Spielberichte 2004/05


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Die Spielberichte der Saison 2004/2005:

TSV Hahlen - SV Eintracht Doberg
SV Eintracht Doberg   -  SV Schwarz-Weiß Havixbeck
TV Beckum  - SV Eintracht Dolberg
SV Eintracht Dolberg  - HSG Holzhausen/ Hartum
HC TuRa Bergkamen  - SV Eintracht Dolberg
HSG Stemmer/ Friedewalde - SV Eintracht Dolberg
SV Eintracht Dolberg  -TV Sachsenross Hille
TuS 97 Bielefeld/ Jöllenbeck - SV Eintracht Dolberg
SV Eintracht Dolberg - Spfr. Loxten
HSG Gütersloh - SV Eintracht Dolberg
SV Eintracht Dolberg - SuS Oberaden
SCE Heessen - SV Eintracht Dolberg
SV Eintracht Dolberg - Ahlener SG 2
SV Eintracht Dolberg - TSV Hahlen
SV SW Havixbeck - SV Eintracht Dolberg
SV Eintracht Dolberg - TV Beckum
HSG Holzhausen-Hartum - SV Eintracht Dolberg
SV Eintracht Dolberg - HC TuRa Bergkamen
SV Eintracht Dolberg - HSG Stemmer/Friedewalde
TV Sachsenroß Hille - SV Eintracht Dolberg
SV Eintracht Dolberg - TuS Bielefeld Jöllenbeck
Spfr. Loxten - SV Eintracht Dolberg
SV Eintracht Dolberg - HSG Gütersloh
SUS Oberaden - SV Eintracht Dolberg
SV Eintracht Dolberg - SCE Heessen
Ahlener SG II - SV Eintracht Dolberg
 

 

Das letzte Meisterschaftsspiel:

TSV Hahlen   gegen  SV Eintracht Doberg    23:22 (12:10)

Sonntag, 08. Mai 2005 um 15.00 Uhr in der Sporthalle Hahler Feld in Minden

Nachbetrachtung:
 

Erholung auf Mallorca
Dolberg trifft auf ASG

Dolberg (sis). Erholung auf Mallorca, lautet das Motto für die Saisonabschlussfahrt der Handballer des SV Eintracht Dolberg. „Die Jungs haben es sich verdient“, schickt Trainer Bernd Schäper seinen Schützlingen beste Reisegrüße mit auf den Weg. Denn trotz der 23:22 Niederlage im letzten Spiel gegen Hahlen herrscht im Lager der Eintracht-Handballer eitel Sonnenschein über die gute Gesamtleistung in dieser Saison.

Freuen werden sich auch die Handballer der zweiten Mannschaft der Ahlener SG, die sich zeitgleich mit den Dolbergern am gleichen Ort auf Mallorca aufhalten wird. Nachdem sich beide Vereine in dieser Spielrunde unentschieden trennten, werden sicherlich auch die ASG-Handballer ihren „Last Minute-Klassenerhalt“ auf der Balearen-Insel in vollen Zügen genießen.

Für die Dolberger gibt es im Laufe des Monats Mai noch ein Frühstücks-Brunch, zu dem der Vorstand die 1, Mannschaft samt Spielerfrauen und Freundinnen eingeladen hat. „Wir verstehen diese Geste als kleines Dankeschön für das erfolgreiche Auftreten unserer 1. Mannschaft in dieser Saison“. Was in der neuen Serie passiert, wer bleibt und wer geht, darüber sind insgesamt noch keine endgültigen Entscheidungen gefallen. „Richtig ist, dass sich wieder einmal einige unsere älteren Spieler Gedanken machen, die Schuhe nun endlich an den Nagel zu hängen,. Darüber sei jedoch das letzte Wort noch nicht gesprochen“, verhält sich SVE-Trainer Bernd Schäper bedeckt.

 

Spielbericht:

SVE Dolberg schrammt knapp am Remis vorbei
Rumpftruppe zieht sich erneut gut aus der Affäre
 

Dolberg(sis). Auch mit einer Rumpftruppe haben sich die Handballer des SV Eintracht Dolberg im letzten Spiel der Saison 2004/2005 gut aus der Affäre gezogen. Die wegen des Dolberger Schützenfestes ohne Armin Kutscha, Marius Glaubitz, Norbert Penger und Michael Griese angereisten Eintrachtler kamen zwar beim TSV Hahlen zu einer knappen 23:22 Niederlage, SVE-Trainer Bernd Schäper war jedoch mit der Gesamtleistung seines Teams sehr zufrieden. „Am Ende sind wir nur ganz knapp an einem Remis vorbeigeschrammt. Schade, dass der Wurf von Andreas Meusel drei Sekunden vor dem Abpfiff nur ans Lattenkreuz prallte und nicht im Netzt landete“, bedauerte der Coach das fehlende Quäntchen Glück. Trotz dieser Niederlage verabschiedeten sich die Dolberger mit einem sehr guten einstelligen Tabellenplatz aus dieser Saison, was zuvor kaum jemand für möglich gehalten hatte.

Weil die angesetzten Schiedsrichter nicht erschienen waren, einigten sich beide Vereine darauf, dass zwei „Neutrale“ die bedeutungslose Partie leiteten. Für Dolberg sprang Ernst Kremser in die Bresche, während die Hahlener auf den Mindener Schiedsrichter Pohlmann zurückgriffen. Beide machten ihre Sache gut und beeinflussten den Spielverlauf nicht.

Dolberg startete recht erfolgversprechend und schaffte über 4:2 einen 8:5 Vorsprung. Erst nach 20 Minuten kamen die Gastgeber besser ins Spiel, glichen vor allem durch erweiterte Gegenstöße  aus und lagen nach mehreren zu hektischen Abschlüssen der Gäste beim Seitenwechsel mit 12:10 in Front.

Im zweiten Durchgang gab es einen offenen Schlagabtausch, in dem Dolberg über 14:16 bis zum 16:18 zunächst wieder führte , um diese Führung dann ab der 48. Minute wieder an die Hallenherren abzugeben. „Vielleicht hätten wir mit mehr Entschlossenheit in der Deckung erfolgreicher gespielt“, sah Bernd Schäper nicht nur in den fehlenden personellen Alternativen sondern auch im taktischen Verhalten seines Teams einige kleine Schwachpunkte. Diese nutzte der TSV am Ende eiskalt aus und revanchierte sich damit für die 26:21 Hinspielniederlage.

SVE Dolberg: Fikus, Koyro, Berief (11), Meusel (3), Kremser (3), Richter (1), Rohac (2), Rezun (2), Möllmann.

Vorbericht:

Mit kleinem Reisegepäck ins Weserbergland
SVE  Dolberg in Hahlen personell geschwächt

Dolberg (sis). Mit kleinem Reisegepäck und dezimierter Mannschaft treten die Handballer des heimischen Verbandsligisten SV Eintracht Dolberg am Sonntag um 15 Uhr beim Mindener Vorortclub TSV Hahlen an. Im letzten Heimspiel der Saison 2004/2005 ist für beide Mannschaften alles gelaufen. Während sich nach einer unwahrscheinlich großen Verletzungsmisere, teilweise fielen bis zu sechs Stammspieler gleichzeitig aus, beim Gastgeber Hahlen die Spielerreihen wieder aufgefüllt haben, werden die Dolberger zum Saisonausklang nur noch eine Rumpftruppe stellen können. Wegen des Schützenfestes in Dolberg sind Marius Glaubitz, Michael Griese, Armin Kutscha und Norbert Penger als aktive Schützenbrüder an diesem Wochenende unabkömmlich.

In diesem bedeutungslosen Spiel werden die Hahlener mit Sicherheit auf Revanche für die knappe Hinspielneiderlage bestehen, bei denen die Dolberger den lauffreudigen Gästen knapp den Schneid abkauften. Doch schon damals kündigte Betreuer Otto Wen an: „ Im Rückspiel werden wir den Spieß umdrehen“.

Hahlen legte eine starke Hinrunde hin, galt zwischenzeitlich sogar als Mitanwärter auf die Meisterschaft, brach dann jedoch total ein. Verletzungen mehrerer Stammspieler waren nicht zu kompensieren und es setzte eine Niederlage nach der anderen. Beim überraschenden Unentschieden des TSV im letzten Heimspiel gegen  Bielefeld-Jöllenbeck schien der Knoten wieder zu platzen. Doch im Derby gegen Hille gab es postwendend eine erneute Schlappe.

„Wir werden locker in das Spiel gehen, aber die Punkte nicht freiwillig im Hahlener Feld“, liegen lassen, hofft SVE-Trainer Bernd Schäper, dass es im letzten Spiel dieser für den Verein so erfolgreich verlaufenen Saison kein Desaster gibt. „Es kommt vor allem darauf an, dass wir uns nicht zu viele Kontertore einhandeln“.

Abfahrt der Mannschaft, die dieses Mal ohne Fanbus, sondern nur mit einem Kleintransporter und einem PKW anreist, ist am Sonntag zu ungewohnter Stunde um 12.45 Uhr ab dem Gasthof „Zur Post“.

Das 25. Meisterschaftsspiel:

SV Eintracht Doberg   gegen  SV Schwarz-Weiß Havixbeck 30:29 (11:13)

Samstag, 30. April 2005 um 19.15 Uhr in der Dolberger Mehrzweckhalle

 

Nachbetrachtung:

Bernd Schäper ist sehr stolz auf die Mannschaftsleistung
Eintracht Dolbergs Handballer trumpfen noch einmal auf

Dolberg (sis). „ In dieser Liga zu bestehen und sich sportlich zu behaupten,  ist eine ausgezeichnete Leistung für unseren kleinen Verein“, fand Dolbergs 1. Vorsitzender Frank Penger die richtigen Worte in der letzten Pressekonferenz dieser Saison  nach dem 30:29 Erfolg des SVE gegen Schwarz Weiß Havixbeck. „Ihr habt verdient gewonnen“, gratulierte auch Havixbecks Trainer Helmut Martin den Dolbergern, die  bei ihrem letzten Heimspiel vor allem nach der Pause noch einmal so richtig auftrumpften und dafür am Ende viel Beifall und die Pluspunkte für den Sieger kassierten.

„Uns ist die Revanche für die Hinspielniederlage gelungen, Bei allen, die uns in dieser Saison unterstützt haben, möchte ich mich im Namen der Mannschaft ganz herzlich bedanken“, schloss sich SVE-Kapitän Norbert Penger den Worten seines Bruders an. Damit konnte die Abschlussparty steigen, nachdem es den Dolbergern vor allem durch den Einsatz des emsigen Sammy Schomacher nach einigen technischen Umstellungen gelungen war, die Pressekonferenz zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte vor der Mehrzweckhalle im Freien zu übertragen.

Beim anschließenden Tanz in den Mai durfte sich einer jedoch ganz besonders gefreut haben. Denn SVE-Trainer Bernd Schäper ist es erneut und ind eisem Jahr vorzeitig gelungen, mit seinem Team den Klassenerhalt zu schaffen. „Wir haben uns etabliert. Unser Weg, mit eigenen jungen Talenten und eigenen erfahrenen Spielern eine gute Mischung zu finden, war richtig und erfolgreich. Ich setzte auch in der Zukunft auf ehrgeizige junge Spieler und vertraue unseren Leitwölfen“, sprach der Trainer voller Stolz auf die gebotene Mannschaftsleistung in dieser Saison.

