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Die Spielberichte der Saison 2004/2005:
TSV Hahlen - SV Eintracht Doberg
Das letzte Meisterschaftsspiel: TSV Hahlen gegen SV Eintracht Doberg 23:22 (12:10) Sonntag, 08. Mai 2005 um 15.00 Uhr in der Sporthalle Hahler Feld in Minden
Nachbetrachtung: Erholung auf
Mallorca Dolberg (sis). Erholung auf Mallorca, lautet das Motto für die Saisonabschlussfahrt der Handballer des SV Eintracht Dolberg. „Die Jungs haben es sich verdient“, schickt Trainer Bernd Schäper seinen Schützlingen beste Reisegrüße mit auf den Weg. Denn trotz der 23:22 Niederlage im letzten Spiel gegen Hahlen herrscht im Lager der Eintracht-Handballer eitel Sonnenschein über die gute Gesamtleistung in dieser Saison. Freuen werden sich auch die Handballer der zweiten Mannschaft der Ahlener SG, die sich zeitgleich mit den Dolbergern am gleichen Ort auf Mallorca aufhalten wird. Nachdem sich beide Vereine in dieser Spielrunde unentschieden trennten, werden sicherlich auch die ASG-Handballer ihren „Last Minute-Klassenerhalt“ auf der Balearen-Insel in vollen Zügen genießen. Für die Dolberger gibt es im Laufe des Monats Mai noch ein Frühstücks-Brunch, zu dem der Vorstand die 1, Mannschaft samt Spielerfrauen und Freundinnen eingeladen hat. „Wir verstehen diese Geste als kleines Dankeschön für das erfolgreiche Auftreten unserer 1. Mannschaft in dieser Saison“. Was in der neuen Serie passiert, wer bleibt und wer geht, darüber sind insgesamt noch keine endgültigen Entscheidungen gefallen. „Richtig ist, dass sich wieder einmal einige unsere älteren Spieler Gedanken machen, die Schuhe nun endlich an den Nagel zu hängen,. Darüber sei jedoch das letzte Wort noch nicht gesprochen“, verhält sich SVE-Trainer Bernd Schäper bedeckt.
Spielbericht:
SVE Dolberg schrammt knapp am Remis vorbei Dolberg(sis). Auch mit einer Rumpftruppe haben sich die Handballer des SV Eintracht Dolberg im letzten Spiel der Saison 2004/2005 gut aus der Affäre gezogen. Die wegen des Dolberger Schützenfestes ohne Armin Kutscha, Marius Glaubitz, Norbert Penger und Michael Griese angereisten Eintrachtler kamen zwar beim TSV Hahlen zu einer knappen 23:22 Niederlage, SVE-Trainer Bernd Schäper war jedoch mit der Gesamtleistung seines Teams sehr zufrieden. „Am Ende sind wir nur ganz knapp an einem Remis vorbeigeschrammt. Schade, dass der Wurf von Andreas Meusel drei Sekunden vor dem Abpfiff nur ans Lattenkreuz prallte und nicht im Netzt landete“, bedauerte der Coach das fehlende Quäntchen Glück. Trotz dieser Niederlage verabschiedeten sich die Dolberger mit einem sehr guten einstelligen Tabellenplatz aus dieser Saison, was zuvor kaum jemand für möglich gehalten hatte. Weil die angesetzten Schiedsrichter nicht erschienen waren, einigten sich beide Vereine darauf, dass zwei „Neutrale“ die bedeutungslose Partie leiteten. Für Dolberg sprang Ernst Kremser in die Bresche, während die Hahlener auf den Mindener Schiedsrichter Pohlmann zurückgriffen. Beide machten ihre Sache gut und beeinflussten den Spielverlauf nicht. Dolberg startete recht erfolgversprechend und schaffte über 4:2 einen 8:5 Vorsprung. Erst nach 20 Minuten kamen die Gastgeber besser ins Spiel, glichen vor allem durch erweiterte Gegenstöße aus und lagen nach mehreren zu hektischen Abschlüssen der Gäste beim Seitenwechsel mit 12:10 in Front. Im zweiten Durchgang gab es einen offenen Schlagabtausch, in dem Dolberg über 14:16 bis zum 16:18 zunächst wieder führte , um diese Führung dann ab der 48. Minute wieder an die Hallenherren abzugeben. „Vielleicht hätten wir mit mehr Entschlossenheit in der Deckung erfolgreicher gespielt“, sah Bernd Schäper nicht nur in den fehlenden personellen Alternativen sondern auch im taktischen Verhalten seines Teams einige kleine Schwachpunkte. Diese nutzte der TSV am Ende eiskalt aus und revanchierte sich damit für die 26:21 Hinspielniederlage. SVE Dolberg: Fikus, Koyro, Berief (11), Meusel (3), Kremser (3), Richter (1), Rohac (2), Rezun (2), Möllmann. Vorbericht: Mit kleinem Reisegepäck ins Weserbergland Dolberg (sis). Mit kleinem Reisegepäck und dezimierter Mannschaft treten die Handballer des heimischen Verbandsligisten SV Eintracht Dolberg am Sonntag um 15 Uhr beim Mindener Vorortclub TSV Hahlen an. Im letzten Heimspiel der Saison 2004/2005 ist für beide Mannschaften alles gelaufen. Während sich nach einer unwahrscheinlich großen Verletzungsmisere, teilweise fielen bis zu sechs Stammspieler gleichzeitig aus, beim Gastgeber Hahlen die Spielerreihen wieder aufgefüllt haben, werden die Dolberger zum Saisonausklang nur noch eine Rumpftruppe stellen können. Wegen des Schützenfestes in Dolberg sind Marius Glaubitz, Michael Griese, Armin Kutscha und Norbert Penger als aktive Schützenbrüder an diesem Wochenende unabkömmlich. In diesem bedeutungslosen Spiel werden die Hahlener mit Sicherheit auf Revanche für die knappe Hinspielneiderlage bestehen, bei denen die Dolberger den lauffreudigen Gästen knapp den Schneid abkauften. Doch schon damals kündigte Betreuer Otto Wen an: „ Im Rückspiel werden wir den Spieß umdrehen“. Hahlen legte eine starke Hinrunde hin, galt zwischenzeitlich sogar als Mitanwärter auf die Meisterschaft, brach dann jedoch total ein. Verletzungen mehrerer Stammspieler waren nicht zu kompensieren und es setzte eine Niederlage nach der anderen. Beim überraschenden Unentschieden des TSV im letzten Heimspiel gegen Bielefeld-Jöllenbeck schien der Knoten wieder zu platzen. Doch im Derby gegen Hille gab es postwendend eine erneute Schlappe. „Wir werden locker in das Spiel gehen, aber die Punkte nicht freiwillig im Hahlener Feld“, liegen lassen, hofft SVE-Trainer Bernd Schäper, dass es im letzten Spiel dieser für den Verein so erfolgreich verlaufenen Saison kein Desaster gibt. „Es kommt vor allem darauf an, dass wir uns nicht zu viele Kontertore einhandeln“. Abfahrt der Mannschaft, die dieses Mal ohne Fanbus, sondern nur mit einem Kleintransporter und einem PKW anreist, ist am Sonntag zu ungewohnter Stunde um 12.45 Uhr ab dem Gasthof „Zur Post“. SV Eintracht Doberg gegen SV Schwarz-Weiß Havixbeck 30:29 (11:13) Samstag, 30. April 2005 um 19.15 Uhr in der Dolberger Mehrzweckhalle
Nachbetrachtung: Bernd Schäper
ist sehr stolz auf die Mannschaftsleistung Dolberg (sis). „ In dieser Liga zu bestehen und sich sportlich zu behaupten, ist eine ausgezeichnete Leistung für unseren kleinen Verein“, fand Dolbergs 1. Vorsitzender Frank Penger die richtigen Worte in der letzten Pressekonferenz dieser Saison nach dem 30:29 Erfolg des SVE gegen Schwarz Weiß Havixbeck. „Ihr habt verdient gewonnen“, gratulierte auch Havixbecks Trainer Helmut Martin den Dolbergern, die bei ihrem letzten Heimspiel vor allem nach der Pause noch einmal so richtig auftrumpften und dafür am Ende viel Beifall und die Pluspunkte für den Sieger kassierten. „Uns ist die Revanche für die Hinspielniederlage gelungen, Bei allen, die uns in dieser Saison unterstützt haben, möchte ich mich im Namen der Mannschaft ganz herzlich bedanken“, schloss sich SVE-Kapitän Norbert Penger den Worten seines Bruders an. Damit konnte die Abschlussparty steigen, nachdem es den Dolbergern vor allem durch den Einsatz des emsigen Sammy Schomacher nach einigen technischen Umstellungen gelungen war, die Pressekonferenz zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte vor der Mehrzweckhalle im Freien zu übertragen. Beim anschließenden Tanz in den Mai durfte sich einer jedoch ganz besonders gefreut haben. Denn SVE-Trainer Bernd Schäper ist es erneut und ind eisem Jahr vorzeitig gelungen, mit seinem Team den Klassenerhalt zu schaffen. „Wir haben uns etabliert. Unser Weg, mit eigenen jungen Talenten und eigenen erfahrenen Spielern eine gute Mischung zu finden, war richtig und erfolgreich. Ich setzte auch in der Zukunft auf ehrgeizige junge Spieler und vertraue unseren Leitwölfen“, sprach der Trainer voller Stolz auf die gebotene Mannschaftsleistung in dieser Saison.
Spielbericht: SV Eintracht
Dolberg bestätigt Topleistung der Saison Dolberg (sis). Mit „standing ovations“ wurden die Verbandsligahandballer des SV Eintracht Dolberg am Samstag nach ihrem 30:29 Erfolg über den alten Rivalen Schwarz Weiß Havixbeck von rund 150 Fans gefeiert. Im letzten Heimspiel der Handballsaison 2004/2005 bestätigten die Schützlinge von SVE-Trainer Bernd Schäper mit einer erneut kämpferisch tadellosen Leistung die Topleistung der Saison. Mit 25:25 Punkten glichen die Eintrachtler ihr Punktekonto am vorletzten Spieltag dieser Serie aus und behaupteten damit den nicht für möglich gehaltenen einstelligen Tabellenplatz. Von der 1. Damenmannschaft glänzend organisiert, feierten Spieler, Freunde und Gönner des kleinen Dorfvereins nach dem Spiel eine feuchtfröhliche Abschlussparty bei lauem Sommerwetter rund um die Mehrzweckhalle bis in die frühen Morgenstunden. „Es hat uns allen sehr viel Freude bereitet, die Spiele dieser Mannschaft in dieser Saison zuverfolgen. Mit einem zünftigen Frühstücksbrunch möchte sich der Vorstand des SV Eintracht Dolberg bei den Handballern deshalb ganz herzlich bedanken“, gratulierte Dolbergs 1. Vorsitzender Frank Penger dem Team schon vor dem Anpfiff. Doch bevor die Party begann, mussten sich die Rotweißen noch einmal richtig ins Zeug legen. Zwar ging es in diesem Spiel für beide Mannschaften nur noch um die „goldene Ananas“, doch schenken wollten sich die Akteure nichts. Über 3:3 und 4:4 verlief das Spiel zunächst ausgeglichen. Dann bestimmten die Gäste zunächst das Spiel. Vor allem mit ihrem Linksaußen Wältermann hatten die Dolberger ihre Mühe. Havixbeck setzte sich auf 4:9 ab und befand sich zu diesem Zeitpunkt auf der Siegerstraße. „In dieser Phase haben wird das Spiel verloren“, meinte SWH-Coach Helmut Martin später in der Pressekonferenz. Denn seine Mannschaft geriet aus dem Tritt, nachdem die Dolberger Wältermann in Manndeckung nahmen. Angetrieben von dem wieder einmal sehr einsatzfreudigen Roland Berief verkürzten die Dolberger Tor um Tor. Beim 11:13 zur Halbzeit war die Begegnung wieder völlig offen. Sehr lauf- und kampfstark präsentierten sich die Gastgeber vor allem nach dem Seitenwechsel. Es bleib jedoch bei stets engen Spielständen bis zum 22:22. Havixbeck leistete sich in der letzten Viertelstunde mehrere Zeitsrafen wegen „Meckerns“ und schwächte sich dadurch selbst. Mit dem agilen Sebastian Richter am Kreis ging Dolberg in der 51. Minute mit 22:21 in Führung. Diesen Vorsprung gaben die Hausherren nicht mehr ab. Marius Glaubitz, Michael Griese , Armin Kutscha, Kapitän Norbert Penger und die beiden Eintracht-Torwarte Sebastian Fikus und Torwart Kolja Koyro sorgten mit herausragenden Einzelleistungen schließlich dafür, dass die Punkte im letzten Heimspiel erneut in Dolberg blieben. SV Eintracht Dolberg: Koyro, Fikus, Rezun (1), Richter (2), Kremser, Griese (4), Penger (5/1), Kutscha (4), Glaubitz (3), Meusel (2), Berief (7/2).
Vorbericht: Eintracht
strebt einstelligen Tabellenplatz an Dolberg (sis). Vor
Saisonbeginn wären sie mit dem Erreichen des Klassenerhalts zufrieden gewesen.
Das haben die Handballer des SV Eintracht Dolberg schon vier Tage vor dem Ende
der Spielrunde 2004/2005 erreicht. Jetzt darf es etwas mehr sein. „Ich würde
mich unheimlich freuen, wenn die Mannschaft den jetzigen 9. Tabellenplatz
verteidigen kann. Mit einer einstelligen Platzierung hätte ich nur im Traum
gerechnet“, sagte SVE-Trainer Bernd Schäper vor dem letzten Heimspiel in der
Mehrzweckhalle am Samstag um 19.15 Uhr gegen Schwarz Weiß Havixbeck, einem
unbequemen Gegner. Im Hinspiel allerdings mussten
die Rotweißen eine derbe Niederlage hinnehmen, für die Dolbergs Coach eine
Revanche erwartet. Denn damit bei der nach dem Spiel angesetzten
Saisonabschlusspartie die Stimmung gut ist, sollen sich seine Spieler noch
einmal richtig reinhängen und die Punkte einfahren. „Die Jungs sollen es
wenigstens versuchen“. Das noch ausstehende letzte
Saisonspiel der Eintrachtler am kommenden Sonntag in Hahlen hat Bernd Schäper
eigentlich nicht mehr so richtig auf der Rechnung. In Dolberg beginnt nämlich
in der nächsten Wochen das traditionelle Schützenfest und da werden einige
Dolberger Spieler, die auch Mitglieder im Schützenverein sind, ausfallen. Gegen Havixbeck müssen die
Dolberger läuferisch zulegen und vor allem auch im Zweikampf nicht zu locker
agieren. Linksaußen Waltermann, Linkshänder Peuker sowie die erfahrenen Rolf
Roesmann und Martin Drewer bereiteten den Gastgebern im Hinspiel die größten
Schwierigkeiten. „Wir haben in dieser Woche nur leicht trainiert und wollen mit unseren Fans einen schönen Saisonausklang feiern“, berichtete Schäper. Er kann wie zuletzt gegen den TV Beckum aus dem Vollen schöpfen.
TV Beckum gegen SV Eintracht Dolberg 27:27 (10:11) Samstag, 23. April 2005, 17.30 Uhr in der Jahn-Halle in Beckum
Vorbericht: Ortsderby mit
unterschiedlichen Vorzeichen Dolberg (sis). Unterschiedlicher könnten die Vorzeichen nicht sein, wenn am Samstag der TV Beckum den SV Eintracht Dolberg um 17.30 Uhr in der Jahn-Sporthalle zum drittletzten Saisonspiel erwartet. Die Ausgangssituation in diesem Ortsderby besagt, dass die abstiegsbedrohten Gastgeber gegen die gesicherten Gäste unbedingt einen Sieg benötigen. Der SV Eintracht Dolberg darf allerdings mit Blick auf die benachbarte und ebenfalls vom Abstieg bedrohte Ahlenr SG II und der befreundeten HSG Holzhuasen als Tabellenletzten keine Punkte verschenken. Alles andere würde den Schützlingen von SVE-Trainer Bernd Schäper wohl als Wettbewerbsverzerrung ausgelegt, weshalb die Dolberger auch Beckums Antrag auf Spielverlegung abgelehnt haben. „Wir wollen eine sportliche Entscheidung auf dem Hallenparkett“ erläuterte Schäper den Standpunkt des SVE. Beckum wird voraussichtlich auf den beruflich verhinderten Roland Sanio verzichten müssen und beklagte zuletzt auch den Ausfall von Christian Storck, mit dessen Einsatz am Samstag jedoch wieder zu rechnen ist. Ein weiteres Fragezeichen könnte auch noch hinter Zweittorwart Mike Kutscha stehen, der möglicherweise privat verhindert ist. Die Eintrachtler können bis auf Thomas Steinhoff aus dem Vollen schöpfen. „Wir müssen uns allerdings in der Deckung erheblich steigern“, meinte Bernd Schäper, der zuletzt gegen Holzhausen doch einige Schwachpunkte im Defensivverhalten seines Teams ausgemacht hatte. Ein besonderes Wiedersehen wird es für die Dolberger mit ihren Ex-Mitspielern Dirk Nordberg und Christian Fischer geben, auf die im Beckumer Abstiegskampf eine besondere Verantwortung liegt. Linksaußen Hartmann, Kreisläufer Alex Sanio und Spielmacher Abel zählen bei den Gastgebern darüber hinaus zu den Leistungsträgern. „Dagegen müssen wir uns behaupten“, lautet die Devise des Eintracht Coaches. Mit Malte Glaubitz drängt sich beim SVE ein weiterer Nachwuchsspieler aus der eigenen A-Jugend auf. Er soll gegen den TV Beckum zum ersten Mal Verbandsligaluft schnuppern und wird mit zum erweiterten Kader gehören. Im Hinspiel konnten sich die Dolberger knapp mit 30:29 durchsetzen. In der Pressekonferenz kam es damals jedoch zu einem Eklat, als Bernd Schäper und Horst Udo Krax verbal aneinander gerieten, worauf hin der Beckumer Trainer die Pressekonferenz vorzeitig verließ.
Spielbericht: Eintracht punktet in Beckum Dolberg (sis). Mit einer Blitzreaktion in allerletzter Sekunde hat Eintracht Dolbergs Torwart Kolja Koyro seiner Mannschaft das hoch verdiente 27:27 Unentschieden im Lokalderby gegen den TV Beckum gerettet. Es waren nur noch vier Sekunden zu spielen, als die Dolberger nach mehren Zeitstrafen nur noch mit drei Feldspielern auf dem Parkett standen und der TV Beckum einen Freiwurf hatte. Dirk Nordberg spielte geschickt Linksausen Hößl frei, der scheiterte jedoch mit seinem Wurf am Keeper der Eintracht. Für Beckum war es dennoch ein wichtiger Punktgewinn im Kampf um den Klassenerhalt. Denn nach der Niederlage von Holzhausen, die als erster Absteiger feststehen, fehlt den Schützlingen von Horst Udo Krax rein theoretisch nun nur noch ein Punkt für den Ligaverbleib. „Aus meiner Sicht haben wir es
beim Stande von 24:27 versäumt, den Sack zu zumachen“, haderte SVE-Coach
Bernd Schäper mit der schlechten Chancenauswertung seiner Mannschaft in der
Schlussphase. Ihm wird auch nicht gefallen haben, dass nach der dritten
Zeitstrafe Armin Kutscha mit Roter Karte in der 52. Minute ausscheiden musste
und auch Andreas Meusel, Marius Glaubitz und Michael Griese in den letzten zwei
Minuten von den Schiedsrichtern auf die Bank geschickt wurden. „Das war unnötig
und hat uns aus der Spur geworfen“, kritisierte der Übungsleiter. In einem brisanten und von vielen Zweikampfaktionen geprägten Derby lagen die Dolberger ab dem 2:2 Ausgleich ständig in Front. Über 4:7 und 6:9 versäumten sie es jedoch, sich deutlicher abzusetzen. Nachdem zuvor Norbert Penger im Dolberger Spielaufbau geschickt die Fäden gezogen und sich auch mit mehreren guten Einzelaktionen erfolgreich am Torewerfen seiner Mannschaft beteiligt hatte, stellte TVB-Trainer Krax seine Abwehr um. Mit doppelter Manndeckung gegen Dolbergs Berief und Kutscha suchten die Hallenherren nun die Flucht nach vorn. Auch im zweiten Spielabschnitt änderte sich zunächst wenig. Dolberg setzte sich erneut beim 11:14, 16:19 und 18: 21 mit drei Toren ab Marius Glaubitz erhöhte sogar auf 18:22, aber die ohne Torjäger Roland Sanio spielenden Beckumer gaben sich nicht geschlagen. Ihr aufopferungsvoller Kampf wurde mit dem Anschlusstreffer zum 22:23 belohnt. Noch einmal konnte Dolbergs Torwart-Routinier Norbert Sumpmann einen Siebenmeter von Abel pariere. Dann hatte Tobias Kremser beim 24:27 die Vorentscheidung auf der Hand. Doch auch hier parierte Beckums Schlussmann Lauhoff bravourös. Am Ende mussten sich beide Mannschaften mit dem Unentscheiden zufrieden geben. SV Eintracht Dolberg: Koyro, Sumpmann, Penger (7), Berief (8/4), Kutscha (3), Meusel (2), Glaubitz (4), Richter (2), Kremser (1). Rezun, Rohac und Griese
Nachbetrachtung: Spielerische Überlegenheit nicht genutzt Dolberg (sis).
„Wahrscheinlich sind wir für unsere schlechte Chancenauswertung und
nachlassenden Disziplin in der Schlussphase bestraft worden“, traf Eintracht
Dolbergs Trainer Bernd Schäper mit seiner Analyse der spielentscheidenden
Situationen im Lokalderby gegen den TV Beckum den Nagel auf den Kopf. Den Sieg
beim 24:27 drei Minuten vor Spielende fast
schon sicher in den Händen, ließen sich diesen seine Spieler
in einer hektischen Schlussphase wieder entreißen. Am Ende konnten sie
sich sogar noch bei ihrem Torwart Kolja Koyro bedanken, der Sekunden vor dem
Abpfiff eine 100%-Chance von Beckums Rechtsaußen Hößl zunichte machte. „Wir müssen mit dem
Unentschieden zufrieden sein“, meinte SVE-Abteilungsleiter Ernst Kremser.
„Aber in diesem Lokalderby war weit mehr als ein Remis drin“. Kritischer sah
dagegen sein Stellvertreter Sammy Schomacher den Spielverlauf. „Zu
verkrampft, zu wenig Spielzüge und einige dumme Aktionen unserer Spieler in den
letzten Minuten.“ Beckums Coach Horst Udo Krax dürfte sich gefreut haben, denn mit diesem Unentschieden ist der Klassenerhalt für den TVB nun zum Greifen nah. „Ich glaube nicht mehr, dass uns die Ahlener jetzt noch einholen können“, war der Übungsleiter am Ende zufrieden. Er konnte sich neben Torwart Lauhoff in diesem Derby wieder einmal auf seien Leistungsträger Stefan Hartmann und Dirk Nordberg verlassen. Bei Dolberg ragten Norbert Penger mit sieben und Roland Berief mit acht Toren heraus.
SV Eintracht Dolberg gegen HSG Holzhausen/ Hartum 29:25 (11:15) Samstag, 16. April 2005, 19.15 Uhr in der Mehrzweckhalle in Dolberg
Nachbetrachtung: SV Eintracht Dolberg frühzeitig gesichert Dolberg (sis). In der Handballsaison 1996/97 sind sie in die Verbandsliga aufgestiegen und auch in der Saison 2005/2006 werden die Handballer des SV Eintracht Dolberg in der Verbandsliga spielen. Zwischen den beiden heimischen Handballgiganten Ahlener SG und ASV Hamm, die dann gemeinsam in der zweiten Bundesliga streiten, haben die Handballer aus dem Lambertidorf mit einer kampfstarken Leistung beim 29:25 Erfolg gegen Holzhausen-Hartum frühzeitig den Klassenerhalt gesichert und ihren in der Liga wieder einmal Platz behauptet. Sie dürfen sich bei aller Bescheidenheit auch weiterhin als „beste Handball-Amateurmannschaft im Kreis Warendorf“ bezeichnen. Wie wichtig es ist, dass man seine Hausaufgaben macht und diszipliniert spielt, das zeigte sich erneut im vorletzten Heimspiel des SVE.“Wir sind anfangs nicht richtig in die Zweikämpfe gekommen und haben erst später mit unserem gutem Teamgeist in die Erfolgsspur gefunden“ lautete die Bilanz von Torjäger Roland Berief“. Auch Kapitän Norbert Penger fand, dass die Eintrachtler zunächst zu viele Fahrkarten produziert hätten, die Mannschaft sich dann aber deutlich gesteigert habe. Eine Woche vor dem Derby beim TV Beckum haben sich die Dolberger damit aller Sorgen entledigt. Gegen die abstiegsbedrohten Zementstädter soll es keine Gastgeschenke geben, kündigte Norbert Penger an, dass man sich allein schon aus Fairnessgründen und auf Grund der jahrelang guten Beziehungen zu Holzhausen auf keine Wettbewerbsverzerrungen einlassen wird.