 

Spielbericht:

SV Eintracht Dolberg bestätigt Topleistung der Saison
Feuchtfröhliche Abschlussparty in der Mehrzweckhalle

Dolberg (sis). Mit „standing ovations“ wurden die Verbandsligahandballer des SV Eintracht Dolberg am Samstag nach ihrem 30:29 Erfolg über den alten Rivalen Schwarz Weiß Havixbeck  von rund 150 Fans gefeiert. Im letzten Heimspiel der Handballsaison 2004/2005 bestätigten die Schützlinge von SVE-Trainer Bernd Schäper mit einer erneut kämpferisch tadellosen Leistung die Topleistung der Saison. Mit 25:25 Punkten glichen die Eintrachtler ihr Punktekonto am vorletzten Spieltag dieser Serie aus und behaupteten damit den nicht für möglich gehaltenen einstelligen Tabellenplatz. Von der 1. Damenmannschaft glänzend organisiert, feierten Spieler, Freunde und Gönner des kleinen Dorfvereins nach dem Spiel eine feuchtfröhliche Abschlussparty bei lauem Sommerwetter rund um die Mehrzweckhalle bis in die frühen Morgenstunden. 

„Es hat uns allen sehr viel Freude bereitet, die Spiele dieser Mannschaft in dieser Saison zuverfolgen. Mit einem zünftigen Frühstücksbrunch möchte sich der Vorstand des SV Eintracht Dolberg bei den Handballern deshalb ganz herzlich bedanken“, gratulierte Dolbergs 1. Vorsitzender Frank Penger dem Team schon vor dem Anpfiff. Doch bevor die Party begann, mussten sich die Rotweißen noch einmal richtig ins Zeug legen.

Zwar ging es in diesem Spiel für beide Mannschaften nur noch um die „goldene Ananas“, doch schenken wollten sich die Akteure nichts. Über 3:3 und 4:4 verlief das Spiel zunächst ausgeglichen. Dann bestimmten die Gäste zunächst das Spiel. Vor allem mit ihrem Linksaußen Wältermann hatten die Dolberger ihre Mühe. Havixbeck setzte sich auf 4:9 ab und befand sich zu diesem Zeitpunkt auf der Siegerstraße.

„In dieser Phase haben wird das Spiel verloren“, meinte SWH-Coach Helmut Martin später in der Pressekonferenz. Denn seine Mannschaft geriet aus dem Tritt, nachdem die Dolberger Wältermann in Manndeckung nahmen. Angetrieben von dem wieder einmal sehr einsatzfreudigen Roland Berief verkürzten die Dolberger Tor um Tor. Beim 11:13 zur Halbzeit war die Begegnung wieder völlig offen.

Sehr lauf- und kampfstark präsentierten sich die Gastgeber vor allem  nach dem Seitenwechsel. Es bleib jedoch bei stets engen Spielständen bis zum 22:22. Havixbeck leistete sich in der letzten Viertelstunde mehrere Zeitsrafen wegen „Meckerns“ und schwächte sich dadurch selbst. Mit dem agilen Sebastian Richter am Kreis ging Dolberg in der 51. Minute mit 22:21 in Führung.

Diesen Vorsprung gaben die Hausherren nicht mehr ab. Marius Glaubitz, Michael Griese , Armin Kutscha, Kapitän Norbert Penger  und die beiden Eintracht-Torwarte Sebastian Fikus und Torwart Kolja Koyro sorgten mit herausragenden Einzelleistungen schließlich dafür, dass die Punkte im letzten Heimspiel erneut in Dolberg blieben.

SV Eintracht Dolberg: Koyro, Fikus, Rezun (1), Richter (2), Kremser, Griese (4), Penger (5/1), Kutscha (4), Glaubitz (3), Meusel (2), Berief (7/2).

 

Vorbericht:

Eintracht strebt einstelligen Tabellenplatz an
Letztes Heimspiel in der Saison 2004/ 2005

Dolberg (sis). Vor Saisonbeginn wären sie mit dem Erreichen des Klassenerhalts zufrieden gewesen. Das haben die Handballer des SV Eintracht Dolberg schon vier Tage vor dem Ende der Spielrunde 2004/2005 erreicht. Jetzt darf es etwas mehr sein. „Ich würde mich unheimlich freuen, wenn die Mannschaft den jetzigen 9. Tabellenplatz verteidigen kann. Mit einer einstelligen Platzierung hätte ich nur im Traum gerechnet“, sagte SVE-Trainer Bernd Schäper vor dem letzten Heimspiel in der Mehrzweckhalle am Samstag um 19.15 Uhr gegen Schwarz Weiß Havixbeck, einem unbequemen Gegner.

Im Hinspiel allerdings mussten die Rotweißen eine derbe Niederlage hinnehmen, für die Dolbergs Coach eine Revanche erwartet. Denn damit bei der nach dem Spiel angesetzten Saisonabschlusspartie die Stimmung gut ist, sollen sich seine Spieler noch einmal richtig reinhängen und die Punkte einfahren. „Die Jungs sollen es wenigstens versuchen“.

Das noch ausstehende letzte Saisonspiel der Eintrachtler am kommenden Sonntag in Hahlen hat Bernd Schäper eigentlich nicht mehr so richtig auf der Rechnung. In Dolberg beginnt nämlich in der nächsten Wochen das traditionelle Schützenfest und da werden einige Dolberger Spieler, die auch Mitglieder im Schützenverein sind, ausfallen.

Gegen Havixbeck müssen die Dolberger läuferisch zulegen und vor allem auch im Zweikampf nicht zu locker agieren. Linksaußen Waltermann, Linkshänder Peuker sowie die erfahrenen Rolf Roesmann und Martin Drewer bereiteten den Gastgebern im Hinspiel die größten Schwierigkeiten.

„Wir haben in dieser Woche nur leicht trainiert und wollen mit unseren Fans einen schönen Saisonausklang feiern“, berichtete Schäper. Er kann wie zuletzt gegen den TV Beckum aus dem Vollen schöpfen.

 

Das 24. Meisterschaftsspiel:

TV Beckum  gegen SV Eintracht Dolberg  27:27 (10:11)

Samstag, 23. April 2005, 17.30 Uhr in der Jahn-Halle in Beckum

 

Vorbericht:

Ortsderby mit unterschiedlichen Vorzeichen
TV Beckum braucht Sieg gegen SVE Dolberg

Dolberg (sis). Unterschiedlicher könnten die Vorzeichen nicht sein, wenn am Samstag der TV Beckum den SV Eintracht Dolberg um 17.30 Uhr in der Jahn-Sporthalle zum drittletzten Saisonspiel erwartet. Die Ausgangssituation in diesem Ortsderby besagt, dass die abstiegsbedrohten  Gastgeber gegen die gesicherten Gäste unbedingt einen Sieg benötigen.

Der SV Eintracht Dolberg darf allerdings mit Blick auf die benachbarte und ebenfalls vom Abstieg bedrohte Ahlenr SG II und der befreundeten HSG Holzhuasen als Tabellenletzten keine Punkte verschenken. Alles andere würde den Schützlingen von SVE-Trainer Bernd Schäper wohl als Wettbewerbsverzerrung ausgelegt, weshalb die Dolberger auch Beckums Antrag auf Spielverlegung abgelehnt haben. „Wir wollen eine sportliche Entscheidung auf dem Hallenparkett“ erläuterte Schäper den Standpunkt des SVE.

Beckum wird voraussichtlich auf den beruflich verhinderten Roland Sanio verzichten müssen und beklagte zuletzt auch den Ausfall von Christian Storck, mit dessen Einsatz am Samstag jedoch wieder zu rechnen ist. Ein weiteres Fragezeichen könnte auch noch hinter Zweittorwart Mike Kutscha stehen, der möglicherweise privat verhindert ist.

Die Eintrachtler können bis auf Thomas Steinhoff aus dem Vollen schöpfen. „Wir müssen uns allerdings in der Deckung erheblich steigern“, meinte Bernd Schäper, der zuletzt gegen Holzhausen doch einige Schwachpunkte im Defensivverhalten seines Teams ausgemacht hatte. Ein besonderes Wiedersehen wird es für die Dolberger mit ihren Ex-Mitspielern Dirk Nordberg und Christian Fischer geben, auf die im Beckumer Abstiegskampf eine besondere Verantwortung liegt.

Linksaußen Hartmann, Kreisläufer Alex Sanio und Spielmacher Abel zählen bei den Gastgebern darüber hinaus zu den Leistungsträgern. „Dagegen müssen wir uns behaupten“, lautet die Devise des Eintracht Coaches. Mit Malte Glaubitz drängt sich beim SVE ein weiterer Nachwuchsspieler aus der eigenen A-Jugend auf. Er soll gegen den TV Beckum zum ersten Mal Verbandsligaluft schnuppern und wird mit zum erweiterten Kader gehören.

Im Hinspiel konnten sich die Dolberger knapp mit 30:29 durchsetzen. In der Pressekonferenz kam es damals  jedoch zu einem Eklat, als Bernd Schäper und Horst Udo Krax verbal aneinander gerieten, worauf hin der Beckumer Trainer die Pressekonferenz vorzeitig verließ.

 

Spielbericht:

Eintracht punktet in Beckum
Kolja Koyro rettet das Unentschieden in letzter Sekunde

Dolberg (sis). Mit einer Blitzreaktion in allerletzter Sekunde hat Eintracht Dolbergs Torwart Kolja Koyro seiner Mannschaft das hoch verdiente 27:27 Unentschieden im Lokalderby gegen den TV Beckum gerettet. Es waren nur noch vier Sekunden zu spielen, als die Dolberger nach mehren Zeitstrafen nur noch mit drei Feldspielern auf dem Parkett standen und der TV Beckum einen Freiwurf hatte. Dirk Nordberg spielte geschickt Linksausen Hößl frei, der scheiterte jedoch mit seinem Wurf am Keeper der Eintracht. Für Beckum war es dennoch ein wichtiger Punktgewinn im Kampf um den Klassenerhalt. Denn nach der Niederlage von Holzhausen, die als erster Absteiger feststehen, fehlt  den Schützlingen von Horst Udo Krax rein theoretisch nun nur noch ein Punkt für den Ligaverbleib.

„Aus meiner Sicht haben wir es beim Stande von 24:27 versäumt, den Sack zu zumachen“, haderte SVE-Coach Bernd Schäper mit der schlechten Chancenauswertung seiner Mannschaft in der Schlussphase. Ihm wird auch nicht gefallen haben, dass nach der dritten Zeitstrafe Armin Kutscha mit Roter Karte in der 52. Minute ausscheiden musste und auch Andreas Meusel, Marius Glaubitz und Michael Griese in den letzten zwei Minuten von den Schiedsrichtern auf die Bank geschickt wurden. „Das war unnötig und hat uns aus der Spur geworfen“, kritisierte der Übungsleiter.

In einem brisanten und von vielen Zweikampfaktionen geprägten Derby lagen die Dolberger ab dem 2:2 Ausgleich ständig in Front. Über 4:7 und 6:9 versäumten sie es jedoch, sich deutlicher abzusetzen. Nachdem zuvor Norbert Penger im Dolberger Spielaufbau geschickt die Fäden gezogen und sich auch mit mehreren guten Einzelaktionen erfolgreich am Torewerfen seiner Mannschaft beteiligt hatte, stellte TVB-Trainer Krax seine Abwehr um. Mit doppelter Manndeckung gegen Dolbergs Berief und Kutscha suchten die Hallenherren nun die Flucht nach vorn.

Auch im zweiten Spielabschnitt änderte sich zunächst wenig. Dolberg setzte sich erneut beim 11:14, 16:19 und 18: 21 mit drei Toren ab Marius Glaubitz erhöhte sogar auf 18:22, aber die ohne Torjäger Roland Sanio spielenden Beckumer gaben sich nicht geschlagen. Ihr aufopferungsvoller Kampf wurde mit dem Anschlusstreffer zum 22:23 belohnt. Noch einmal konnte Dolbergs Torwart-Routinier Norbert Sumpmann einen Siebenmeter von Abel pariere. Dann hatte Tobias Kremser  beim 24:27 die Vorentscheidung auf der Hand. Doch auch hier parierte Beckums Schlussmann Lauhoff bravourös. Am Ende mussten sich beide Mannschaften mit dem Unentscheiden zufrieden geben.

SV Eintracht Dolberg: Koyro, Sumpmann, Penger (7), Berief (8/4), Kutscha (3), Meusel (2), Glaubitz (4), Richter (2), Kremser (1). Rezun, Rohac und Griese

 

Nachbetrachtung:

Spielerische Überlegenheit nicht genutzt
Im Derby war mehr drin als nur ein Punkt

Dolberg (sis). „Wahrscheinlich sind wir für unsere schlechte Chancenauswertung und nachlassenden Disziplin in der Schlussphase bestraft worden“, traf Eintracht Dolbergs Trainer Bernd Schäper mit seiner Analyse der spielentscheidenden Situationen im Lokalderby gegen den TV Beckum den Nagel auf den Kopf. Den Sieg beim 24:27 drei Minuten vor Spielende fast  schon sicher in den Händen, ließen sich diesen seine Spieler  in einer hektischen Schlussphase wieder entreißen. Am Ende konnten sie sich sogar noch bei ihrem Torwart Kolja Koyro bedanken, der Sekunden vor dem Abpfiff eine 100%-Chance von Beckums Rechtsaußen Hößl zunichte machte.

„Wir müssen mit dem Unentschieden zufrieden sein“, meinte SVE-Abteilungsleiter Ernst Kremser. „Aber in diesem Lokalderby war weit mehr als ein Remis drin“. Kritischer sah dagegen sein  Stellvertreter Sammy Schomacher den Spielverlauf. „Zu verkrampft, zu wenig Spielzüge und einige dumme Aktionen unserer Spieler in den letzten Minuten.“

Beckums Coach Horst Udo Krax dürfte sich gefreut haben, denn mit diesem Unentschieden ist der Klassenerhalt für den TVB  nun zum Greifen nah. „Ich glaube nicht mehr, dass uns die Ahlener jetzt noch einholen können“, war der Übungsleiter am Ende zufrieden. Er konnte sich neben Torwart Lauhoff in diesem Derby wieder einmal auf seien Leistungsträger Stefan Hartmann und Dirk Nordberg verlassen. Bei Dolberg ragten Norbert Penger mit sieben und Roland Berief mit acht Toren heraus.

 

Das 23. Meisterschaftsspiel:

SV Eintracht Dolberg  gegen HSG Holzhausen/ Hartum 29:25 (11:15)

Samstag, 16. April 2005, 19.15 Uhr in der Mehrzweckhalle in Dolberg

 

Nachbetrachtung:

SV Eintracht Dolberg frühzeitig gesichert
Mit Teamgeist weiter in der Verbandsliga

Dolberg (sis). In der Handballsaison 1996/97 sind sie in die  Verbandsliga aufgestiegen und auch in der Saison 2005/2006 werden die Handballer des SV Eintracht Dolberg in der Verbandsliga spielen. Zwischen den beiden heimischen Handballgiganten Ahlener SG und ASV Hamm, die dann gemeinsam in der zweiten Bundesliga streiten, haben die Handballer aus dem Lambertidorf mit einer kampfstarken Leistung beim 29:25 Erfolg gegen Holzhausen-Hartum  frühzeitig den Klassenerhalt gesichert und ihren in der Liga wieder einmal Platz behauptet. Sie dürfen sich bei aller Bescheidenheit auch weiterhin als „beste Handball-Amateurmannschaft im Kreis Warendorf“ bezeichnen.

Wie wichtig es ist, dass man seine Hausaufgaben macht und diszipliniert spielt, das zeigte sich erneut im vorletzten Heimspiel des SVE.“Wir sind anfangs nicht richtig in die Zweikämpfe gekommen und haben erst später mit unserem gutem Teamgeist in die Erfolgsspur gefunden“ lautete die Bilanz von Torjäger Roland Berief“. Auch Kapitän Norbert Penger fand, dass die Eintrachtler zunächst zu viele Fahrkarten produziert hätten, die Mannschaft sich dann aber deutlich gesteigert habe.

Eine Woche vor dem Derby beim TV Beckum haben sich die Dolberger damit aller Sorgen entledigt. Gegen die abstiegsbedrohten Zementstädter soll es keine Gastgeschenke geben, kündigte Norbert Penger an, dass man sich allein schon aus Fairnessgründen  und auf Grund der jahrelang guten Beziehungen zu Holzhausen auf keine Wettbewerbsverzerrungen einlassen wird.

 

Spielbericht:

SV Eintracht Dolberg feiert den Klassenerhalt
Ersten Matchball mit großem Einsatz verwandelt

Dolberg (sis). Eine Halbzeit lang haben die Handballer des SV Eintracht Dolberg ihre Anhänger auf eine Nervenprobe gestellt, am Ende gab es jedoch das erhoffte Happyend. Mit dem 29:25 Erfolg über den Tabellenletzten JSG Holzhausen-Hartum sicherten sich die Handballer des  SVE erneut den Klassenerhalt. Und das bereits drei Spieltage vor Saisonende. “Wir sind überglücklich, auch im nächsten Jahr in der Verbandsliga zu spielen“, sagte Mannschaftskapitän Norbert Penger nach dem Spiel. „Das ist für uns ein ganz neues und schönes Gefühl, schon so frühzeitig gesichert zu sein“, ergänzte Torjäger Roland Berief. Nach einer eher verkorksten ersten Hälfte ging der Sieg der Eintrachtler unterm Strich in Ordnung, weil sie insgesamt über die größeren Alternativen und mit Kolja Koyro über einen Torwart verfügten, der nach der Pause mit zahlreichen Paraden zum Matchwinner avancierte.

Die Hallenherren begannen gut und erzielten in den ersten 10 Minuten einen 4:2 Vorsprung, den sie jedoch nicht behaupten konnten. Nach mehreren Fehlversuchen im Angriff nutzten die ostwestfälischen Gäste ihre Chancen besser, glichen zum 4:4 aus und übernahmen beim 5:7 und 6:8 die Führung. Marius Glaubitz und Tobias Kremser, der zuvor gleich dreimal in Folge mit Lattenwürfen gescheitert war, schafften noch einmal den 8:8 Ausgleich.

Dann stimmte die Abstimmung in der Eintracht-Deckung nicht mehr. Weder Anspiele über den Kreis noch Abpraller konnten verhindert werden. Folgerichtig setzte sich die HSG auf 10:14 ab und lag auch zum Seitenwechsel beim 11:15 aussichtsreich in Front.“In dieser Phase haben wir die Dolberger ein wenig ärgern können“, erklärte Holzhausens dienstältester Spieler Thorben Heuer später in der Pressekonferenz.

Im zweiten Spielabschnitt zeigten die Eintrachtler jedoch mit mehr Biss in der Deckung ein anderes Gesicht. Armin Kutscha, Marius Glaubitz und der wieselflinke Tim Rezun sorgten beim 18:19 für den Anschluss. Michael Griese erzielte den Ausgleich und Rezun beim 21:20 die Eintracht Führung gegen einen läuferisch nachlassenden Gast 

Als Roland Berief in der 52. Minute auf 24:21 für die Eintracht erhöhte, war die Partie praktisch entschieden. Dolberg stand nun in der Abwehr kompakter und was aufs Tor kam, war meistens eine sichere Beute für Kolja Koyro, Ihm blieb es auch vorbehalten, mit einem direkt verwandelten Abwurf den 29:25 Endstand zu markieren.

„Nach schwachem Beginn hat sich meine Mannschaft kämpferisch sehr gesteigert und verdient gewonnnen. Wir waren vor der Saison Abstiegskandidat Nummer eins und können jetzt mit breiter Brust in die letzten drei Spiele gehen“ meinte Eintracht Trainer Bernd Schäper voller Stolz zum vorzeitigen Klassenerhalt.

SV Eintracht Dolberg: Koyro (1) , Fikus, Glaubitz (5), Kremser (4), Penger (1), Richter, Berief (3), Kutscha (5/1), Meusel (2), Griese (1), Rezun (7), Radomski, Rohac (n.e.)

 

Vorbericht:

Von vier Matchbällen einen verwandeln
Klarer Auftrag für SV Eintracht Dolberg

Dolberg (sis). Es steht einmal wieder Spitz auf Knopf, wenn die Handballer des SV Eintracht Dolberg am Samstag um 19.15 Uhr in der Mehrzweckhalle den Tabellenletzten HSG Holzhausen/ Hartum empfangen. Denn aus den noch ausstehenden vier Heimspielen benötigt der SVE zum Klassenerhalt noch einen Punkt. „Wir haben vier Matchbälle und ich hoffe, dass die Mannschaft gleich ihren ersten verwandelt“, macht Dolbergs Trainer Bernd Schäper unmissverständlich klar, dass er gegen die Ostwestfalen einen Heimsieg erwartet. “Bisher haben wir stets unsere Hausaufgaben gemacht und ich bin zuversichtlich, dass unsere Spieler den Sack am Samstag zumachen werden.“ Zwar ist Holzhausen noch nicht endgültig abgestiegen, punktemäßig können sie die Dolberger allerdings nicht mehr einholen.

Mit der geplanten Rückkehr von Andreas Meusel in den zentralen Deckungsverband sollte die Dolberger Innenverteidigung wieder zu alter Stabilität zurückfinden. Thomas Steinhoff fällt verletzungsbedingt weiter aus. Holzhausen verlor zuletzt das Ostsderby gegen Hille mit 22:23 äußerst knapp und spielt in Dolberg quasi um seine letzte Chance.

Bernd Schäper rechnet mit einer offensiv ausgerichteten Gäste-Deckung, aus der man versuchen wird, mit schnellen Gegenstößen die Eintracht zu gefährden. Darauf haben sich die Eintrachtler beim Abschlusstraining eingestellt, bei dem allerdings Tobias Kremser (Bundeswehr) und Marius Glaubitz (Studium) fehlten. Michael Griese klagte noch über leichte Schmerzen im Sprunggelenk nach einem in Bergkamen erlittenen Foul.

Die Niederlage beim Spitzenreiter habe seine Mannschaft abgehakt, berichtete der Trainer.