Spielbericht: SV Eintracht Dolberg feiert den
Klassenerhalt Dolberg (sis). Eine Halbzeit lang haben die Handballer des SV Eintracht Dolberg ihre Anhänger auf eine Nervenprobe gestellt, am Ende gab es jedoch das erhoffte Happyend. Mit dem 29:25 Erfolg über den Tabellenletzten JSG Holzhausen-Hartum sicherten sich die Handballer des SVE erneut den Klassenerhalt. Und das bereits drei Spieltage vor Saisonende. “Wir sind überglücklich, auch im nächsten Jahr in der Verbandsliga zu spielen“, sagte Mannschaftskapitän Norbert Penger nach dem Spiel. „Das ist für uns ein ganz neues und schönes Gefühl, schon so frühzeitig gesichert zu sein“, ergänzte Torjäger Roland Berief. Nach einer eher verkorksten ersten Hälfte ging der Sieg der Eintrachtler unterm Strich in Ordnung, weil sie insgesamt über die größeren Alternativen und mit Kolja Koyro über einen Torwart verfügten, der nach der Pause mit zahlreichen Paraden zum Matchwinner avancierte. Die Hallenherren begannen gut und erzielten in den ersten 10 Minuten einen 4:2 Vorsprung, den sie jedoch nicht behaupten konnten. Nach mehreren Fehlversuchen im Angriff nutzten die ostwestfälischen Gäste ihre Chancen besser, glichen zum 4:4 aus und übernahmen beim 5:7 und 6:8 die Führung. Marius Glaubitz und Tobias Kremser, der zuvor gleich dreimal in Folge mit Lattenwürfen gescheitert war, schafften noch einmal den 8:8 Ausgleich. Dann stimmte die Abstimmung in der Eintracht-Deckung nicht mehr. Weder Anspiele über den Kreis noch Abpraller konnten verhindert werden. Folgerichtig setzte sich die HSG auf 10:14 ab und lag auch zum Seitenwechsel beim 11:15 aussichtsreich in Front.“In dieser Phase haben wir die Dolberger ein wenig ärgern können“, erklärte Holzhausens dienstältester Spieler Thorben Heuer später in der Pressekonferenz. Im zweiten Spielabschnitt zeigten die Eintrachtler jedoch mit mehr Biss in der Deckung ein anderes Gesicht. Armin Kutscha, Marius Glaubitz und der wieselflinke Tim Rezun sorgten beim 18:19 für den Anschluss. Michael Griese erzielte den Ausgleich und Rezun beim 21:20 die Eintracht Führung gegen einen läuferisch nachlassenden Gast Als Roland Berief in der 52. Minute auf 24:21 für die Eintracht erhöhte, war die Partie praktisch entschieden. Dolberg stand nun in der Abwehr kompakter und was aufs Tor kam, war meistens eine sichere Beute für Kolja Koyro, Ihm blieb es auch vorbehalten, mit einem direkt verwandelten Abwurf den 29:25 Endstand zu markieren. „Nach schwachem Beginn hat sich meine Mannschaft kämpferisch sehr gesteigert und verdient gewonnnen. Wir waren vor der Saison Abstiegskandidat Nummer eins und können jetzt mit breiter Brust in die letzten drei Spiele gehen“ meinte Eintracht Trainer Bernd Schäper voller Stolz zum vorzeitigen Klassenerhalt. SV Eintracht Dolberg: Koyro (1) , Fikus, Glaubitz (5), Kremser (4), Penger (1), Richter, Berief (3), Kutscha (5/1), Meusel (2), Griese (1), Rezun (7), Radomski, Rohac (n.e.)
Vorbericht: Von vier Matchbällen einen verwandeln Dolberg (sis). Es steht einmal wieder Spitz auf Knopf, wenn die Handballer des SV Eintracht Dolberg am Samstag um 19.15 Uhr in der Mehrzweckhalle den Tabellenletzten HSG Holzhausen/ Hartum empfangen. Denn aus den noch ausstehenden vier Heimspielen benötigt der SVE zum Klassenerhalt noch einen Punkt. „Wir haben vier Matchbälle und ich hoffe, dass die Mannschaft gleich ihren ersten verwandelt“, macht Dolbergs Trainer Bernd Schäper unmissverständlich klar, dass er gegen die Ostwestfalen einen Heimsieg erwartet. “Bisher haben wir stets unsere Hausaufgaben gemacht und ich bin zuversichtlich, dass unsere Spieler den Sack am Samstag zumachen werden.“ Zwar ist Holzhausen noch nicht endgültig abgestiegen, punktemäßig können sie die Dolberger allerdings nicht mehr einholen. Mit der geplanten Rückkehr von Andreas Meusel in den zentralen Deckungsverband sollte die Dolberger Innenverteidigung wieder zu alter Stabilität zurückfinden. Thomas Steinhoff fällt verletzungsbedingt weiter aus. Holzhausen verlor zuletzt das Ostsderby gegen Hille mit 22:23 äußerst knapp und spielt in Dolberg quasi um seine letzte Chance. Bernd Schäper rechnet mit einer offensiv ausgerichteten Gäste-Deckung, aus der man versuchen wird, mit schnellen Gegenstößen die Eintracht zu gefährden. Darauf haben sich die Eintrachtler beim Abschlusstraining eingestellt, bei dem allerdings Tobias Kremser (Bundeswehr) und Marius Glaubitz (Studium) fehlten. Michael Griese klagte noch über leichte Schmerzen im Sprunggelenk nach einem in Bergkamen erlittenen Foul. Die Niederlage beim Spitzenreiter habe seine Mannschaft abgehakt, berichtete der Trainer. Mit vollster Konzentration will sich die Eintracht nun in den Kampf um den Klassenerhalt stürzen. Dabei hofft der SVE, der übrigens eine Woche später zum Ortsderby in Beckum antreten muss, auf die Unterstützung seiner Fans. „Wenn wir gegen Holzhausen punkten, wird es spontan eine Party geben“, kündigte Abteilungsleiter Ernst Kremser an, dass sich ein Spielbesuch in der Mehrzweckhalle am Samstag auf jeden Fall lohnt.
HC TuRa Bergkamen gegen SV Eintracht Dolberg 35:29 (19:10) Sonntag, 10. April 2005, 17.00 Uhr in Bergkamen
Nachbetrachtung: Ein Punkt aus vier Spielen fehlt noch Dolberg (sis). Vor einem erfolgreichen Saisonabschluss stehen die Handballer des SV Eintracht Dolberg trotz der 35:29 Niederlage beim Tabellenführer TuRa Bergkamen. Denn aus den noch verbleibenden vier Spielen fehlt den Schützlingen von SVE-Trainer Bernd Schäper nur noch ein Punkt, um den Klassenerhalt unter Dach und Fach zu bringen. „Wir wollen den Sack jetzt zumachen und den fehlenden Punkt schon am Samstag im Heimspiel gegen Holzhausen-Hartum holen“, strahlt Kapitän Norbert Penger Zuversicht aus. Zwar kann der Tabellenletzte Holzhausen die Eintrachtler in den letzten vier Spielen bei einer Punktedifferenz von 20:10 punktmäßig nicht mehr erreichen, aber die HSG kann noch aus eigener Kraft den Ligaerhalt schaffen. „Im Abstiegskampf muss man seine Matchbälle verwandeln“, lässt auch Trainer Bernd Schäper keine Zweifel daran aufkommen, dass seine Mannschaft am Samstag eine Riesenchance hat, vorzeitig alles klar zu machen.
Spielbericht: Nach hohem Rückstand zur Pause hatte Dolberg keine Chance mehr Dolberg (sis). Eine Schwächephase in den letzten 10 Minuten der ersten Spielhälfte brachte die Handballer des SV Eintracht Dolberg beim Spitzenreiter HC TuRa Bergkamen vorzeitig auf die Verliererstraße. Nach einem 3:1 Rückstand und einigen fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen drehte der Tabellenführer die Partie um und zog auf 6:3 und 8:4 davon. Noch einmal bäumte sich die Eintracht beim 8:6 und 9:7 auf. Doch danach mussten die Gäste die klare Überlegenheit des Aufstiegsfavoriten Nr. 1 anerkennen. Mit überhasteten Fehlwürfen und zu unentschlossener Abwehrarbeit luden die Dolberger die TuRaner zu zahlreichen Gegenstößen und Torchancen ein, die meistens erfolgreich genutzt wurden. So lag der SVE schon zur Halbzeit mit 19:10 aussichtslos im Rückstand. Auch bis zur 45. Minute behielten die Hallenherren die Oberhand. Sie bestimmten das Spielgeschehen und hatten in Mühlbrandt und Rösner die besten Werfer. Bei den Eintrachtlern zeigten sich Glaubitz mit sieben und Berief mit acht Toren am treffsichersten. Auch Tobias Kremser wusste in der Schlussphase mit vier blitzsauberen Gegenstößen zu überzeugen. Dolberg kam beim 30:25 und 33:27 noch einmal auf fünf Tore Abstand heran, scheiterte danach aber zu oft am starken Torwart des Tabellenführers. „Wir haben vielleicht etwas zu früh das Tempo herausgenommen, insgesamt aber einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Oberligaaufstieg gemacht“, freute sich TuRas Spielertrainer Holger Krimphove über den überzeugenden Auftritt seiner Mannschaft vier Spieltage vor Saisonende. SVE-Trainer Bernd Schäper musste dagegen kleine Brötchen backen: „Wir waren personell unterlegen und haben verdient verloren. Den noch fehlenden Punkt zum Klassenerhalt müssen wir uns an anderer Stelle holen.“ SV Eintracht Dolberg: Koyro, Fikus, Glaubitz (7), Berief (8), Penger (4/2), Kutscha (2), Griese (2), Radomski (2), Kremser (4), Rezun, Rohac und Richter
Vorbericht: SV Eintracht Dolbergs Trainer hasst den
Schlendrian Dolberg (sis). „ Wir sind klarer Aussenseiter. Aber es gibt überhaupt keinen Grund, unsere bisherige Saisonbilanz leichtfertig aufs Spiel zu setzen. Noch sind 10 Punkte in dieser Saison zu vergeben und davon möchten wir so viele wie möglich holen.“ Fünf Spieltage vor dem Ende der Handballsaison 2004/2005 sind die Würfel im Kampf um den Oberligaaufstieg und den Landesligaabstieg noch nicht gefallen. Doch die Aussage von Eintracht Dolbergs Handballtrainer Bernd Schäper unmittelbar vor dem schweren Meisterschaftsspiel seiner Mannschaft am kommenden Sonntag um 17 Uhr beim Tabellenführer HC TuRa Bergkamen macht deutlich, dass die Dolberger ihr Punktekonto noch erhöhen wollen und rein theoretisch auch noch erhöhen müssen. Denn gesichert sind die Eintrachtler trotz ihrer momentan günstigen Ausgangsposition immer noch nicht , aber auch TuRa Bergkamen ist bei nur einem Punkt Vorsprung gegenüber Verfolger Jöllenbeck noch nicht endgültig am Ziel. Man kann es also drehen und wenden wie man will. Gelingt den Dolbergern wie im letzten Jahr ein Überraschungserfolg in Bergkamen, so ist das Rennen um die Meisterschaft wieder völlig offen und Dolberg wäre vorzeitig durch. Bei einer Niederlage müssen die Eintrachtler auf die anderen Ergebnisse achten und eventuell weiter mit zittern. „ Der Schlendrian soll bei uns nicht einkehren“, hofft der Coach. Abgesehen von allen Rechnereien werden nach Ansicht von Bernd Schäper in dieser Saisonphase die personelle Substanz und die Physis der beteiligten Akteure ausschlaggebend sein. In dieser Beziehung hatten zuletzt sowohl der HC TuRa als auch der SV Eintracht Probleme. Während bei Bergkamen beim enttäuschenden 27:27 in Hille der verletzte Rückraumschütze Mühlbrandt schmerzlich vermisst wurde, steht bei den Dolbergern gleich hinter drei Spielern für Sonntag ein dickes Fragezeichen. Nach einer in Stemmer erlittenen Innenbandverletzung ist offenbar die Saison für Thomas Steinhoff gelaufen. Auch für Andreas Meusel kommt wohl der Einsatz in Bergkamen nach einer schweren Rippenverletzung zu früh. Marius Glaubitz könnte aus Studiumsgründen fehlen, während sich Kapitän Norbert Penger für den Saisonendspurt zurückgemeldet hat. TuRa Bergkamen konnte sich in der Winterpause noch einmal durch Abwehrspezialist Thünemann verstärken und gilt auf Grund der bundesliga- und regionalligaerfahrenen Spieler Jörg Rösener, Klaus Schankowski, Michael Mosch und Holger Krimphove als großer Favorit. Mit Spielmacher Robin Wunsch aus dem Oberligateam der HSE Hamm verfügen die Gastgeber zudem über einen exzellenten Spielgestalter.