Mit vollster Konzentration will sich die Eintracht nun in den Kampf um den Klassenerhalt stürzen. Dabei hofft der SVE, der übrigens eine Woche später zum Ortsderby in Beckum antreten muss, auf die Unterstützung seiner Fans. „Wenn wir gegen Holzhausen punkten, wird es spontan eine Party geben“, kündigte Abteilungsleiter Ernst Kremser an, dass sich ein Spielbesuch in der Mehrzweckhalle am Samstag auf jeden Fall lohnt.

 

Das 22. Meisterschaftsspiel:

 

HC TuRa Bergkamen  gegen SV Eintracht Dolberg 35:29 (19:10)

Sonntag, 10. April 2005, 17.00 Uhr in Bergkamen

 

Nachbetrachtung:

Ein Punkt aus vier Spielen fehlt noch

Dolberg (sis). Vor einem erfolgreichen Saisonabschluss stehen die Handballer des SV Eintracht Dolberg trotz der 35:29 Niederlage beim Tabellenführer TuRa Bergkamen. Denn aus den noch verbleibenden vier Spielen fehlt den Schützlingen von SVE-Trainer Bernd Schäper nur noch ein Punkt, um den Klassenerhalt unter Dach und Fach zu bringen.

„Wir wollen den Sack jetzt zumachen und den fehlenden Punkt schon am Samstag im Heimspiel gegen Holzhausen-Hartum holen“, strahlt Kapitän Norbert Penger Zuversicht aus.

Zwar kann der Tabellenletzte Holzhausen die Eintrachtler in den letzten vier Spielen bei einer Punktedifferenz von 20:10 punktmäßig nicht mehr erreichen, aber die HSG kann noch aus eigener Kraft den Ligaerhalt schaffen.

„Im Abstiegskampf muss man seine Matchbälle verwandeln“, lässt auch Trainer Bernd Schäper keine Zweifel daran aufkommen, dass seine Mannschaft am Samstag eine Riesenchance hat, vorzeitig alles klar zu machen.

 

Spielbericht:

Nach hohem Rückstand zur Pause hatte Dolberg keine Chance mehr

Dolberg (sis). Eine Schwächephase in den letzten 10 Minuten der ersten Spielhälfte brachte die Handballer des SV Eintracht Dolberg beim Spitzenreiter HC TuRa Bergkamen vorzeitig auf die Verliererstraße. Nach einem 3:1 Rückstand und einigen fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen drehte der Tabellenführer die Partie um  und zog auf 6:3 und 8:4 davon. Noch einmal bäumte sich die Eintracht beim 8:6 und 9:7 auf. Doch danach mussten die Gäste die klare Überlegenheit des Aufstiegsfavoriten Nr. 1 anerkennen. Mit überhasteten Fehlwürfen und zu unentschlossener Abwehrarbeit luden die Dolberger die TuRaner zu zahlreichen Gegenstößen und Torchancen ein, die meistens erfolgreich genutzt wurden. So lag der SVE schon zur Halbzeit mit 19:10 aussichtslos im Rückstand.

Auch bis zur 45. Minute behielten die Hallenherren die Oberhand. Sie bestimmten das Spielgeschehen und hatten in Mühlbrandt und Rösner die besten Werfer. Bei den Eintrachtlern zeigten sich Glaubitz mit sieben und Berief mit acht Toren am treffsichersten. Auch Tobias Kremser wusste in der Schlussphase mit vier blitzsauberen Gegenstößen zu überzeugen. Dolberg kam beim 30:25 und 33:27 noch einmal auf fünf Tore Abstand heran, scheiterte danach aber zu oft am starken Torwart des Tabellenführers.

„Wir haben vielleicht etwas zu früh das Tempo herausgenommen, insgesamt aber einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Oberligaaufstieg gemacht“, freute sich TuRas Spielertrainer Holger Krimphove über den überzeugenden Auftritt seiner Mannschaft vier Spieltage vor Saisonende. SVE-Trainer Bernd Schäper musste dagegen kleine Brötchen backen: „Wir waren personell unterlegen und haben verdient verloren. Den noch fehlenden Punkt zum Klassenerhalt müssen wir uns an anderer Stelle holen.“

SV Eintracht Dolberg: Koyro, Fikus, Glaubitz (7), Berief (8), Penger (4/2), Kutscha (2), Griese (2), Radomski (2), Kremser (4), Rezun, Rohac und Richter

 

Vorbericht:

SV  Eintracht Dolbergs Trainer hasst den Schlendrian
Gute Saisonbilanz  nicht leichtfertig aufs Spiel setzen

Dolberg (sis).  „ Wir sind klarer Aussenseiter. Aber es gibt überhaupt keinen Grund, unsere bisherige Saisonbilanz leichtfertig aufs Spiel zu setzen. Noch sind 10 Punkte in dieser Saison zu vergeben und davon möchten wir so viele  wie möglich holen.“ Fünf Spieltage vor dem Ende der Handballsaison 2004/2005 sind die Würfel im Kampf um den Oberligaaufstieg und den Landesligaabstieg noch nicht gefallen. Doch die Aussage von Eintracht Dolbergs Handballtrainer Bernd Schäper unmittelbar vor dem schweren Meisterschaftsspiel seiner Mannschaft am kommenden Sonntag um 17 Uhr beim Tabellenführer HC TuRa Bergkamen macht deutlich, dass die Dolberger ihr Punktekonto noch erhöhen wollen und rein theoretisch auch noch erhöhen müssen. Denn gesichert sind die Eintrachtler trotz ihrer momentan günstigen Ausgangsposition  immer noch nicht , aber auch  TuRa Bergkamen ist bei nur einem Punkt Vorsprung gegenüber Verfolger Jöllenbeck noch nicht endgültig am Ziel.

Man kann es also drehen und wenden wie man will. Gelingt den Dolbergern wie im letzten Jahr ein Überraschungserfolg in Bergkamen, so ist das Rennen um die Meisterschaft wieder völlig offen und Dolberg wäre vorzeitig durch. Bei einer Niederlage müssen die Eintrachtler auf die anderen Ergebnisse achten und eventuell weiter mit zittern. „ Der Schlendrian soll bei uns nicht einkehren“, hofft  der Coach.

Abgesehen von allen Rechnereien werden  nach Ansicht von Bernd Schäper in dieser Saisonphase die personelle Substanz und die Physis der beteiligten Akteure ausschlaggebend sein. In dieser Beziehung hatten zuletzt sowohl der HC TuRa als auch der SV Eintracht Probleme. Während bei Bergkamen beim enttäuschenden 27:27 in Hille der verletzte Rückraumschütze Mühlbrandt schmerzlich vermisst wurde, steht bei den Dolbergern gleich hinter drei Spielern für Sonntag ein dickes Fragezeichen.

Nach einer in Stemmer erlittenen Innenbandverletzung ist offenbar die Saison für Thomas Steinhoff gelaufen. Auch für Andreas Meusel kommt wohl der Einsatz in Bergkamen nach einer schweren Rippenverletzung zu früh. Marius Glaubitz könnte aus Studiumsgründen fehlen, während sich Kapitän Norbert Penger für den Saisonendspurt zurückgemeldet hat.

TuRa Bergkamen konnte sich in der Winterpause noch einmal durch Abwehrspezialist Thünemann verstärken und gilt auf Grund der bundesliga- und regionalligaerfahrenen Spieler Jörg Rösener, Klaus Schankowski, Michael Mosch und Holger Krimphove als großer Favorit. Mit Spielmacher Robin Wunsch aus dem Oberligateam der HSE Hamm verfügen die Gastgeber zudem über einen exzellenten Spielgestalter.

 

Das 21. Meisterschaftsspiel:

HSG Stemmer/ Friedewalde  gegen SV Eintracht Dolberg   28:24 (17:12)

Sonntag, 20. März 2005, 17.30 Uhr in Minden

 

Vorbericht:

 

SVE Dolberg will kein Spiel verloren geben
Eintracht jetzt mit zweifacher Auswärtsmission

Dolberg (sis). Die Handballer des SV Eintracht Dolberg stehen eine Woche vor und zwei Wochen nach Ostern vor einer zweifachen Auswärtsmission. Dabei treffen sie am Sonntag zunächst auf den starken Aufsteiger HSG Stemmer/Friedewalde, der am letzten Spieltag beide Punkte aus der Ahlener Realschulhalle entführte und sich für die Hinspielniederlage gegen die Eintrachtler revanchieren will. Nach dem spielfreien zweiten Osternferienwochenende müssen die Schützlinge von Bernd Schäper dann erneut reisen. Dieses Mal jedoch nicht soweit, denn bis zum Spitzenreiter TuRa Bergkamen hält sich die Entfernung in Grenzen.

In Grenzen soll sich auch die Bilanz der Dolberger aus diesen beiden Spielen halten. Zwar wollen die Handballer aus dem Lambertidorf kein Spiel verloren geben, doch in beiden Auswärtsspielen hängen die Trauben sehr hoch.

„Es wäre schon eine kleine Sensation, wenn die Mannschaft in Stemmer oder Bergkamen punkten würde. Wir sind in beiden Spielen krasser Außenseiter“, weiß Bernd Schäper um die bescheidene Ausgangssituation vor dem nächsten Anpfiff. In Stemmer betreten die Dolberger nach ihrem wichtigen Heimerfolg gegen Hille absolutes Neuland. „Wir haben gehört, dass die HSG in eigener Halle sehr euphorisch und über 60 Minuten mit hohem Tempo spielt. Da müssen wir kühlen Kopf bewahren“, erklärte der Eintracht-Coach, der zwar viele Hallen in Ostwestfalen, die Sportstätte des Gastgebers aber noch nicht kennen gelernt hat.

Auf die noch ausstehenden sechs Spiele können sich die Eintrachtler in Ruhe vorbereiten. Praktisch fehlen zurzeit noch zwei Punkte, um endgültig aus dem Schneider zu sein. „Ich sehe noch keinen Anlass, die Zügel schleifen zu lassen und ich möchte nicht, dass wir den Fuß zu früh vom Gastpedal nehmen“, macht Schäper unmissverständlich deutlich, dass es noch einige Punkte für den SV Eintracht  zu holen gibt.

Im Mindener Norden erwartet den SVE zunächst ein Hexenkessel. Die Truppe von Erfolgstrainer und Ex-Bundesligaspieler „Pickel“ Meyer spielt wohl die beste „schnelle Mitte“ in der Liga und verfügt mit Borgmann und Westermann über zwei ausgezeichnete Distanzschützen. Der heimstarke Aufsteiger gewann sein letztes Heimspiel gegen Hille zwar erst Sekunden vor Schluss, brachte davor die favorisierte Mannschaft von Jöllenbeck fast jedoch eine Niederlage bei. Man darf gespannt sein, wie sich die Dolberger aus der Affäre ziehen.. Abfahrt ist am Sonntag um 14.45  Uhr vom Gasthof zur Post, Anpfiff ist um 17.30 Uhr.