HSG Stemmer/ Friedewalde gegen SV Eintracht Dolberg 28:24 (17:12) Sonntag, 20. März 2005, 17.30 Uhr in Minden
Vorbericht:
SVE Dolberg will kein Spiel verloren
geben Dolberg (sis). Die Handballer des SV Eintracht Dolberg stehen eine Woche vor und zwei Wochen nach Ostern vor einer zweifachen Auswärtsmission. Dabei treffen sie am Sonntag zunächst auf den starken Aufsteiger HSG Stemmer/Friedewalde, der am letzten Spieltag beide Punkte aus der Ahlener Realschulhalle entführte und sich für die Hinspielniederlage gegen die Eintrachtler revanchieren will. Nach dem spielfreien zweiten Osternferienwochenende müssen die Schützlinge von Bernd Schäper dann erneut reisen. Dieses Mal jedoch nicht soweit, denn bis zum Spitzenreiter TuRa Bergkamen hält sich die Entfernung in Grenzen. In Grenzen soll sich auch die Bilanz der Dolberger aus diesen beiden Spielen halten. Zwar wollen die Handballer aus dem Lambertidorf kein Spiel verloren geben, doch in beiden Auswärtsspielen hängen die Trauben sehr hoch. „Es wäre schon eine kleine Sensation, wenn die Mannschaft in Stemmer oder Bergkamen punkten würde. Wir sind in beiden Spielen krasser Außenseiter“, weiß Bernd Schäper um die bescheidene Ausgangssituation vor dem nächsten Anpfiff. In Stemmer betreten die Dolberger nach ihrem wichtigen Heimerfolg gegen Hille absolutes Neuland. „Wir haben gehört, dass die HSG in eigener Halle sehr euphorisch und über 60 Minuten mit hohem Tempo spielt. Da müssen wir kühlen Kopf bewahren“, erklärte der Eintracht-Coach, der zwar viele Hallen in Ostwestfalen, die Sportstätte des Gastgebers aber noch nicht kennen gelernt hat. Auf die noch ausstehenden sechs Spiele können sich die Eintrachtler in Ruhe vorbereiten. Praktisch fehlen zurzeit noch zwei Punkte, um endgültig aus dem Schneider zu sein. „Ich sehe noch keinen Anlass, die Zügel schleifen zu lassen und ich möchte nicht, dass wir den Fuß zu früh vom Gastpedal nehmen“, macht Schäper unmissverständlich deutlich, dass es noch einige Punkte für den SV Eintracht zu holen gibt. Im Mindener Norden erwartet den SVE zunächst ein Hexenkessel. Die Truppe von Erfolgstrainer und Ex-Bundesligaspieler „Pickel“ Meyer spielt wohl die beste „schnelle Mitte“ in der Liga und verfügt mit Borgmann und Westermann über zwei ausgezeichnete Distanzschützen. Der heimstarke Aufsteiger gewann sein letztes Heimspiel gegen Hille zwar erst Sekunden vor Schluss, brachte davor die favorisierte Mannschaft von Jöllenbeck fast jedoch eine Niederlage bei. Man darf gespannt sein, wie sich die Dolberger aus der Affäre ziehen.. Abfahrt ist am Sonntag um 14.45 Uhr vom Gasthof zur Post, Anpfiff ist um 17.30 Uhr.
Spielbericht: Dolberg scheitert an der Hürde Stemmer und verpasst eine erste Vorentscheidung Dolberg (sis). Die Handballer des SV Eintracht Dolberg sind an der Auswärtshürde in Stemmer gescheitert und haben mit der 28:24 Niederlage eine erste Vorentscheidung im Kampf um den Klassenerhalt verpasst. „Wir hatten nicht den Schwung und die notwendige geistige Frische“, sah SVE-Trainer Bernd Schäper vor allem im Rückzugsverhalten seiner Mannschaft entscheidende Defizite in einem Spiel, das „wir nicht unbedingt verlieren mussten“. Fünf Spieltage vor Saisonende müssen die Dolberger damit weiter auf die im Moment zum Ligaverbleib noch fehlenden zwei Punkte warten. Nach der Osterpause geht es zum Spitzenreiter TuRa Bergkamen und bis dahin muss das Team regenerieren und neue Kräfte tanken. Personell gingen die Dolberger auch in der Schlussphase des Spiels gegen Stemmer auf dem Zahnfleisch. Nach einer offenen Anfangsphase stand es bis zum 4:4 nach 12 Spielminuten unentschieden. Danach drehten die Gastgeber stärker auf und kamen immer wieder über den erweiterten Gegenstoß zu Torerfolgen. „Wir haben uns zu sehr überlaufen lassen“, waren sich die Eintrachtler schnell darüber im Klaren, dass es so nicht weitergehen konnte. Denn über 8:6 und 12:8 bauten die Mühlenkreisler ihren Vorsprung recht komfortabel zur Halbzeit auf 17: 12 aus. Nach dem Wechsel fassten sich die nun ohne den verletzten Thomas Steinhoff ( Knie) spielenden Mannen um Roland Berief jedoch noch einmal ein Herz, holten Tor um Tor auf und glichen in der 42. Minute sogar zum 18:18 aus. „Das war eindeutig unsere beste Phase“, fand Abwehrchef Andreas Meusel, der allerdings wie Norbert Penger schon vor Spielbeginn auf Grund einer Muskelverletzung sein aktives Mitwirken absagen musste. Torwart Kolja Koyro hatte mit einigen guten Paraden großen Anteil daran, dass der SVE ins Spiel zurück gefunden hatte. Schade, dass Dolbergs Michael Griese in der 45. Minute nach einem Foul die Rote Karte sah. Stemmer überwand die kurzfristige Schwächephase und zog das Tempo noch einmal an. Beim 23:20 war Dolbergs Widerstand endgültig gebrochen. In der 51.Minute erhöhten die Hallenherren auf 25:21 und die Partie gegen einen nun völlig entkräfteten Gast war damit entschieden. SV Eintracht Dolberg: Fikus, Koyro,Berief (7), Rezun (3), Glaubitz (5), Kutscha (2), Richter (2), Kremser (3), Griese (2), Steinhoff, Rohac.
Nachbetrachtung: Dolberg hofft auf starkes Finish nach Ostern Dolberg (sis). Auf ein starkes Finish hoffen die Handballer des SV Eintracht Dolberg nach Ostern. Erst am 10. April beginnt mit dem Spiel beim Spitzenreiter Bergkamen für die Handballer aus dem Lambertidorf der Endspurt um den Klassenerhalt. „Wir müssen uns alle noch einmal richtig reinknien, um uns die Butter nicht mehr vom Brot nehmen zu lassen“, fordert Eintracht-Trainer Bernd Schäper von seiner Mannschaft, dass sie ihre noch gute Ausgangsposition nicht leichtfertig aufs Spiel setzt. Fünf Spiele stehen noch auf dem Programm, von denen der SVE drei auswärts bestreiten muss. Abstiegskandidat Nr.1 ist zurzeit die HSG Holzhausen/Hartum, die zu Dolbergs nächstem Heimspiel in der Mehrzweckhalle antritt und dessen Trainerfuchs Willi Möhle, die Eintrachtler bei ihrem Auftritt in Stemmer (28:24) unter die Lupe nahm. „In dieser Verfassung rechnen wir uns in Dolberg eine reelle Chance aus“, lautete Möhles Kampfansage. Für die Dolberger kommt die Zwischenpause eigentlich ganz gelegen. Penger, Steinhoff und Meusel sollten ihre Verletzungen bis zum Bergkamen-Spiel auskuriert haben, um dann mit frischen Kräften die aus Bernd Schäpers Sicht bisher „recht ordentliche Saisonleistung“ erfolgreich zum Abschluss zu bringen.
SV Eintracht Dolberg gegen TV Sachsenross Hille 27:25 (14:14) Samstag, 12. März 2005, 19.15 Uhr in der Mehrzweckhalle in Dolberg
Vorbericht: Schlüsselspiel
zum Klassenerhalt Dolberg (sis). Die Handballer des SV Eintracht Dolberg sind sieben Spieltage vor dem Saisonende angeschlagen, doch der erneute Klassenerhalt der Verbandsliga ist zum Greifen nahe. Voraussetzung für einen etwas ruhigeren Saisonausklang als im letzten Jahr wäre ein Heimsieg am Samstag um 19.15 Uhr in der Mehrzweckhalle gegen den TV Sachsenross Hille. Die wurfgewaltigen Ostwestfalen
stehen in diesem Schlüsselspiel allerdings selbst am Scheideweg. Dolberg würde
sich bei drei Punkten Vorsprung gegenüber Hille mit einem Sieg weiter von den
Abstiegsrängen absetzen. Entführen die Gäste die Punkte aus dem Lambertidorf,
dann wird es für die Eintrachtler wieder enger. Denn nach Hille stehen mit
Stemmer und Bergkamen zwei schwere Auswärtsspiele für den SVE auf dem
Programm. „Die Halle muss brennen . Es
geht um Hopp oder Topp“, lautet die klare Ansage von SVE-Trainer Bernd Schäper,
der zwar noch um den Einsatz mehrerer Stammkräfte bangt, bis Samstag allerdings
auf einen kompletten Kader hofft. „Unsere Mannschaft hat bisher eine gute
Saisonleistung abgeliefert und gegen Hille brauchen wir mit unseren Fans
unbedingt den „siebten Mann“, wenn wir auf eigenem Parkett angesichts der
vielen Verletzungen und Erkrankungen bestehen wollen. Schäper erwartet ein
Nervenspiel, bei dem die Dolberger Defensive den Grundstein zum Erfolg legen
soll. Durch das klar verlorene Hinspiel sind die Eintrachtler gewarnt
Hilles Fehrling, Mehrhoff , Schlensker
und Doerk haben schon mehrfach in wichtigen Spielen entscheidende Tore erzielt. Im Ortsderby gegen Stemmer
unterlag Hille zuletzt äußerst unglücklich in der letzten Sekunde. Die
routinierten und eingespielten Gäste werden daher in Dolberg die Flucht nach
vorn suchen. Im letzten Heimspiel gegen Bielefeld probierte es der TVH mit einer
sehr offensiven Abwehr, bevorzugt aber sonst auf Grund seiner großen Leute eher
eine kompakte 6:0 Formation. Kapitän Norbert Penger, „Youngster“ Marius Glaubitz und der erfahrene Thomas Steinhoff meldeten sich am Donnerstag zurück. Kolja Koyro (Grippe), Tobias Kremser (Oberschenkel) und Andreas Meusel (Muskelanriss ) mussten mit dem Training kürzer treten.
Spielbericht: Großer Schritt
in Richtung Klassenerhalt Dolberg (sis). Dem SV
Eintracht Dolberg ist ein weiterer großer Sprung in Richtung Klassenerhalt geglückt.
Mit einer erneut kampfstarken Leistung bezwangen die Schützlinge von
SVE-Trainer Bernd Schäper den TV Sachsenross Hille mit 27:25 (14:14) und
setzten sich damit weiter von den Abstiegsplätzen ab. Sechs Spieltage vor
Saisonende fehlen der Eintracht jetzt wohl rein rechnerisch nur
noch 2 Punkte, um ganz sicher zu landen. Die Ausgangsposition ist nach
diesem Sieg allerdings so günstig wie schon lange nicht mehr. „Wenn wir uns
jetzt noch die Butter vom Brot nehmen lassen, haben wir es auch nicht
verdient“, meinte Dolbergs überragender Torjäger Roland Berief, der mit 12
Toren (3 Siebenmeter)
großen Anteil am Erfolg hatte. Mit einer
offensiven 4:0 + 2 - Deckung wollten die Hallenherren von Beginn an den
wurfstarken Hiller Rückraum in Verlegenheit bringen. Doch der Schuss ging nach
hinten los. „Das hatte ich mir anders vorgestellt“, musste Bernd Schäper
nach dem Rückstand von 2:5 seine Taktik ändern. Mit dem eingewechselten Thomas
Steinhoff in der vorgezogenen Abwehrformation stabilisierten sich die
Eintrachtler und schafften durch Norbert Penger den Anschlusstreffer zum 7:8. Roland
Berief besorgte in der 21. Minute den 8:8 Ausgleich und nach Dolbergs erster Führung
zum 9:8 durch Thomas Steinhoff bestimmten die Gastgeber eindeutig das
Spielgeschehen. Nach Marius Glaubitz Treffer zum 14:12 versäumten sie es, sich
noch vor der Pause einen höheren Vorsprung heraus zu werfen. Hille konterte und
glich zum 14:14 Pausenstand aus. Gut erholt
kehrten die Dolberger aus den Kabinen zurück. Die Mannschaft fasste sich ein
Herz und verschärfte das Tempo. Berief, Kutscha, Rohac und Kremser erhöhten
bis zur 40. Minute auf 21:17 . Diese Führung von vier Toren behaupteten die
Eintrachtler bis zur 52. Minute, in der Sebastian Richter vom Kreis aus traf. Hille nutzte
in der Schlussphase Dolbergs Nachlässigkeiten im Abwehrverhalten und kam noch
einmal auf 25:24 heran. Torwart Kolja Koyro Roland Berief und Jan Rohac behielten jedoch den Überblick und sorgten dafür,
dass nichts mehr anbrannte und die Punkte in der Mehrzweckhalle blieben. SV Eintracht Dolberg: Koyro, Fikus, Rezun (1), Steinhoff (1), Rohac (2), Richter (1), Kremser (2), Griese, Penger (1), Kutscha (3), Glaubitz (2) und Berief (12/3)
Nachbetrachtung: Dolbergs
Handballer kurz vor dem Ziel Dolberg (sis).
„Trainer, unsere Moral und kämpferische Einstellung waren doch heute wieder
in Ordnung“, meinten Dolbergs Spieler Marius Glaubitz und Sebastian Richter übereinstimmend,
als sie mit ihrem Übungsleiter Bernd Schäper nach dem Spiel über den 27:25
Erfolg gegen den TV Hille fachsimpelten. Schäper hatte sich zuvor darüber
beklagt, dass seine Mannschaft die vorgegebene Marschroute nicht diszipliniert
genug eingehalten hätte, wodurch der erhoffte Erfolg fast noch in Gefahr
geraten wäre. Weniger besorgt als der Trainer zeigten sich die Dolberger Spieler. „Wir hatten den Gegner zu jeder Zeit fest im Griff“, lautete der Kommentar von Spielmacher Tobias Kremser, der trotz Oberschenkelverletzung auf die Zähne biss und mit dem 25:22 in der Schlussphase einen wichtigen Treffer beisteuerte. Sechs Spieltage vor Saisonende stehen die Handballer aus dem Lambertidorf kurz vor ihrem Ziel. Der erneute Klassenerhalt in der Verbandsliga wäre für den Verein, Mannschaft und Trainer ein Riesenerfolg. Viermal müssen die Dolberger noch auswärts antreten bei nur noch zwei Heimspielen. Wer die Morall und Einstellung der Eintrachtler kennt, zweifelt wohl kaum noch daran, dass da noch etwas schief gehen könnte. Rein rechnerisch sind die Dolberger allerdings noch nicht durch
TuS 97 Bielefeld/ Jöllenbeck gegen SV Eintracht Dolberg 40:28 (16:14) Samstag, 05. März 2005 um 17.45 Uhr in Bielefeld
Vorbericht: SVE will sich
gut aus der Affäre ziehen Dolberg (sis). Nach zwei wertvollen Siegen in Folge können die Verbandsligahandballer des SV Eintracht Dolberg am Samstag unbeschwert beim Meisterschaftsfavoriten TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck aufspielen. Die Partie wird schon um 17.45 Uhr in der Sporthalle der Realschule Jöllenbeck angepfiffen. Die Gastgeber präsentierten sich nach der Winterpause erstmals in Bestbesetzung, haben alle Neuzugänge an Bord und mit einigen sehr talentierten Nachwuchsspielern wohl das bestbesetzte Team in der Verbandsliga zur Verfügung. Alle Experten sind sich einig: Die Meisterschaft wird ausschließlich im direkten Zweikampf zwischen Bielefeld/ Jöllenbeck und TuRa Bergkamen entschieden. Der Erste und der Zweite treffen übrigens am nächsten Spieltag aufeinander. „Wir fahren nach Jöllenbeck und wollen uns gut aus der Affäre ziehen. In den Titelkampf können wir nicht eingreifen“, erteilt SVE-Trainer Bernd Schäper übertriebenen Erwartungen eine klare Absage. Seine Eintrachtler sollen auf dem Teppich bleiben, denn die Spiele im März und das Finale im April werden noch einmal die Konzentration aller Kräfte erfordern. „Wir sind noch nicht durch, haben nach dem Spiel in Jöllenbeck noch ein schweres Heimspiel gegen Hille und dann auch noch den starken Aufsteiger Stemmer vor der Brust“ bleibt Dolbergs Übungsleiter selbst realistisch. Bei zwei Auswärtsspielen und einem Heimspiel im Monat März wäre er schon mit zwei Punkten aus dieser Runde zufrieden. Jöllenbeck baut auf den regionalligaerfahrenen Torwart Lehmeier, den Neuzugängen Kai Brink und Christian Brendker sowie Haupttorschütze Ralph Bruelheide. Drei Linkshänder auf der rechten Angriffsseite und die beiden Routiniers Akki Spreu und Björn Böckstiegel komplettieren den Kader von Erfolgstrainer Frank Brennecke. Nachdem Brennecke die Mannschaft im letzten Jahr übernahm, geht es mit dem Traditionsclub wieder aufwärts. Die Zeit für den Aufstieg in die Oberliga ist gekommen. Bei der Eintracht verspürten gleich mehrere Spieler nach dem harten Match gegen Loxten zu Wochenanfang noch einige Blessuren. Vor allem Marius Glaubitz, Andreas Meusel und Michael Griese plagen hartnäckige Prellungen. Ihr Einsatz in Jöllenbeck ist fraglich. Mit grippalen Infekten legten außerdem Norbert Penger und Tim Rezun zu Wochenanfang eine Trainingspause ein. Abfahrt nach Jöllenbeck ist am Samstag um 15.20 Uhr in Dolberg vom Gasthof „Zur Post“.
Spielbericht: Dolberger
Rumpftruppe 40 Minuten lang gut Dolberg (sis). Klar und verdient bezwang Meisterschaftsfavorit TuS Bielefeld Jöllenbeck die Verbandsligahandballer des SV Eintracht Dolberg mit 40:28. Dabei konnten sich die Eintrachtler bis zur 40. Minute gegen den hohen Favoriten behaupten, mit ihrer dezimierten Mannschaft die Partie lange offen gestalten, um am Ende aber dann doch kläglich einzubrechen. Kapitän Norbert Penger, Thomas Steinhoff und Marius Glaubitz fehlten bereits im Voraus. Abwehrchef Andreas Meusel fiel nach einer Rippenverletzung bereits nach fünf Spielminuten aus und in der 49. Minute konnte auch Spielmacher Tobias Kremser nach einer Oberschenkelprellung nicht mehr
mitwirken. So kam Torwart Kolja Koyro als Feldspieler zu seinem ersten Einsatz,
weil Trainer Bernd Schäper über keine anderen Wechselmöglichkeiten mehr verfügte. „In diesem Spiel waren wir
insgesamt gesehen nicht wettbewerbsfähig“, berichtete der SVE-Coach. „Dass
uns die personellen Alternativen fehlten, haben die Bielefelder spätestens nach
der Halbzeit (16:14) schnell erkannt und uns am Ende klar ausgekontert.“ Die erste Hälfte verlief
ausgeglichen. Bielefeld 2:0 Vorsprung wandelten Berief, Kutscha, Kremser und
Richter zunächst in eine knappe 3:4 Führung für die Gäste
um. Bis zur 24. Minute konnte sich keine Mannschaft entscheidend
absetzen. Über 13:12, 15:13 und 16:14 sicherten sich die Ostwestfalen zur
Halbzeit einen knappen Vorsprung mit zwei Toren. Auch nach dem Wiederanpfiff
hatten die Hallenherren knappe Feldvorteile. Es dauerte jedoch bis zur 39.
Minute, ehe sie sich mit drei Toren Vorsprung zum 19:16 absetzen konnten. Die
Dolberger gaben sich jedoch noch nicht geschlagen. Immer wieder von Armin
Kutscha und Roland Berief angetrieben, hielten sie dagegen und konnten noch
einmal auf 22:21 verkürzen. TuS-Trainer Frank Brennecke hatte zwischenzeitlich seine Deckung umgestellt und hatte damit Erfolg. Die Fehlerquote der Eintrachtler nahm jetzt zu und von 24:22 in der 43. Minute zogen die Jöllenbecker vorentscheidend auf 31:22 davon. „ Am Ende haben wir noch auf Schadensbegrenzung gehofft und eigentlich nicht mehr richtig Handball gespielt. Mir waren auf der Bank die Hände gebunden,“ zeigte sich Trainer Schäper insgesamt doch enttäuscht. SV Eintracht Dolberg: Fikus, Koyro - Berief (8), Rohac (4), Rezun (1), Kremser (2), Richter (3), Griese (1), Kutscha (9) und Meusel
Nachbetrachtung: Abhaken und
nach vorn schauen Dolberg (sis). Abhaken und nach vorn schauen sollten die Handballer des SV Eintracht Dolberg nach der 40:28 Auswärts-Klatsche beim Meisterschaftsfavoriten TuS Bielefeld-Jöllenbeck. Schon im Vorfeld war allen klar, dass die Trauben in Ostwestfalen hoch hängen und Punkte dort schwer zu ergattern sein würden. Doch, dass es am Ende für die Dolberger Rumpftruppe so knüppeldick kam, wurmte Trainer Bernd Schäper schon. „Vor dem wichtigen Heimspiel am kommenden Samstag gegen Sachsenroß Hille habe ich große Sorgen, dass die erneuten Verletzungen von Tobias Kremser und Andreas Meusel einen dramatischen Einbruch im personellen Bereich bedeuten könnten. Das wäre für uns im Abstiegskampf ein Nachteil, den wir kaum kompensieren können“. In Jöllenbeck war Schäper zwar mit der Einstellung seiner Resttruppe zufrieden, doch die Verantwortung konnte nur auf wenigen Schultern verteilt werden. Armin Kutscha und Roland Berief waren beide sehr gut aufgelegt und erzielten aus dem Rückraum die meisten Treffer. Doch dafür fehlten beiden letztlich auch die Kraft im Defensivverhalten. Jöllenbeck wirkte mit Spielmacher Bruelheide erfahrener und verstand es immer wieder die Halben und Außen gut in Szene zu setzen. Mit Kai Brink verfügten sie im zweiten Durchgang darüber hinaus für eine gute Alternative, während die Eintrachtler auf Grund ihrer Personalnot sogar ihren Torwart Kolja Koyro aufs Feld schicken mussten, der mit einem Sprungfallwurf von Rechtsaußen fast noch ein Tor erzielt hätte.