 

Spielbericht:

Dolberg scheitert an der Hürde Stemmer und verpasst eine erste Vorentscheidung

Dolberg (sis). Die Handballer des SV Eintracht Dolberg sind an der Auswärtshürde in Stemmer gescheitert und haben mit der 28:24 Niederlage eine erste Vorentscheidung im Kampf um den Klassenerhalt verpasst. „Wir hatten nicht den Schwung und die notwendige geistige Frische“, sah SVE-Trainer Bernd Schäper vor allem im Rückzugsverhalten seiner Mannschaft entscheidende Defizite in einem Spiel, das „wir nicht unbedingt verlieren mussten“. Fünf Spieltage vor Saisonende müssen die Dolberger damit weiter auf die im Moment zum Ligaverbleib noch fehlenden zwei Punkte warten. Nach der Osterpause geht es zum Spitzenreiter TuRa Bergkamen und bis dahin muss das Team regenerieren und neue Kräfte tanken. 

Personell gingen die Dolberger auch in der Schlussphase des Spiels gegen Stemmer auf dem Zahnfleisch. Nach einer offenen Anfangsphase stand es bis zum 4:4 nach 12 Spielminuten unentschieden. Danach drehten die Gastgeber stärker auf und kamen immer wieder über den erweiterten Gegenstoß zu Torerfolgen. „Wir haben uns zu sehr überlaufen lassen“, waren sich die Eintrachtler schnell darüber im Klaren, dass es so nicht weitergehen konnte. Denn über 8:6 und 12:8 bauten die Mühlenkreisler ihren Vorsprung recht komfortabel zur Halbzeit auf 17: 12 aus.

Nach dem Wechsel fassten sich die nun ohne den verletzten Thomas Steinhoff ( Knie) spielenden Mannen um Roland Berief jedoch noch einmal ein Herz, holten Tor um Tor auf und glichen in der 42. Minute sogar zum 18:18 aus. „Das war eindeutig unsere beste Phase“, fand Abwehrchef Andreas Meusel, der allerdings wie Norbert Penger schon vor Spielbeginn auf Grund einer Muskelverletzung sein aktives Mitwirken absagen musste.

Torwart Kolja Koyro hatte mit einigen guten Paraden großen Anteil daran, dass der SVE ins Spiel zurück gefunden hatte. Schade, dass Dolbergs Michael Griese in der 45. Minute nach einem Foul  die Rote Karte sah. Stemmer überwand die kurzfristige Schwächephase und zog das Tempo noch einmal an. Beim 23:20 war Dolbergs Widerstand endgültig gebrochen. In der 51.Minute erhöhten die Hallenherren auf 25:21 und die Partie gegen einen nun völlig entkräfteten Gast war damit entschieden.

SV Eintracht Dolberg: Fikus, Koyro,Berief (7), Rezun (3), Glaubitz (5), Kutscha (2), Richter (2), Kremser (3), Griese (2), Steinhoff, Rohac. 

 

Nachbetrachtung:

Dolberg hofft auf starkes Finish nach Ostern

Dolberg (sis). Auf ein starkes Finish hoffen die Handballer des SV Eintracht Dolberg nach Ostern. Erst am 10. April beginnt mit dem Spiel beim Spitzenreiter Bergkamen für die Handballer aus dem Lambertidorf der Endspurt um den Klassenerhalt. „Wir müssen uns alle noch einmal richtig reinknien, um uns die Butter nicht mehr vom Brot nehmen zu lassen“, fordert Eintracht-Trainer Bernd Schäper von seiner Mannschaft, dass sie ihre noch gute Ausgangsposition nicht leichtfertig aufs Spiel setzt.

Fünf Spiele stehen noch auf dem Programm, von denen der SVE drei auswärts bestreiten muss. Abstiegskandidat Nr.1 ist zurzeit die HSG Holzhausen/Hartum, die zu Dolbergs nächstem Heimspiel in der Mehrzweckhalle antritt und dessen Trainerfuchs Willi Möhle, die Eintrachtler bei ihrem Auftritt in Stemmer (28:24) unter die Lupe nahm. „In dieser Verfassung rechnen wir uns in Dolberg eine reelle Chance aus“, lautete Möhles Kampfansage.

Für die Dolberger kommt die Zwischenpause eigentlich ganz gelegen. Penger, Steinhoff und Meusel sollten ihre Verletzungen bis zum Bergkamen-Spiel auskuriert haben, um dann mit frischen Kräften die aus Bernd Schäpers Sicht bisher „recht ordentliche Saisonleistung“ erfolgreich zum Abschluss zu bringen.

 

Das 20. Meisterschaftsspiel:

SV Eintracht Dolberg  gegen TV Sachsenross Hille  27:25 (14:14)

Samstag, 12. März 2005, 19.15 Uhr in der Mehrzweckhalle in Dolberg

 

Vorbericht:

Schlüsselspiel zum Klassenerhalt
Dolberg geht angeschlagen ins Rennen

Dolberg (sis). Die Handballer des SV Eintracht Dolberg sind sieben Spieltage vor dem Saisonende angeschlagen, doch der erneute Klassenerhalt der Verbandsliga ist zum Greifen nahe. Voraussetzung für einen etwas ruhigeren Saisonausklang als im letzten Jahr wäre ein Heimsieg am Samstag um 19.15 Uhr in der Mehrzweckhalle gegen den TV Sachsenross Hille.

Die wurfgewaltigen Ostwestfalen stehen in diesem Schlüsselspiel allerdings selbst am Scheideweg. Dolberg würde sich bei drei Punkten Vorsprung gegenüber Hille mit einem Sieg weiter von den Abstiegsrängen absetzen. Entführen die Gäste die Punkte aus dem Lambertidorf, dann wird es für die Eintrachtler wieder enger. Denn nach Hille stehen mit Stemmer und Bergkamen zwei schwere Auswärtsspiele für den SVE auf dem Programm.

„Die Halle muss brennen . Es geht um Hopp oder Topp“, lautet die klare Ansage von SVE-Trainer Bernd Schäper, der zwar noch um den Einsatz mehrerer Stammkräfte bangt, bis Samstag allerdings auf einen kompletten Kader hofft. „Unsere Mannschaft hat bisher eine gute Saisonleistung abgeliefert und gegen Hille brauchen wir mit unseren Fans unbedingt den „siebten Mann“, wenn wir auf eigenem Parkett angesichts der vielen Verletzungen und Erkrankungen bestehen wollen.

Schäper erwartet ein Nervenspiel, bei dem die Dolberger Defensive den Grundstein zum Erfolg legen soll. Durch das klar verlorene Hinspiel sind die Eintrachtler gewarnt  Hilles Fehrling, Mehrhoff , Schlensker und Doerk haben schon mehrfach in wichtigen Spielen entscheidende Tore erzielt.

Im Ortsderby gegen Stemmer unterlag Hille zuletzt äußerst unglücklich in der letzten Sekunde. Die routinierten und eingespielten Gäste werden daher in Dolberg die Flucht nach vorn suchen. Im letzten Heimspiel gegen Bielefeld probierte es der TVH mit einer sehr offensiven Abwehr, bevorzugt aber sonst auf Grund seiner großen Leute eher eine kompakte 6:0 Formation.

Kapitän Norbert Penger, „Youngster“ Marius Glaubitz  und der erfahrene Thomas Steinhoff meldeten sich am Donnerstag zurück. Kolja Koyro (Grippe), Tobias Kremser (Oberschenkel) und Andreas Meusel (Muskelanriss ) mussten mit dem Training kürzer treten.

 

Spielbericht:

Großer Schritt in Richtung Klassenerhalt
Dolberg zählt das "Sachsenross"

Dolberg (sis). Dem SV Eintracht Dolberg ist ein weiterer großer Sprung in Richtung Klassenerhalt geglückt. Mit einer erneut kampfstarken Leistung bezwangen die Schützlinge von SVE-Trainer Bernd Schäper den TV Sachsenross Hille mit 27:25 (14:14) und setzten sich damit weiter von den Abstiegsplätzen ab. Sechs Spieltage vor Saisonende fehlen der Eintracht jetzt wohl rein rechnerisch nur  noch 2 Punkte, um ganz sicher zu landen. Die Ausgangsposition ist nach diesem Sieg allerdings so günstig wie schon lange nicht mehr. „Wenn wir uns jetzt noch die Butter vom Brot nehmen lassen, haben wir es auch nicht verdient“, meinte Dolbergs überragender Torjäger Roland Berief, der mit 12 Toren (3 Siebenmeter)  großen Anteil am Erfolg hatte.

Mit einer offensiven 4:0 + 2 - Deckung wollten die Hallenherren von Beginn an den wurfstarken Hiller Rückraum in Verlegenheit bringen. Doch der Schuss ging nach hinten los. „Das hatte ich mir anders vorgestellt“, musste Bernd Schäper nach dem Rückstand von 2:5 seine Taktik ändern. Mit dem eingewechselten Thomas Steinhoff in der vorgezogenen Abwehrformation stabilisierten sich die Eintrachtler und schafften durch Norbert Penger den Anschlusstreffer zum 7:8.

Roland Berief besorgte in der 21. Minute den 8:8 Ausgleich und nach Dolbergs erster Führung zum 9:8 durch Thomas Steinhoff bestimmten die Gastgeber eindeutig das Spielgeschehen. Nach Marius Glaubitz Treffer zum 14:12 versäumten sie es, sich noch vor der Pause einen höheren Vorsprung heraus zu werfen. Hille konterte und glich zum 14:14 Pausenstand aus.

Gut erholt kehrten die Dolberger aus den Kabinen zurück. Die Mannschaft fasste sich ein Herz und verschärfte das Tempo. Berief, Kutscha, Rohac und Kremser erhöhten bis zur 40. Minute auf 21:17 . Diese Führung von vier Toren behaupteten die Eintrachtler bis zur 52. Minute, in der Sebastian Richter vom Kreis aus traf.

Hille nutzte in der Schlussphase Dolbergs Nachlässigkeiten im Abwehrverhalten und kam noch einmal auf 25:24 heran. Torwart Kolja Koyro Roland Berief und Jan  Rohac behielten jedoch den Überblick und sorgten dafür, dass nichts mehr anbrannte und die Punkte in der Mehrzweckhalle blieben.

SV Eintracht Dolberg: Koyro, Fikus, Rezun (1), Steinhoff (1), Rohac (2), Richter (1), Kremser (2), Griese, Penger (1), Kutscha (3), Glaubitz (2) und Berief (12/3)

 

Nachbetrachtung:

Dolbergs Handballer kurz vor dem Ziel
Mit großer Moral Hille niedergekämpft

Dolberg (sis). „Trainer, unsere Moral und kämpferische Einstellung waren doch heute wieder in Ordnung“, meinten Dolbergs Spieler Marius Glaubitz und Sebastian Richter übereinstimmend, als sie mit ihrem Übungsleiter Bernd Schäper nach dem Spiel über den 27:25 Erfolg gegen den TV Hille fachsimpelten. Schäper hatte sich zuvor darüber beklagt, dass seine Mannschaft die vorgegebene Marschroute nicht diszipliniert genug eingehalten hätte, wodurch der erhoffte Erfolg fast noch in Gefahr geraten wäre. 

Weniger besorgt als der Trainer zeigten sich die Dolberger Spieler. „Wir hatten den Gegner zu jeder Zeit fest im Griff“, lautete der Kommentar von Spielmacher Tobias Kremser, der trotz Oberschenkelverletzung auf die Zähne biss und mit dem 25:22 in der Schlussphase einen wichtigen Treffer beisteuerte.

Sechs Spieltage vor Saisonende stehen die Handballer aus dem Lambertidorf kurz vor ihrem Ziel. Der erneute Klassenerhalt in der Verbandsliga wäre für den Verein, Mannschaft und Trainer ein Riesenerfolg. Viermal müssen die Dolberger noch auswärts antreten bei nur noch zwei Heimspielen. Wer die Morall und Einstellung der Eintrachtler kennt, zweifelt wohl kaum noch daran, dass da noch etwas schief gehen könnte. Rein rechnerisch sind die Dolberger allerdings noch nicht durch

 

Das 19. Meisterschaftsspiel:

TuS 97 Bielefeld/ Jöllenbeck gegen SV Eintracht Dolberg  40:28 (16:14)

Samstag, 05. März 2005 um 17.45 Uhr in Bielefeld

 

Vorbericht:

SVE will sich gut aus der Affäre ziehen
Gastgeber als Meisterschaftskandidat klarer Favorit

Dolberg (sis). Nach zwei wertvollen Siegen in Folge können die Verbandsligahandballer des SV Eintracht Dolberg am Samstag unbeschwert beim Meisterschaftsfavoriten TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck aufspielen. Die Partie wird schon um 17.45 Uhr in der Sporthalle der Realschule Jöllenbeck angepfiffen. Die Gastgeber präsentierten sich nach der Winterpause erstmals in Bestbesetzung, haben alle Neuzugänge an Bord und mit einigen sehr talentierten Nachwuchsspielern wohl das bestbesetzte Team in der Verbandsliga zur Verfügung. Alle Experten sind sich einig: Die Meisterschaft wird ausschließlich im direkten Zweikampf zwischen Bielefeld/ Jöllenbeck und TuRa Bergkamen entschieden. Der Erste und der Zweite treffen übrigens am nächsten Spieltag aufeinander.  „Wir fahren nach Jöllenbeck und wollen uns gut aus der Affäre ziehen. In den Titelkampf können wir nicht eingreifen“, erteilt  SVE-Trainer Bernd Schäper übertriebenen Erwartungen eine klare Absage.

Seine Eintrachtler sollen auf dem Teppich bleiben, denn die Spiele im März und das Finale im April werden noch einmal die Konzentration aller Kräfte erfordern. „Wir sind noch nicht durch, haben nach dem Spiel in Jöllenbeck noch ein schweres Heimspiel gegen Hille und dann auch noch den starken Aufsteiger Stemmer vor der Brust“ bleibt Dolbergs Übungsleiter selbst realistisch. Bei zwei Auswärtsspielen und einem Heimspiel im Monat März wäre er schon mit zwei Punkten aus dieser Runde zufrieden.

Jöllenbeck baut auf den regionalligaerfahrenen Torwart Lehmeier, den Neuzugängen Kai Brink und Christian Brendker sowie Haupttorschütze Ralph Bruelheide. Drei Linkshänder auf der rechten Angriffsseite und die beiden Routiniers Akki Spreu und Björn Böckstiegel komplettieren den Kader von Erfolgstrainer Frank Brennecke. Nachdem Brennecke die Mannschaft im letzten Jahr übernahm, geht es mit dem Traditionsclub wieder aufwärts. Die Zeit für den Aufstieg in die Oberliga ist gekommen.

Bei der Eintracht verspürten gleich mehrere Spieler nach dem harten Match gegen Loxten zu Wochenanfang noch einige Blessuren. Vor allem Marius Glaubitz, Andreas Meusel und Michael Griese plagen hartnäckige Prellungen. Ihr Einsatz in Jöllenbeck ist fraglich. Mit grippalen Infekten legten außerdem Norbert Penger und Tim Rezun zu  Wochenanfang eine Trainingspause ein.

Abfahrt nach Jöllenbeck ist am Samstag um 15.20 Uhr in Dolberg vom  Gasthof „Zur Post“.

 

Spielbericht:

Dolberger Rumpftruppe 40 Minuten lang gut
Am Ende reichten die Kräfte aber nicht

Dolberg (sis). Klar und verdient bezwang Meisterschaftsfavorit TuS Bielefeld Jöllenbeck die Verbandsligahandballer des SV Eintracht Dolberg mit 40:28. Dabei konnten sich die Eintrachtler bis zur 40. Minute gegen den hohen Favoriten behaupten, mit ihrer dezimierten Mannschaft die Partie lange offen gestalten, um am Ende aber dann doch kläglich einzubrechen. Kapitän Norbert Penger, Thomas Steinhoff und Marius Glaubitz  fehlten bereits im Voraus. Abwehrchef Andreas Meusel fiel nach einer Rippenverletzung bereits nach fünf Spielminuten aus und in der 49. Minute konnte auch Spielmacher Tobias Kremser nach einer

Oberschenkelprellung nicht mehr mitwirken. So kam Torwart Kolja Koyro als Feldspieler zu seinem ersten Einsatz, weil Trainer Bernd Schäper über keine anderen Wechselmöglichkeiten mehr verfügte.

„In diesem Spiel waren wir insgesamt gesehen nicht wettbewerbsfähig“, berichtete der SVE-Coach. „Dass uns die personellen Alternativen fehlten, haben die Bielefelder spätestens nach der Halbzeit (16:14) schnell erkannt und uns am Ende klar ausgekontert.“

Die erste Hälfte verlief ausgeglichen. Bielefeld 2:0 Vorsprung wandelten Berief, Kutscha, Kremser und Richter zunächst in eine knappe 3:4 Führung für die Gäste  um. Bis zur 24. Minute konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen. Über 13:12, 15:13 und 16:14 sicherten sich die Ostwestfalen zur Halbzeit einen knappen Vorsprung mit zwei Toren.

Auch nach dem Wiederanpfiff hatten die Hallenherren knappe Feldvorteile. Es dauerte jedoch bis zur 39. Minute, ehe sie sich mit drei Toren Vorsprung zum 19:16 absetzen konnten. Die Dolberger gaben sich jedoch noch nicht geschlagen. Immer wieder von Armin Kutscha und Roland Berief angetrieben, hielten sie dagegen und konnten noch einmal auf 22:21 verkürzen.

TuS-Trainer Frank Brennecke hatte zwischenzeitlich seine Deckung umgestellt und hatte damit Erfolg. Die Fehlerquote der Eintrachtler nahm jetzt zu und von 24:22 in der 43. Minute zogen die Jöllenbecker vorentscheidend auf 31:22 davon. „ Am Ende haben wir noch auf Schadensbegrenzung gehofft und eigentlich nicht mehr richtig Handball gespielt. Mir waren auf der Bank die Hände gebunden,“ zeigte sich Trainer Schäper insgesamt doch enttäuscht.

SV Eintracht Dolberg: Fikus, Koyro - Berief (8), Rohac (4), Rezun (1), Kremser (2), Richter (3), Griese (1), Kutscha (9) und Meusel

 

Nachbetrachtung:

Abhaken und nach vorn schauen
Trainer macht sich weiter Sorgen

Dolberg (sis). Abhaken und nach vorn schauen sollten die Handballer des SV Eintracht Dolberg nach der 40:28 Auswärts-Klatsche beim Meisterschaftsfavoriten TuS Bielefeld-Jöllenbeck. Schon im Vorfeld war allen klar, dass die Trauben in Ostwestfalen hoch hängen und Punkte dort schwer zu ergattern sein würden. Doch, dass es am Ende für die Dolberger Rumpftruppe so knüppeldick kam, wurmte Trainer Bernd Schäper schon. „Vor dem wichtigen Heimspiel am kommenden Samstag gegen Sachsenroß Hille habe ich große Sorgen, dass die erneuten Verletzungen von Tobias Kremser und Andreas Meusel einen dramatischen Einbruch im personellen Bereich bedeuten könnten. Das wäre für uns im Abstiegskampf ein Nachteil, den wir kaum kompensieren können“.

In Jöllenbeck war Schäper zwar mit der Einstellung seiner Resttruppe zufrieden, doch die Verantwortung konnte nur auf wenigen Schultern verteilt werden. Armin Kutscha und Roland Berief  waren beide sehr gut aufgelegt und erzielten aus dem Rückraum die meisten Treffer.

Doch dafür fehlten beiden letztlich auch die Kraft im Defensivverhalten. Jöllenbeck wirkte mit Spielmacher Bruelheide erfahrener und verstand es immer wieder die Halben und Außen gut in Szene zu setzen. Mit Kai Brink verfügten sie im zweiten Durchgang darüber hinaus für eine gute Alternative, während die Eintrachtler auf Grund ihrer Personalnot sogar ihren Torwart Kolja Koyro aufs Feld schicken mussten, der mit einem Sprungfallwurf von Rechtsaußen fast  noch ein Tor erzielt hätte.

 

Das 18. Meisterschaftsspiel:

SV Eintracht Dolberg gegen Spfr. Loxten  27:22 (11:10)

Samstag, 26.02.05, 19.15 Uhr in der Mehrzweckhalle in Dolberg

 

Vorbericht:

Volle Konzentration für SV Eintracht  Dolberg erforderlich
Heimspiel gegen Aufsteiger  Loxten wird  kein Selbstläufer

Dolberg (sis). Volle Konzentration verlangt Eintracht Dolbergs Trainer Bernd Schäper von seiner Mannschaft am Samstag im Heimspiel gegen den Aufsteiger Sportfreunde Loxten. Den Liganeuling hält der Dolberger Übungsleiter für „etwa gleich stark“, was sich auch in der unmittelbaren Nachbarschaft in der Tabelle niederschlägt. Beide Mannschaften verbuchten am vergangenen Wochenende wichtige Siege, mit denen sie sich zunächst ein gutes Stück von den Abstiegsplätzen fern halten konnten. „Diese Partie wird kein Selbstläufer“, weiß Schäper, dass die Versmolder Vorstädter alles daran setzen werden, um sich für die Hinspielniederlage zu revanchieren. Damals konnte Loxten einen Vorsprung von sieben Toren nicht zu einem Sieg nutzen. „Wir haben noch eine Rechnung offen“, meinte der Ex-Ahlener Olaf Pohlmeier, der nach seiner Zwischenstation bei der HSE Hamm seit Saisonbeginn den Aufsteiger verstärkt.

Neben Pohlmeier zählt Kapitän Dirk Elstner seit Jahren zu den gefährlichsten Werfern der Loxtener, die über eine sehr robuste Abwehr verfügen. Trainer Max Rittersberger muss seit Wochen allerdings auf Elstners Bruder Holger verzichten, der nach einem Kreuzbandriss nicht einsatzfähig ist. Loxten ist auch im Spiel über den Kreis gefährlich und versteht es, über beide Außenpositionen Druck zu machen.

Nach überstandener Grippe könnte Dolbergs Armin Kutscha am Samstag ins Team zurückkehren. Gemeinsam mit seinem Trainer nahm Kutscha die Loxtener im letzten Spiel gegen Hille unter die Lupe. „Die spielen unkonventionell nach vorn und stehen hinten eigentlich sehr kompakt“, fasste der Eintracht-Rückraumspieler seine Beobachtungen zusammen.