SV Eintracht Dolberg gegen Spfr. Loxten 27:22 (11:10) Samstag, 26.02.05, 19.15 Uhr in der Mehrzweckhalle in Dolberg
Vorbericht: Volle Konzentration für SV Eintracht
Dolberg erforderlich Dolberg (sis). Volle Konzentration verlangt Eintracht Dolbergs Trainer Bernd Schäper von seiner Mannschaft am Samstag im Heimspiel gegen den Aufsteiger Sportfreunde Loxten. Den Liganeuling hält der Dolberger Übungsleiter für „etwa gleich stark“, was sich auch in der unmittelbaren Nachbarschaft in der Tabelle niederschlägt. Beide Mannschaften verbuchten am vergangenen Wochenende wichtige Siege, mit denen sie sich zunächst ein gutes Stück von den Abstiegsplätzen fern halten konnten. „Diese Partie wird kein Selbstläufer“, weiß Schäper, dass die Versmolder Vorstädter alles daran setzen werden, um sich für die Hinspielniederlage zu revanchieren. Damals konnte Loxten einen Vorsprung von sieben Toren nicht zu einem Sieg nutzen. „Wir haben noch eine Rechnung offen“, meinte der Ex-Ahlener Olaf Pohlmeier, der nach seiner Zwischenstation bei der HSE Hamm seit Saisonbeginn den Aufsteiger verstärkt. Neben Pohlmeier zählt Kapitän Dirk Elstner seit Jahren zu den gefährlichsten Werfern der Loxtener, die über eine sehr robuste Abwehr verfügen. Trainer Max Rittersberger muss seit Wochen allerdings auf Elstners Bruder Holger verzichten, der nach einem Kreuzbandriss nicht einsatzfähig ist. Loxten ist auch im Spiel über den Kreis gefährlich und versteht es, über beide Außenpositionen Druck zu machen. Nach überstandener Grippe könnte Dolbergs Armin Kutscha am Samstag ins Team zurückkehren. Gemeinsam mit seinem Trainer nahm Kutscha die Loxtener im letzten Spiel gegen Hille unter die Lupe. „Die spielen unkonventionell nach vorn und stehen hinten eigentlich sehr kompakt“, fasste der Eintracht-Rückraumspieler seine Beobachtungen zusammen. Auch Thomas Steinhoff steht wieder zur Verfügung. Der Dolberger Routinier und Abwehrstratege will in den nächsten Wochen auf Grund von Rückenproblemen jedoch nur noch dann eingreifen, wenn Not am Mann ist. Ansonsten ist bei ihm eher Zurückhaltung angesagt. Nach der zuletzt knappen Heimniederlage gegen Oberaden, als die Rotweißen in der Schlussphase zwei glasklare Torchancen und damit beide Punkte vergaben, hoffen die Eintrachtler in dieser Partie am Ende auf mehr Glück. Ein Sieg wäre ein Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt. Spielbericht: Heimsieg bringt für Dolberg weiteren Schub auf dem Weg zum angepeilten Klassenerhalt Dolberg (sis) Mit fünf Toren Unterschied fiel der 27:22 Sieg der Verbandsligahandballer des SV Eintracht Dolberg am Ende vielleicht etwas zu hoch aus, er war letztlich jedoch auf Grund der größeren Disziplin und der besseren personellen Alternativen verdient. Laut Gäste-Trainer Max Rittersberger mussten die Sportfreunde auf vier Stammspieler verzichten und deshalb habe seine Mannschaft nicht das Niveau erreicht wie in den letzten Spielen. Hinzu kam, dass sich die Gäste eine Vielzahl von Zeitstrafen erlaubten, mit denen sie sich selbst schadeten. Während Loxten das Zeitstrafenverhältnis von 14 : 3 für unangemessen hielt, freuten sich die Schützlinge von SVE-Trainer Bernd Schäper über einen weiteren wichtigen Heimerfolg, der die Mannschaft auf dem Weg zum angepeilten Klassenerhalt nach dem Sieg in Gütersloh einen erneuten Schub nach vorn bringt. Das Punktekonto der Dolberger ist mit 18:18 damit wieder ausgeglichen. Von Anfang an gingen die dezimierten Loxtener hart zur Sache. Bereits in der 1. Minute musste Marius Glaubitz nach einem Schlag auf die Rippe ausgewechselt werden. Er konnte jedoch nach erfolgreicher Behandlung durch Physiotherapeut Ingo Block später wieder mitwirken. Auch Andreas Meusel und Michael Griese mussten im Spielverlauf nach einigen rüden Attacken länger behandelt werden. Die Hallenherren legten wie die Feuerwehr los und führten überraschend schnell mit 6:1. Nach einer Auszeit fanden die Sportfreunde jedoch besser ins Spiel und hatten über 6:4 und 7:5 in der 18. Minute den Anschluss wieder hergestellt. In dieser Phase haderten die Eintrachtler mit mehreren Würfe ans Holz des gegnerischen Tores, waren aber auch im Abwehrverhalten nicht konsequent genug. Über Linksaußen und den Kreis glich der Aufsteiger zum 8:8 aus. Wie erwartet blieb die Partie auch nach der Pause (11:10) offen. Roland Berief und Andreas Meusel brachten die Eintracht in der 41. Minute mit 15:13 in Front und Michael Griese erhöhte postwendend auf 17:14. Bei mehrfacher Überzahl versäumten es die Rotweißen jedoch, frühzeitig für eine Vorentscheidung zu sorgen. Es fehlte die Konzentration und Abgeklärtheit in einigen hektischen Phasen, in denen die Schiedsrichter konsequent Zeitstrafen verhängten und sogar zwei rote Karten für die Gäste verteilten. Auch Armin Kutschas verwandelter Strafwurf in der 25. Minute zum 22:20 bedeutete noch nicht die Entscheidung. Loxten glich noch einmal auf 22:22 aus, schwächte sich dann jedoch durch eine Bankstrafe wegen „fortgesetzten Meckerns“ selbst. Kutscha. Berief, Griese und Meusel ließen sich diese Chance nun aber nicht mehr nehmen und besorgten mit ihren Treffern den viel umjubelten 27:22 Arbeitssieg. SV Eintracht Dolberg: Koyro, Fikus, Rezun (1), Rohac (1), Richter, Kremser (1), Griese (4), Penger, Kutscha (4/2), Glaubitz (3), Meusel (5) und Berief (8) Nachbetrachtung: SVE Dolberg
zwingt Loxten nieder Dolberg (sis). Mit Kampf und Disziplin hat der SV Eintracht Dolberg die Sportfreunde Loxten bezwungen und sich mit dem 27:22 Heimerfolg in der Tabelle weiter verbessert. „Im Kampf um den Klassenerhalt ist das ein großer Schritt nach vorn. Die spielerische Leistung war heute nicht so berauschend. Am Ende zählen für uns aber nur die Punkte “, sprach SVE-Trainer Bernd Schäper von einem zerfahrenen und hektischen Match gegen den robusten Aufsteiger aus dem Raum Versmold nach dem Abpfiff. Wenig freundschaftlich gingen die Sportfreunde von Beginn an zur Sache.“ Das war in der Tat kein Spiel für Weicheier“ charakterisierte Dolbergs Marius Glaubitz als einer der Leidtragenden rüder Loxtener Abwehrattacken die Spielweise der Gäste zutreffend. „Gesunde Härte muss man aber abhaben können. Am Ende waren wir der glückliche und verdiente Sieger.“ Mit 8:2 Punkten aus den letzten fünf Spielen können die Eintrachtler am kommenden Wochenende unbeschwert zum Aufstiegskandidaten Bielefeld-Jöllenbeck reisen. Die HSG ist neben TuRa Bergkamen heißer Anwärter auf die Meisterschaft und daher Topfavorit. „Da müssen wir uns ganz warm anziehen“, blickt Bernd Schäper eher skeptisch voraus.
HSG Gütersloh gegen SV Eintracht Dolberg 26:28 (15:13) Sonntag, 20.02.05, 17.30 Uhr in Gütersloh
Vorbericht: Dolberg reist zum „FC Bayern“ der
Verbandsliga Dolberg (sis) „Vor dem Anpfiff haben wir zwar noch nicht verloren, doch realistisch betrachtet rechnen wir uns nur wenig Chancen aus“, blickt Eintracht Dolbergs Handballtrainer Bernd Schäper nicht gerade zuversichtlich auf das bevorstehender Auswärtsspiel seiner Mannschaft am Sonntag um 17.30 Uhr im Schulzentrum Nord gegen die HSG Gütersloh voraus. Die Gastgeber gelten als „FC Bayern München der Verbandsliga“. Sie konnten jedoch trotz der namhaften Verstärkungen, die sich der finanzstarke Verein auch in dieser Saison leistete, bisher nicht überzeugen. Aus der heimlichen Aufstiegshoffnung ist nach der letzten Niederlage der HSG in Hille längst der Kampf ums Überleben geworden. Denn mit nur einem Punkt mehr als die Dolberger Eintracht auf dem Konto muss Gütersloh jetzt gegen den SVE unbedingt gewinnen, um sich nicht selbst noch in die Abstiegsregion zu begeben. „Wir werden mit unserer Situation nicht hadern, müssen locker bleiben und positiv denken“, sieht Bernd Schäper für seine Eintrachtler keinen Grund jetzt vermehrt Trübsal zu blasen. Neun Spieltage vor Saisonende habe es seine Truppe ganz allein selbst in der Hand, den Weg zu bestimmen. Dieser Weg in Richtung Klassenerhalt ist jedoch für die Dolberger nach den beiden letzten Niederlagen gegen Oberaden und Heessen steiniger geworden. Der SVE steht daher in Gütersloh unter Zugzwang. Respekt hat der Eintracht Coach in erster Linie vor Deutschlands Rekordnationalspieler Frank Michael Wahl. Der 48jährige Ehrenspielführer der deutschen Handball-Nationalmannschaft kann es auch als Trainer der HSG Gütersloh immer noch nicht lassen. Immer dann, wenn Not am Mann ist, streift er sich - wie zuletzt in Hille - das Trikot über und mischt mit. Gegen Hille erzielte Wahl vier Tore und galt als unermüdlicher Antreiber sowie Spielmacher. Mit dem Ex-Bundesligatorschützenkönig Peter Gerfen, der gegen Hille 13 Treffer erzielte, den beiden regionalligaerfahrenen Rückraumspielern Carem Griese (zuletzt verletzt) und Lars Krampe sowie dem HSG-Eigengewächs Thorsten Wiemann verfügt Gütersloh über einen Angriff, der eigentlich für höheren Aufgaben geeignet ist. Der personellen Gütersloher Substanz hat die Eintracht im Moment nur wenig entgegen zu setzen. Wegen Grippe und aus beruflichen Gründen fehlten in der Vorbereitung auf dieses Spiel .Armin Kutscha, Sebastian Fikus, Thomas Steinhoff und Norbert Penger. Da dürfte ein Befreiungsschlag oder eine Trotzreaktion nach dem unglücklichen 21:22 im letzten Heimspiel in der Tat eher Wunschdenken sein. Kampflos wollen die Dolberger die Punkte allerdings nicht abgeben. Spielbericht: Nervenstark und mit großem Kämpferherz schockt Dolberg den Favoriten Gütersloh Dolberg (sis). Nervenstark und mit großem Kämpferherz haben die Handballer des SV Eintracht Dolberg überraschend zwei Punkte im Kampf um den Klassenerhalt aus Gütersloh entführt. Gegen die favorisierte und letztlich geschockte HSG überzeugte das Team von SVE-Trainer Bernd Schäper mit einer insgesamt gesehen sehr engagierten Leistung in Abwehr und Angrriff und verließ am Ende als verdienter Sieger das Hallenparkett. „Die Mannschaft ist für ihren Einsatz und ihre taktische Disziplin belohnt worden. Es war seit vielen Monaten endlich einmal wieder ein Auswärtssieg an einem Sonntagabend“, freute sich Dolbergs Abteilungsleiter Ernst Kremser über das geschlossene Auftreten der Eintrachtler, die mit Marius Glaubitz den besten Werfer (8 Tore) dieser Partie und mit Kapitän Norbert Penger (verwandelte 6 Strafwürfe) einen sicheren Vollstrecker stellten. Mit der vierten Niederlage in Folge konnte die HSG auch in dieser Begegnung ihrem Ruf als „FC-Bayern der Verbandsliga“ nicht gerecht werden. Die taktischen Umstellungen von Rekordnationalspieler Frank Michael Wahl im HSG-Team fruchteten zunächst nicht. Denn mit offener Deckung gegen die Gütersloher Außenspieler erwischten die Dolberger den besseren Start und führten bis zur 10. Minute mit 1:3 und 2:4. Die Gastgeber kamen dann jedoch vor allem über die rechte Angriffsseite besser ins Spiel und setzten sich wiederholt im Spiel 1:1 durch. Über 6:6, 10:10 und 11:11 entwickelte sich in der Folgezeit ein offener Schlagabtausch mit leichten Feldvorteilen für die die HSGer, die beim 13:11 sowie zur Halbzeit mit 15:13 zum ersten Mal mit zwei Toren in Front lagen. Dolberg kam jedoch gut erholt aus der Kabine, glich durch Rohac und Glaubitz schnell aus und nahm im weiteren Spielverlauf immer mehr das Heft in die Hand. Zwei verwandelte Strafwürfe von Norbert Penger besorgten die Eintracht Führung von 17:19 in der 43. Spielminute. Diesen Vorsprung bauten die Rotweißen nach Treffern von Kremser, Meusel und Griese auf 22:25 aus. Gütersloh kam noch einmal heran und glich zum 25:25 aus. Mit zwei Glanzparaden sorgte der für den stark haltenden Kolja Koyro in der Schlussphase eingewechselte Torart Sebastian Juchmann-Fikus dafür, dass die Eintrachtler nicht in Rückstand gerieten. Der überzeugende Marius Glaubitz machte dann beim 26:27 bzw. 27:28 mit einem „Doppelpack“ alles klar für einen Eintracht-Sieg, mit dem man eigentlich so nicht gerechnet hatte. SV Eintracht Dolberg: Kyro, Fikus, Glaubitz (8), Penger (6/6), Kremser (3), Griese (1), Berief (2), Richter (3), Meusel (4) Rezun.