Auch Thomas Steinhoff steht wieder zur Verfügung. Der Dolberger Routinier und Abwehrstratege will in den nächsten Wochen auf Grund von Rückenproblemen jedoch nur noch dann eingreifen, wenn Not am Mann ist. Ansonsten ist bei ihm eher Zurückhaltung angesagt. Nach der zuletzt knappen Heimniederlage gegen Oberaden, als die Rotweißen in der Schlussphase zwei glasklare Torchancen und damit beide Punkte vergaben, hoffen die Eintrachtler in dieser Partie am Ende auf mehr Glück. Ein Sieg wäre ein Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt.

Spielbericht:

Heimsieg bringt für Dolberg weiteren Schub auf dem Weg zum angepeilten Klassenerhalt

Dolberg (sis) Mit fünf Toren Unterschied fiel der 27:22 Sieg der Verbandsligahandballer des SV Eintracht Dolberg am Ende vielleicht etwas zu hoch aus, er war letztlich jedoch auf Grund der größeren Disziplin und der besseren personellen Alternativen verdient. Laut Gäste-Trainer Max Rittersberger mussten die Sportfreunde auf vier Stammspieler verzichten und deshalb habe seine Mannschaft nicht das Niveau erreicht wie in den letzten Spielen. Hinzu kam, dass sich die Gäste eine Vielzahl von Zeitstrafen erlaubten, mit denen sie sich selbst schadeten. Während Loxten das Zeitstrafenverhältnis von 14 : 3 für unangemessen hielt, freuten sich die Schützlinge von SVE-Trainer Bernd Schäper über einen weiteren wichtigen Heimerfolg, der die Mannschaft auf dem Weg zum angepeilten Klassenerhalt nach dem Sieg in Gütersloh einen erneuten Schub nach vorn bringt. Das Punktekonto der Dolberger ist mit 18:18 damit wieder ausgeglichen.

Von Anfang an gingen die dezimierten Loxtener hart zur Sache. Bereits in der 1. Minute musste Marius Glaubitz nach einem Schlag auf die Rippe ausgewechselt werden. Er konnte jedoch nach erfolgreicher Behandlung durch Physiotherapeut Ingo Block später wieder mitwirken. Auch Andreas Meusel und Michael Griese mussten im Spielverlauf nach einigen rüden Attacken länger behandelt werden.

Die Hallenherren legten wie die Feuerwehr los und führten überraschend schnell mit 6:1. Nach einer Auszeit fanden die Sportfreunde jedoch besser ins Spiel und hatten über 6:4 und 7:5 in der 18. Minute den Anschluss wieder hergestellt. In dieser Phase haderten die Eintrachtler mit mehreren Würfe ans Holz des gegnerischen Tores, waren aber auch im Abwehrverhalten nicht konsequent genug. Über Linksaußen und den Kreis glich der Aufsteiger zum 8:8 aus.

Wie erwartet blieb die Partie auch nach der Pause (11:10) offen. Roland Berief und Andreas Meusel brachten die Eintracht in der 41. Minute mit 15:13 in Front und Michael Griese erhöhte postwendend auf 17:14. Bei mehrfacher Überzahl versäumten es die Rotweißen jedoch, frühzeitig für eine Vorentscheidung zu sorgen. Es fehlte die Konzentration und Abgeklärtheit in einigen hektischen Phasen, in denen die Schiedsrichter konsequent Zeitstrafen verhängten und sogar zwei rote Karten für die Gäste verteilten.

Auch Armin Kutschas verwandelter Strafwurf in der 25. Minute zum 22:20 bedeutete noch nicht die Entscheidung. Loxten glich noch einmal auf 22:22 aus, schwächte sich dann jedoch durch eine Bankstrafe wegen „fortgesetzten Meckerns“ selbst. Kutscha. Berief, Griese und Meusel ließen sich diese Chance nun aber nicht mehr nehmen und besorgten mit ihren Treffern den viel umjubelten 27:22 Arbeitssieg.

SV Eintracht Dolberg: Koyro, Fikus, Rezun (1), Rohac (1), Richter, Kremser (1), Griese (4), Penger, Kutscha (4/2), Glaubitz (3), Meusel (5) und Berief (8)

Nachbetrachtung:

SVE Dolberg zwingt Loxten nieder
Kampf und Disziplin waren Trumpf

Dolberg (sis). Mit Kampf und Disziplin hat der SV Eintracht Dolberg die Sportfreunde Loxten bezwungen und sich mit dem 27:22 Heimerfolg in der Tabelle weiter verbessert. „Im Kampf um den Klassenerhalt ist das ein großer Schritt nach vorn. Die spielerische Leistung war heute nicht so berauschend. Am Ende zählen für uns aber nur die Punkte “, sprach SVE-Trainer Bernd Schäper von einem zerfahrenen und hektischen Match gegen den robusten Aufsteiger aus dem Raum Versmold nach dem Abpfiff.

Wenig freundschaftlich gingen die Sportfreunde von Beginn an zur Sache.“ Das war in der Tat kein Spiel für Weicheier“ charakterisierte Dolbergs Marius Glaubitz als einer der Leidtragenden rüder Loxtener Abwehrattacken die Spielweise der Gäste zutreffend. „Gesunde Härte muss man aber abhaben können. Am Ende  waren wir  der glückliche und verdiente Sieger.“

Mit 8:2 Punkten aus den letzten fünf Spielen können die Eintrachtler am kommenden Wochenende unbeschwert zum Aufstiegskandidaten Bielefeld-Jöllenbeck reisen. Die HSG ist neben TuRa Bergkamen heißer Anwärter auf die Meisterschaft und daher Topfavorit. „Da müssen wir uns ganz warm anziehen“, blickt Bernd Schäper eher skeptisch voraus.

 

Das 17. Meisterschaftsspiel:

HSG Gütersloh gegen SV Eintracht Dolberg  26:28 (15:13)

Sonntag, 20.02.05, 17.30 Uhr in Gütersloh

 

Vorbericht:

Dolberg reist zum „FC Bayern“ der Verbandsliga
Respekt vor Rekordnationalspieler Frank M. Wahl

Dolberg (sis) „Vor dem Anpfiff haben wir zwar noch nicht verloren, doch realistisch betrachtet rechnen wir uns nur wenig Chancen aus“, blickt Eintracht Dolbergs Handballtrainer Bernd Schäper nicht gerade zuversichtlich auf das bevorstehender Auswärtsspiel seiner Mannschaft am Sonntag um 17.30 Uhr im Schulzentrum Nord gegen die HSG Gütersloh voraus. Die Gastgeber gelten als „FC Bayern München der Verbandsliga“. Sie konnten jedoch trotz der namhaften Verstärkungen, die sich der finanzstarke Verein auch in dieser Saison leistete, bisher nicht überzeugen. Aus der heimlichen Aufstiegshoffnung ist nach der letzten Niederlage der HSG in Hille längst der Kampf ums Überleben geworden. Denn mit nur einem Punkt mehr als die Dolberger Eintracht auf dem Konto muss Gütersloh jetzt gegen den SVE unbedingt gewinnen, um sich nicht selbst noch in die Abstiegsregion zu begeben.

„Wir werden mit unserer Situation nicht hadern, müssen locker bleiben und positiv denken“, sieht Bernd Schäper für seine Eintrachtler keinen Grund jetzt vermehrt Trübsal zu blasen. Neun Spieltage vor Saisonende habe es seine Truppe ganz allein selbst  in der Hand, den Weg zu bestimmen. Dieser Weg in Richtung Klassenerhalt ist jedoch für die Dolberger nach den beiden letzten Niederlagen gegen Oberaden und Heessen steiniger geworden. Der SVE steht daher in Gütersloh unter Zugzwang.

Respekt hat der Eintracht Coach in erster Linie vor Deutschlands Rekordnationalspieler Frank Michael Wahl. Der 48jährige Ehrenspielführer der deutschen Handball-Nationalmannschaft kann es auch als Trainer der HSG Gütersloh immer noch nicht lassen. Immer dann, wenn Not am Mann ist, streift er sich - wie zuletzt in Hille - das Trikot über und mischt mit. Gegen Hille erzielte Wahl vier Tore und galt als unermüdlicher Antreiber sowie Spielmacher. Mit  dem Ex-Bundesligatorschützenkönig Peter Gerfen, der gegen Hille 13 Treffer erzielte, den beiden regionalligaerfahrenen Rückraumspielern Carem Griese (zuletzt verletzt) und  Lars Krampe sowie dem HSG-Eigengewächs Thorsten Wiemann verfügt Gütersloh über einen Angriff, der eigentlich für höheren Aufgaben geeignet ist.

Der personellen Gütersloher Substanz hat die Eintracht im Moment nur wenig entgegen zu setzen. Wegen Grippe und aus beruflichen Gründen fehlten in der Vorbereitung auf dieses Spiel .Armin Kutscha, Sebastian Fikus, Thomas Steinhoff  und Norbert Penger. Da dürfte ein Befreiungsschlag oder eine Trotzreaktion nach dem unglücklichen 21:22 im letzten Heimspiel in der Tat eher Wunschdenken sein. Kampflos wollen die Dolberger die Punkte allerdings nicht abgeben.

Spielbericht:

Nervenstark und mit großem Kämpferherz schockt Dolberg den Favoriten Gütersloh

Dolberg (sis). Nervenstark und mit großem Kämpferherz haben die Handballer des SV Eintracht Dolberg überraschend zwei Punkte im Kampf um den Klassenerhalt aus Gütersloh entführt. Gegen die favorisierte und  letztlich geschockte HSG überzeugte das Team von SVE-Trainer Bernd Schäper  mit einer insgesamt gesehen sehr engagierten Leistung in Abwehr und Angrriff und verließ am Ende als verdienter Sieger das Hallenparkett. „Die Mannschaft ist für ihren Einsatz und ihre taktische Disziplin belohnt worden. Es war seit vielen Monaten endlich einmal wieder ein Auswärtssieg an einem Sonntagabend“, freute sich Dolbergs Abteilungsleiter Ernst Kremser über das geschlossene Auftreten der Eintrachtler, die mit Marius Glaubitz  den besten Werfer (8 Tore) dieser Partie  und mit Kapitän Norbert Penger (verwandelte 6 Strafwürfe) einen sicheren Vollstrecker  stellten.

Mit der vierten Niederlage in Folge konnte die HSG auch in dieser Begegnung ihrem Ruf als „FC-Bayern der Verbandsliga“ nicht gerecht werden. Die taktischen Umstellungen von Rekordnationalspieler Frank Michael Wahl im HSG-Team fruchteten zunächst nicht. Denn mit offener Deckung gegen die Gütersloher Außenspieler erwischten die Dolberger den besseren Start und führten bis zur 10. Minute mit 1:3 und 2:4. Die Gastgeber kamen dann jedoch vor allem über die rechte Angriffsseite besser ins Spiel und setzten sich wiederholt im Spiel 1:1 durch.

Über 6:6, 10:10 und 11:11 entwickelte sich in der Folgezeit ein offener Schlagabtausch mit leichten Feldvorteilen für die  die HSGer, die beim 13:11 sowie zur Halbzeit mit 15:13 zum ersten Mal mit zwei Toren in Front lagen. Dolberg kam jedoch gut erholt aus der Kabine, glich durch Rohac und Glaubitz schnell aus und nahm im weiteren Spielverlauf immer mehr das Heft in die Hand.