Nachbetrachtung:
Wertvolle Punkte für SVE Dolberg
SV Eintracht Dolberg gegen SuS Oberaden 21:22 (11:11) Samstag, 12.02.05, 19.15 Uhr in in der Mehrzweckhalle, Dolberg
Vorbericht: Dolberg will Heimbilanz weiter
aufpolieren Dolberg (sis): „Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste“, lautet die Devise für die Handballer des SV Eintracht Dolberg vor dem Heimspiel gegen den alten Rivalen SuS Oberaden , das am Samstag um 19.15 Uhr in der Dolberger Mehrzeckhalle angepfiffen wird. Denn nach zwei Niederlagen kommt mit den Oberadenern ein angeschlagener Gegner ins Lambertidorf und auf angeschlagene Gegner muss man bekanntlich ja besonders achten. Völlig überraschend verloren die Schützlinge von SuS-Trainer Ralph Weinberger ihr letztes Heimspiel gegen die abstiegsbedrohte Mannschaft von Sachsenroß Hille und verspielten damit selbst alle Träume, in den Kampf um die Meisterschaftsvergabe noch einmal eingreifen zu können. Dieser Traum hing nach der voraufgegangenen Niederlage der SuSler in Jöllenbeck ehe nur noch an einem ganz seidenen Faden. Nur zwei Punkte trennen die gemeinsamen Aufstiegskandidaten aus der Saison 1996/97 in der Tabelle voneinander und die Eintrachtler sind fest entschlossen, mit einem Sieg ihre Heimbilanz weiter aufzupolieren.“Schon im Hinspiel waren wir nah dran“, erinnert sich SVE-Coach Bernd Schäper an das bisher engste Spiel zwischen beiden Teams in den vergangenen zwei Jahren, bei dem man sich unentschieden trennte. „Die Zeit für einen Heimsieg gegen Oberaden ist eigentlich reif. Wenn wir gut spielen, können wir einen weiteren großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen.“ Zu Recht pocht Dolbergs Übungsleiter darauf, dass die Eintrachtler die nötigen Punkte für ihr Saisonziel in den Heimspielen holen müssen. „Jeder Punktverlust in eigener Halle wirft uns entscheidend zurück“, hat Schäper seiner Mannschaft die Bedeutung dieser Partie noch einmal deutlich vor Augen geführt. Aus beruflichen Gründen wird Torwart Sebastian Fikus nicht zur Verfügung stehen. Armin Kutscha kehrt nach überstandener Grippe ins Team zurück, wodurch sich für Abwehr und Angriff wieder deutlich mehr Perspektiven ergeben. Spielbericht: Rückschlag für SV Eintracht Dolberg Dolberg (sis). Nach einem völlig ausgeglichenem Spiel standen die Handballer des SV Eintracht Dolberg beim Abpfiff mit leeren Händen dar. In der sportlichen Auseinandersetzung gegen den alten Rivalen Oberaden roch es minutenlang nach einem Unentschieden. Doch in der Schlussphase versagten den Dolbergern reihenweise die Nerven. Markus Szlzmann hatte die grünweißen Gäste mit 22:21 in Führung gebracht, als die Partie 45 Sekunden vor Spielende noch nicht entschieden war. Dann scheiterte zunächst Armin Kutscha frei vor dem Tor an SuS-Keeper Beckmann und auch den Abpraller konnte Dolbergs Tobias Kremser freistehend nicht im gegnerischen Gehäuse unterbringen. Tragisch für den SVE, zumal beide Spieler kurz zuvor noch mit tollen Energieleistungen – Kremser erzielte das 19:20 und Kutscha traf zum 20:21 – ihre Farben im Spiel gehalten hatten. „Ein Unentschieden hätte dem Spielverlauf heute eher entsprochen. Wir haben glücklich gewonnen“, freute sich Oberadens Trainer Ralph Weinberger über den Spielausgang. Er sah insgesamt ein sehr zerfahrenes Spiel, bei dem er sich vor allem wieder einmal auf seine beiden Routiniers Christian Eickmann und Markus Salzmann verlassen konnte. Eickmann und die beiden Außenspieler der Gäste bereiteten den Dolbergern in der ersten Hälfte die größten Probleme. „Wir waren zu Beginn nicht aufmerksam genug“ kritisierte SVE-Coach Bernd Schäper Für die Ausgeglichenheit der gesamten Partie sprach, dass sich keine der beiden Mannschaften um mehr als zwei Tore absetzen konnte. Die Zuschauer erlebten allerdings ein sehr hektisches Spiel, bei dem Dolberg im ersten Durchgang mehr Fehlwürfe produzierte und insgesamt das Einzelspiel übertrieb.“Wir hätten öfter den freien Mitspieler bedienen oder einfach weiter spielen müssen“, vermisste Schäper die spielerische Linie bei seinen Schützlingen. Im zweiten Durchgang nahmen die Eintrachtler Christian Eickmann in Manndeckung, standen aber auf Grund mehrerer Zeitstrafen häufig in Unterzahl auf dem Platz. Beim Stand von 16:15, 17:16 und 18:17 lagen die Hallenherren drei Mal in Front, aber auch sie konnten diese knappe Führung nicht ausbauen. „Damit sind wir wieder mitten im Abstiegskampf angekommen und stehen zumindest wieder mit einem Bein mitten im Sumpf“ , lautete das Fazit von Eintracht-Kapitän Norbert Penger nach dem Spiel. SVE Dolberg: Koyro, Rezun (1), Steinhoff, Rohac, Richter, Kremser (3), Penger, Kutscha (5/1), Glaubitz (3), Meusel (3), Berief (5/1) Nachbetrachtung: Auch für SVE Dolberg bleibt es eng Dolberg (sis). Mindestens einen Punkt, vielleicht einen ganz wichtigen, haben die Verbandsligahandballer des SV Eintracht Dolberg beim 21:22 gegen den SuS Oberaden verschenkt. Dabei trauerten die Hallenherren zwei Großchancen nach, die sie kurz vor Spielende vergaben und dadurch ein verdientes Unentschieden verpassten. „Die Partie hatte eigentlich keinen Sieger verdient, aber insgesamt haben wir wohl zu viele individuelle Fehler gemacht“, analysierte SVE-Bernd Schäper den sportlichen Rückschlag für sein Team. Nach den beiden guten Leistungen in den Heimspielen gegen Ahlen und Hahlen habe seine Mannschaft gegen Oberaden nicht die Form und Qualität erreicht, um auch dieses Derby der beiden seit Jahren in der Liga etablierten Kontrahenten erfolgreich zu bestehen. Für Dolberg ist die Luft zum Durchatmen damit zunächst wieder einmal etwas dünner geworden. Vor den anstehenden schweren Auswärtsaufgaben hatte der Trainer immer gewarnt und angesichts der Ergebnisse der ebenfalls abstiegsgefährdeten Konkurrenten bleibt es für den SVE trotz des noch knappen Vorsprungs vor einem Abstiegsplatz (5 Punkte ) eng. Vielleicht gelingt der Mannschaft am kommenden Sonntag eine Trotzreaktion, wenn sie als Außenseiter zum schweren Auswärtsspiel nach Gütersloh reisen muss.
SCE Heessen gegen SV Eintracht Dolberg 33:28 (15:9) Sonntag, 30.01.05, 18.00 Uhr in in der Heessener Sachsenhalle
Spielbericht: Verdiente Niederlage im Ortsderby Dolberg (sis). Mit einer verdienten 33:28 (15:9) Niederlage im Ortsderby beim Aufsteiger SC Eintracht Heessen ist der Höhenflug der Handballer des SV Eintracht Dolberg vorerst gestoppt. Konnten sich die Schützlinge von SVE-Trainer Bernd Schäper zuletzt noch über zwei tolle Heimsiege gegen Hahlen und Ahlen freuen, so wurden sie am Sonntag in der Heessener Sachsenhalle unliebsam auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Unliebsam war diese Landung deshalb, weil die Handballer aus dem Lambertidorf die Anfangsphase des Spiels völlig verschliefen und am Ende dem frühen 9:1 Rückstand Tribut zollen mussten. „Wir haben den Spielbeginn völlig verpennt, sind nicht richtig in die Zweikämpfe gekommen und auch insgesamt nicht als geschlossene Einheit aufgetreten“, bemängelte Bernd Schäper die schwache Vorstellung seines Teams. Im Vergleich zur Vorwoche fielen besonders die zahlreichen technischen Fehler und Fehlversuche der Dolberger auf. Auch wenn sich der SVE bis zum 27:25 noch einmal aufrappelte, die Gesamtleistung der Mannschaft entsprach nicht den eigenen Ansprüchen. Schon am Dienstag soll die Partie noch einmal klar analysiert werden: „Wir müssen einige Dinge klären und uns so schnell wie möglich auf unser nächstes Heimspiel gegen Oberaden konzentrieren“, gibt Schäper die Marschrichtung vor. Soll wohl heißen, dass die noch fehlenden Punkte zum Klassenerhalt in den noch ausstehenden fünf Heimspielen geholt werden müssen.
Vorbericht: SVE Dolberg will die Gunst der Stunde
nutzen Dolberg (sis). Wenn am Sonntag Aufsteiger Eintracht Heessen um 18 Uhr zum Lokalderby in der Sachsenhalle den Namensvetter Eintracht Dolberg zum zweiten Spiel der Rückrunde erwartet, dann treffen zwei Mannschaften aufeinander, die sich eine gute Ausgangsbasis für den Klassenerhalt geschaffen haben. Während sich die Heessener zuletzt in Hille mit einem 32:34 gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Ligaerhalt durchsetzen konnten, gewannen die Dolberger das Derby gegen die verstärkte Reserve der Ahlener SG. Mit einem Sieg könnte der SCE mit dem SVE gleichziehen und würde sich damit auch für die Hinspielniederlage revanchieren. Dolberg könnte sich bei einem Punktgewinn weiter im Tabellenmittelfeld etablieren. „Wir fahren nach Heessen, um zu gewinnen“, meinte Dolbergs Torjäger Roland Berief vor dem Anpfiff. Mit zuletzt zwei Siegen in Folge dürfte dass Selbstbewusstsein der Schützlinge von Trainer Bernd Schäper, der selbst sieben Jahre Trainer in Heessen war, kräftig gewachsen sein. Doch bereits nach dem glücklichen Erfolg gegen Ahlen trat der Übungsleiter schon wieder auf die Euphoriebremse: „Wir werden den Ball flach halten und müssen noch bis zum Saisonende hart arbeiten“, weiß Schäper, dass man die Punkte auch in Heessen nicht mal ebenso im Vorbeigehen mitnehmen wird. „Die Eintrachtler sind auf einem guten Weg und dürften aus eigener Kraft heraus mit dem Abstieg nichts zu tun haben.“ Ein Fragezeichen steht auf Dolberger Seite hinter dem Einsatz von Marius Glaubitz, der wegen anstehender Klausurtermine Verein und Trainer um eine Freistellung von diesem Spieltermin gebeten hat, Mit Adduktorenproblemen fällt beim SVE Thomas Steinhoff voraussichtlich aus und außerdem bleibt abzuwarten, inwiefern sich Armin Kutscha von seiner Grippe erholt hat, die ihn zu einer Trainingspause zwang. Ebenfalls ist Michael Griese nach Knie-Operation nicht einsatzfähig. Bei den Gastgebern überragte in den letzten beiden Spielen Linkshänder Randolf Mertmann, der gegen Hille sogar 15 (!) Treffer in einem Spiel erzielte. Aber auch die „jungen Wilden“ der Heessener um Dudek, Stanke und Borgmann setzen sich von Spiel zu Spiel besser in Szene. Auch auf sie werden die Dolberger besonders achten müssen Beim Neujahrsturnier mussten sich die Dolberger gegen den SCE, der wie zuletzt gegen Oberaden und Loxten erneut auf seinen Heimvorteil pocht, geschlagen geben.
SV Eintracht Dolberg gegen Ahlener SG 2 27:25 (15:13) Samstag, 22.01.05, 19.15 Uhr in in der Dolberger Mehrzweckhalle
Nachbetrachtung: Dolberger freuen sich über verdienten
Derbysieg Dolberg (sis). Am Ende lagen sich einmal wieder alle in den Armen und freuten sich wie die Schneekönige. Denn endlich nach anderthalb Jahren war der Knoten geplatzt und die Handballer aus dem idyllischen Lambertidorf Dolberg hatten den großen Ortsnachbarn aus Ahlen, der sich mit drei Spielern aus dem Bundesligakader kurzfristig verstärkt hatte, beim verdienten 27:25 Derbysieg ein Bein gestellt. Eintracht Trainer Bernd Schäper zeigte sich in der Pressekonferenz sehr zufrieden, als er von einer „tollen Mannschaftsleistung“ und einem „großen Abend für die Eintracht-Familie“ sprach. Gleichzeitig mahnte er jedoch bei aller Euphorie, „den Ball flach zu halten und weiter hart am gesteckten Saisonziel – Klassenerhalt – zu arbeiten.“ Bis dahin ist der Weg noch weit, denn nach diesem ersten Rückrundenspiel stehen noch zwölf weitere Begegnungen auf dem Spielplan. Weit dürfte der Weg allerdings auch für die Reserve der Ahlener SG sein, die trotz personeller Aufrüstung ihre sportliche Talfahrt in Dolberg nicht stoppen konnte. „Wir haben uns mit den Verantwortlichen zusammengesetzt und unsere Lage beraten. Es wird und es muss bei uns etwas passieren“, kündigte ASG-Trainer Martin Nelling Veränderungen an. Schauen wir mal..... Spielbericht: Big Points für die Handballer des SV
Eintracht Dolberg Dolberg (sis). Die Handballer des SV Eintracht Dolberg dürfen sich erneut über „Big Points“ freuen. Denn im Ortsderby gegen die mit Jürgen Weber, Patrick Schröder und Jens Gawer aus dem Kader des Zweitbundesligisten verstärkte Reserve der Ahlener SG setzten sich die Schützlinge von Bernd Schäper verdient durch. Mit dem zweiten Sieg in Folge im zweiten Heimspiel gelang den Mannen um Kapitän Norbert Penger damit eine optimale Ausbeute und ein gelungener Start in die Rückrunde. Während Dolberg sein Punktverhältnis mit dem 27:25 Erfolg auf 14:14 ausgleichen konnte, bleibt Ahlen mit nur sechs Pluspunkten weiter in akuter Abstiegsgefahr. Anderthalb Jahre mussten die Eintrachtler auf diesen Derbyerfolg, bei dem sie phantastisch von ihren Fans angefeuert und am Ende auch gefeiert wurden, warten. Und auch vor dem Spiel sah es zunächst danach aus, als sollte sich an der ASG-Serie – drei Siege gegen die Eintracht in den letzten drei Spielen – nichts ändern.:“ So viele Spieler hatten wir schon lange nicht mehr zur Verfügung“, staunte selbst ASG-Trainer Martin Nelling, der davon profitierte, dass das Spiel der 1.Mannschaft der ASG kurzfristig abgesagt wurde. „Wir halten mit der besseren Mannschaftsleistung dagegen“ lautete die Marschroute von Eintracht Coach Bernd Schäper, der Tobias Kremser Ahlens Torjäger Schröder an die kurze Leine nehmen ließ, was dem jungen Dolberger glänzend gelang. Beide Mannschaften hatten in der Anfangsphase des Spiels deutlich Ladehemmung. Während die Dolberger wiederholt an ASG-Torwart Gerrit Hegemann scheiterten und gleich drei Strafwürfe in Folge „versiebten“, erlaubten sich die Gäste viele technische Fehler im Angriff. Auch Jürgen Weber kam nach seiner Verletzung nicht richtig zum Zug. Bis zur Pause hatten sich die Hallenherren einen knappen Vorsprung von 15:13 erarbeitet und bauten diesen ab der 44. Minute auf 20:17 und 21:17 aus. Die ASGer gaben sich jedoch noch nicht geschlagen und kämpften sich noch einmal auf 25:24 heran. Dolbergs Sieg hing jetzt am seidenen Faden. Doch zwei gute Paraden von Kolja Koyro, ein verwandelter Gegenstoß von Tim Rezun und ein erneuter „Kracher“ von Dolbergs Roland Berief sicherten dem SVE am Ende die Punkte. „Auf diese Leistung meiner Mannschaft bin ich richtig stolz“,freute sich SVE -Coach Bernd Schäper zu Recht. SVE Dolberg: Koyro, Richter, Berief, Kremser, Glaubitz, Kutscha, Rezun, Meusel, Penger, Richter, Rohac, Steinhoff
Vorbericht:
SVE Dolberg möchte zu gern die Revanche Dolberg (sis). Handball ist kein Wunschkonzert. Doch wenn sich die Handballer des SV Eintracht Dolberg am Samstag um 19.15 Uhr in der Mehrzweckhalle etwas wünschen dürfen, dann einen Sieg gegen die Bundesligareserve der Ahlener SG. Dieser liegt nämlich schon anderthalb Jahre zurück, was bedeutet, dass die Schützlinge von Trainer Bernd Schäper in den letzten drei Spielen gegen den Ortsnachbarn stets den Kürzeren zogen. Diese positive Bilanz ist aber auch zurzeit der einzige Lichtblick, auf den die Ahlener verweisen können. Denn nach der letzten Auswärtsniederlage in Hille und dem Sieg des TV Beckum befinden sich die ASGer zu Beginn der Rückrunde in akuter Abstiegsgefahr. Ahlen und Beckum teilen sich im Augenblick die rote Laterne mit jeweils sechs Pluspunkten, während sich die Dolberger mit 12 Punkten nach der Hinrunde auf Platz 9 in der Tabelle eingependelt haben. „Wir müssen versuchen, diesen Tabellenplatz unbedingt zu behaupten. Denn in der zweiten Serie haben wir nur noch sechs Heimspiele und sieben Auswärtsspiele“, gibt es für SVE-Coach Bernd Schäper nichts zu verschenken. Nach seiner Einschätzung können die Ahlener im weiteren Saisonverlauf immer noch Personal „von oben“ locker machen und er sei fest davon überzeugt, dass die ASG-Verantwortlichen alles tun werden, damit die Zweite nicht absteigt. Man darf daher sehr gespannt sein, mit welchem Kader die Truppe von Martin Nelling am Samstag in der Mehrzweckhalle aufläuft. Mit 10 Toren machte zuletzt Patrick Schröder, Ex-Regionalligaspieler vom ASV Hamm, der in dieser Saison den Durchbruch ins Team von Zweitligatrainer Holger Kaiser nicht geschafft hat, auf sich aufmerksam. Im Hinspiel bereiteten die erfahrenen ASGer Philipp Lütkehaus und Frank Wahle der Dolberger Deckung mehr Probleme als eingeplant. SVE-Kapitän Norbert Penger und die beiden Routiniers Roland Berief sowie Thomas Steinhoff mussten auf Grund leichterer Blessuren in dieser Woche mit dem Training kürzer treten. Nach seiner Meniskusoperation fällt Michael Griese für das Derby aus. Ein Fragezeichen steht noch hinter Sebastian Juchmann-Fikus, der im Tor zuletzt überzeugende Leistungen geboten hat. Sollten sich die Dolberger in diesem zweiten Heimspiel in Folge erneut durchsetzen, dann rückt der geplante Klassenerhalt in greifbare Nähe. „Ganz klar, dass ist für beide Mannschaften ein Vier-Punkte-Spiel“, meinte Dolbergs Youngster Tobias Kremser vor dem Anpfiff.
SV Eintracht Dolberg gegen TSV Hahlen 26:21 (13:13) Samstag, 15.01.05, 19.15 Uhr in in der Dolberger Mehrzweckhalle
Nachbetrachtung: Ein ganzes Dutzend Punkte in der Hinrunde Dolberg (sis). Die Handballer des SV Eintracht Dolberg dürfen sich am Ende der Hinrunde über ein ganzes Dutzend Punkte auf ihrem Konto freuen. Dieses Dutzend sicherte sich die Mannschaft von Trainer Bernd Schäper mit einer aufopferungsvollen kämpferischen Leistung beim 26:21 in der heimischen Mehrzweckhalle gegen den aktuellen Ligazweiten TSV Hahlen. Die Gäste aus der Handballhochburg Minden unterstrichen mit ihrem schnellen Konterspiel, dass sie zu Recht auf einem Spitzenplatz in der Tabelle stehen. Allerdings haderten sie in Dolberg mit ihrem Verletzungspech. Doch davon konnten auch die Gastgeber ein Lied singen. Während der frisch am Meniskus operierte Michael Griese auf Gehhilfen am Spielfeldrand seiner Mannschaft die Daumen drückte, ging Kapitän Norbert Penger (Sprunggelenk) angeschlagen ins Spiel. Dafür signalisierten kurz vor dem Anpfiff Sebastian Juchmann-Fikus und Thomas Steinhoff Einsatzbereitschaft. Das war sicherlich etwas überraschend. Mit dem Derby gegen die Reserve der Ahlener SG beginnt für den SVE am kommenden Samstag nicht nur der Start in die Rückrunde , sondern auch der Start für die zweite Etappe im Kampf um den Klassenerhalt. „Wir müssen weiter hart arbeiten und unsere Hausaufgaben machen. Abgerechnet wird im Mai“, weiß SVE-Coach Bernd Schäper, dass der Weg bis zum Ziel noch weit ist, die eingeschlagene Richtung im Moment jedoch stimmt.
Spielbericht: SVE Dolberg schlägt den Tabellenzweiten
TSV Hahlen Wenn es stimmt, dass auf eine schlechte Generalprobe häufig eine gute Premiere folgt, dann lieferten die Handballer des heimischen Verbandsligisten SV Eintracht Dolberg dafür am Samstag im letzten Hinrundenspiel wieder einmal einen zutreffenden Beweis. Denn der aktuelle Tabellenzweite TSV Hahlen musste sich nach einer kampfbetonten Partie am Ende klar geschlagen geben. Mit einer einsatzfreudigen Leistung zwangen die Schützlinge von SVE-Trainer Bernd Schäper die hoch gehandelten Gäste vor allem in der Schlussviertelstunde in die Knie. „Dolberg hat in dieser Phase reifer und abgeklärter gespielt“, lautete das Fazit von Hahlens regionalligaerfahrenen Torwart Kai Bierbaum „Wir haben über den Kampf und eine gesunde Härte im Zweikampf gepunktet“ , meinte Dolbergs bester Torschütze Marius Glaubitz nach dem Spiel. Für beide Mannschaften hatte der Ausgang der Partie vorentscheidende Bedeutung. Dolberg wollte die zuletzt nicht so prickelnden Eindrücke nach der Winterpause wegwischen, was der Mannschaft am Samstag überzeugend gelang. Denn mit diesem Erfolg festigte der SVE seinen Platz im unteren Mittelfeld und fuhr mit dem 26:21 zwei ganz wertvolle Punkte im Kampf um den Klassenerbleib ein. Hahlen, das ohne Dertmeier und Jahn antrat, vergrößerte mit dieser Niederlage den Rückstand zum Spitzenreiter Bielefeld-Jöllenbeck auf drei Punkte. Entsprechend gingen beide Teams von Beginn an konsequent zur Sache und die jungen Schiedsrichter aus Lage hatten alle Hände voll zu tun. Bis zum 4:4 verlief das Spiel ausgeglichen, dann schaffte Hahlen beim 4:6 zunächst einen Vorsprung mit zwei Toren. Dolberg setzte nach und schaffte durch Armin Kutscha und Tobias Kremser den Ausgleich. Als Marius Glaubitz und Norbert Penger im Anschluss auf 8:6 erhöhten, hatten die Hallenherren kurzfristig die Nase vorn. Nach dem Wechsel (13:13) verlief die Partie bis zur 45.Minute weiter ausgeglichen. In dieser Phase verletzte sich beim TSV Spielmacher Tim Quisbrock, der fortan nicht mehr mitspielen kontte. Die Eintrachtler witterten Morgenluft und setzten sich nach dem 18:17 durch Marius Glaubitz und mit zwei Treffern des gut aufgelegten Jan Rohac auf 20:17 ab, Noch einmal kamen die Mindener Vorstädter auf 20:19 heran. Doch dann machten Kutscha, Glaubitz, Berief und Rohac mit ihren Toren zum 24:19 den Sack zu. „Dieses Mal hatten wir am Ende die größeren personellen Alternativen“ freute sich Trainer Bernd Schäper über den Sieg. „Dolberg hat verdient gewonnen, doch mit der Schiedsrichterleistung in der zweiten Halbzeit und unseren eigenen Fehlern bin ich nicht einverstanden“ kritisierte Hahlens Mannschaftsbetreuer Ottto Wenig die gebotene Leistung. SV Eintracht Dolberg: Juchmann-Fikus, Koyro, Penger (1), Meusel (2),Glaubitz (7), Richter, Kremser (2),Berief (3), Kutscha (5),Rezun (1), Rohac (5), Steinhoff.
Vorbericht: Die gute Ausgangsbasis nicht verspielen Dolberg (sis). Mit dem aktuellen Tabellendritten TSV Hahlen bestreiten die Handballer des SV Eintracht Dolberg am Samstag um 19.15 Uhr in der heimischen Mehrzweckhalle das letzte Hinrundenspiel in der Verbandsligasaison 2004/2005. Und mit einem weiteren Heimspiel geht es dann für die Eintrachtler schon eine Woche später im Derby gegen die Reserve der Ahlener SG darum, die klare Zielvorgabe ihres Trainers Bernd Schäper zu erfüllen:“Wir dürfen unsere zurzeit noch gute Ausgangsposition im Kampf um den Klassenerhalt nicht leichtfertig verspielen“ sagte der Coach mit Blick auf die Tabellensituation und verband diese Aussage mit der Aufforderung an seine Mannschaft „jetzt weiter zu punkten“. Inwiefern dabei der Wunsch des Coaches Vater seiner Gedanken sind, bleibt abzuwarten. Die gezeigten Leistungen der Dolberger im letzten Meisterschaftsspiel gegen Havixbeck, beim Neujahrsturnier in Heessen und beim Test gegen Berge gaben eher Anlass zur Sorge. Wie so oft in solchen Phasen blieben die Schäper-Schützlinge vom Verletzungspechauch nicht verschont. Während sich Norbert Penger und Thomas Steinhoff nach dem Heessener Turnier aus dem Trainingsbetrieb ausklinken mussten, erwischte es jetzt auch Michael Griese mit einer Meniskusverletzung. Er wird mit Sicherheit gegen Hahlen ausfallen. Fraglich auf Dolberger Seite ist außerdem Marius Glaubitz, der durch einen Grippevirus geschwächt ist. Auch hinter Torwart Sebastian Juchmann-Fikus steht aus beruflichen Gründen noch ein Fragezeichen. „Personelle Ausfälle können wir in dieser Siatuation wohl nicht verkraften“, hofft Schäper, darauf, dass gegen Hahlen der personelle Substanzverlust noch einigermaßen in Grenzen gehalten werden kann. Die konterstarken Gäste aus der Handballhochburg Minden mussten zuletzt im Spitzenspiel gegen Bielefeld-Jäöllenbeck klar die Segel streichen. Sie brauchen einen Sieg, um im Kampf um die Titelvergabe mitzuhalten. Seit Jahren zählt die linke Hahlener Angriffsseite mit Henner Thielking und Dominik Walther zum Prunktsück des TSV-Angriffs. In der Abwehr sorgen der erfahrene Dertmeier und Torwart-Routinier Kai Bierbaum dafür, dass selten etwas Spielentscheidendes anbrennt. Die Zuschauer dürfen sich auf ein spannendes Spiel freuen, bei dem beide Teams eigentlich zum Siegen verdammt sind.
SV SW Havixbeck gegen SV Eintracht Dolberg 43:26 (17:15) Sontag, 19.12.04, 17.30 Uhr in Havixbeck
Nachbetrachtung: Pause bis zum 02. Januar
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