Zwei verwandelte Strafwürfe von Norbert Penger besorgten die Eintracht Führung von 17:19 in der 43. Spielminute. Diesen Vorsprung bauten die Rotweißen nach Treffern von Kremser, Meusel und Griese auf 22:25 aus. Gütersloh kam noch einmal heran und glich zum 25:25 aus.

Mit zwei Glanzparaden sorgte der für den stark haltenden Kolja Koyro in der Schlussphase eingewechselte Torart Sebastian Juchmann-Fikus dafür, dass die Eintrachtler nicht in Rückstand gerieten. Der überzeugende Marius Glaubitz machte dann beim 26:27 bzw. 27:28 mit einem „Doppelpack“ alles klar für einen Eintracht-Sieg, mit dem man eigentlich so nicht gerechnet hatte.

SV Eintracht Dolberg: Kyro, Fikus, Glaubitz (8), Penger (6/6), Kremser (3), Griese (1), Berief (2), Richter (3), Meusel (4)  Rezun.

 

Nachbetrachtung:

 

Wertvolle Punkte für SVE Dolberg

Dolberg (sis). Wertvolle Punkte im Kampf um den Klassenerhalt gewannen die Handballer des SV Eintracht Dolberg bei ihrem 26:28 Sieg in Gütersloh. „Das war seit langem endlich einmal wieder ein Auswärtssieg an einem Sonntagabend“, schwärmte SVE-Abteilungsleiter Ernst Kremser. Er, Trainer und Mannschaft hatten sich im Vorfeld nicht sehr viel beim Favoriten Gütersloh ausgerechnet. Doch was die Mannschaft in der Gütersloher Sporthalle Nord dann aufs Parkett legte, war aller Ehren wert.

„Wir haben großartig gekämpft und die Jungens haben die taktische Marschroute eingehalten. Am Ende sind wir dafür belohnt worden“, zeiget sich auch Dolbergs Trainer Bernd Schäper sehr zufrieden mit dem Auftreten und der Einstellung seines Teams.

Mit weiteren Heimsiegen, am liebsten schon am kommenden Samstag gegen die Sportfreunde Loxten, wollen die Dolberger, die mit diesem Sieg ihren Abstand zu einem Nichtabstiegsplatz auf 7 Punkte vergrößert haben, nun so schnell wie möglich den Klassenerhalt unter Dach und Fach bringen. „Mit einem halben Dutzend Punkten sind wir durch. Noch ist nichts entschieden“, will Dolbergs Coach von einer Vorentscheidung in der Abstiegsfrage allerdings noch nichts wissen. „Wenn wir jetzt die Hände in den Schoß legen, wäre das ein großer Fehler.“
 

 

Das 16. Meisterschaftsspiel:

SV Eintracht Dolberg gegen SuS Oberaden   21:22 (11:11)

Samstag, 12.02.05, 19.15 Uhr in in der Mehrzweckhalle, Dolberg

 

Vorbericht:

Dolberg will Heimbilanz weiter aufpolieren
SuS Oberaden kommt angeschlagen zum SVE

Dolberg (sis): „Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste“, lautet die Devise für die Handballer des SV Eintracht Dolberg vor dem Heimspiel gegen den alten Rivalen SuS Oberaden , das am Samstag um 19.15 Uhr in der Dolberger Mehrzeckhalle angepfiffen wird. Denn nach zwei Niederlagen kommt mit den Oberadenern ein angeschlagener Gegner ins Lambertidorf und auf angeschlagene Gegner muss man bekanntlich ja besonders achten. Völlig überraschend verloren die Schützlinge von SuS-Trainer Ralph Weinberger ihr letztes Heimspiel gegen die abstiegsbedrohte Mannschaft von Sachsenroß Hille und verspielten damit selbst alle Träume, in den Kampf um die Meisterschaftsvergabe noch einmal eingreifen zu können. Dieser Traum hing nach der voraufgegangenen Niederlage der SuSler in Jöllenbeck ehe nur noch an einem ganz seidenen Faden.

Nur zwei Punkte trennen die gemeinsamen Aufstiegskandidaten aus der Saison 1996/97 in der Tabelle voneinander und die Eintrachtler sind fest entschlossen, mit einem Sieg ihre Heimbilanz weiter aufzupolieren.“Schon im Hinspiel waren wir nah dran“, erinnert sich SVE-Coach Bernd Schäper an das bisher engste Spiel zwischen beiden Teams in den vergangenen zwei Jahren, bei dem man sich unentschieden trennte. „Die Zeit für einen Heimsieg gegen Oberaden ist eigentlich reif. Wenn wir gut spielen, können wir einen weiteren großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen.“

Zu Recht pocht Dolbergs Übungsleiter darauf, dass die Eintrachtler die nötigen Punkte für ihr Saisonziel in den Heimspielen holen müssen. „Jeder Punktverlust in eigener Halle wirft uns entscheidend zurück“, hat Schäper seiner Mannschaft die Bedeutung dieser Partie noch einmal deutlich vor Augen geführt. Aus beruflichen Gründen wird Torwart Sebastian Fikus nicht zur Verfügung stehen. Armin Kutscha kehrt nach überstandener Grippe ins Team zurück, wodurch sich für Abwehr und Angriff wieder deutlich mehr Perspektiven ergeben.

Spielbericht:

Rückschlag für SV Eintracht Dolberg
Klare Chancen zum Ausgleich vergeben

Dolberg (sis). Nach einem völlig ausgeglichenem Spiel standen die Handballer des SV Eintracht Dolberg beim Abpfiff mit leeren Händen dar. In der sportlichen Auseinandersetzung gegen den alten Rivalen Oberaden roch es minutenlang nach einem Unentschieden. Doch in der Schlussphase versagten den Dolbergern reihenweise die Nerven. Markus Szlzmann hatte die grünweißen Gäste mit 22:21 in Führung gebracht, als die Partie 45 Sekunden vor Spielende noch nicht entschieden war. Dann scheiterte zunächst Armin Kutscha frei vor dem Tor an SuS-Keeper Beckmann und auch den Abpraller konnte Dolbergs Tobias Kremser freistehend nicht im gegnerischen Gehäuse unterbringen. Tragisch für den SVE, zumal beide Spieler kurz zuvor noch  mit tollen Energieleistungen – Kremser erzielte das 19:20 und Kutscha traf zum 20:21 – ihre Farben im Spiel gehalten hatten.

„Ein Unentschieden hätte dem Spielverlauf heute eher entsprochen. Wir haben glücklich gewonnen“, freute sich Oberadens Trainer Ralph Weinberger über den Spielausgang. Er sah insgesamt ein sehr zerfahrenes Spiel, bei dem er sich  vor allem wieder einmal auf seine beiden Routiniers Christian Eickmann und Markus Salzmann verlassen konnte. Eickmann und die beiden Außenspieler der Gäste bereiteten den Dolbergern in der ersten Hälfte die größten Probleme. „Wir waren zu Beginn nicht aufmerksam genug“ kritisierte SVE-Coach Bernd Schäper

Für die Ausgeglichenheit der gesamten Partie sprach, dass sich keine der beiden Mannschaften um mehr als zwei Tore absetzen konnte. Die Zuschauer erlebten allerdings ein sehr hektisches Spiel, bei dem Dolberg im ersten Durchgang mehr Fehlwürfe produzierte und insgesamt das Einzelspiel übertrieb.“Wir hätten öfter den freien Mitspieler bedienen oder einfach weiter spielen müssen“, vermisste Schäper die spielerische Linie bei seinen Schützlingen.

Im zweiten Durchgang nahmen die Eintrachtler Christian Eickmann in Manndeckung, standen aber auf Grund mehrerer Zeitstrafen häufig in Unterzahl auf dem Platz. Beim Stand von 16:15, 17:16 und 18:17 lagen die Hallenherren drei Mal in Front, aber auch sie konnten diese knappe Führung nicht ausbauen. „Damit sind wir wieder mitten im Abstiegskampf angekommen und stehen zumindest wieder mit einem Bein mitten im Sumpf“ , lautete das Fazit von Eintracht-Kapitän Norbert Penger nach dem Spiel.

SVE Dolberg: Koyro, Rezun (1), Steinhoff, Rohac, Richter, Kremser (3), Penger, Kutscha (5/1), Glaubitz (3), Meusel (3), Berief (5/1)

Nachbetrachtung:

Auch für SVE Dolberg bleibt es eng
Punkt gegen Oberaden verschenkt

Dolberg (sis). Mindestens einen Punkt, vielleicht einen ganz wichtigen, haben die Verbandsligahandballer des SV Eintracht Dolberg beim 21:22 gegen den SuS Oberaden verschenkt. Dabei trauerten die Hallenherren zwei Großchancen nach, die sie kurz vor Spielende vergaben und dadurch ein verdientes Unentschieden verpassten.

„Die Partie hatte eigentlich keinen Sieger verdient, aber insgesamt haben wir wohl zu viele individuelle Fehler gemacht“, analysierte SVE-Bernd Schäper den sportlichen Rückschlag für sein Team. Nach den beiden guten Leistungen in den Heimspielen gegen Ahlen und Hahlen habe seine Mannschaft gegen Oberaden nicht die Form und Qualität erreicht, um auch dieses Derby der beiden seit Jahren in der Liga etablierten Kontrahenten erfolgreich zu bestehen.

Für Dolberg ist die Luft zum Durchatmen damit zunächst wieder einmal etwas dünner geworden. Vor den anstehenden schweren Auswärtsaufgaben hatte der Trainer immer gewarnt und angesichts der Ergebnisse der ebenfalls abstiegsgefährdeten Konkurrenten bleibt es für den SVE trotz des noch knappen Vorsprungs vor einem Abstiegsplatz (5 Punkte ) eng. Vielleicht gelingt der Mannschaft am kommenden Sonntag eine Trotzreaktion, wenn sie als Außenseiter zum schweren Auswärtsspiel nach Gütersloh reisen muss.

 

 

Das 15. Meisterschaftsspiel:

SCE Heessen gegen SV Eintracht Dolberg  33:28 (15:9)

Sonntag, 30.01.05, 18.00 Uhr in in der Heessener Sachsenhalle

 

Spielbericht:

Verdiente Niederlage im Ortsderby
Dolbergs Höhenflug vorerst gestoppt

Dolberg (sis). Mit einer verdienten 33:28 (15:9) Niederlage im Ortsderby beim Aufsteiger SC Eintracht Heessen ist der Höhenflug der Handballer des SV Eintracht Dolberg vorerst gestoppt. Konnten sich die Schützlinge von SVE-Trainer Bernd Schäper zuletzt noch über zwei tolle Heimsiege gegen Hahlen und Ahlen freuen, so wurden sie am Sonntag in der Heessener Sachsenhalle unliebsam auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.

Unliebsam war diese Landung deshalb, weil die Handballer aus dem Lambertidorf die Anfangsphase des Spiels völlig verschliefen und am Ende dem frühen 9:1 Rückstand Tribut zollen mussten. „Wir haben den Spielbeginn völlig verpennt, sind nicht richtig in die Zweikämpfe gekommen und auch insgesamt nicht als geschlossene Einheit aufgetreten“, bemängelte Bernd Schäper die schwache Vorstellung seines Teams. Im Vergleich zur Vorwoche fielen besonders die zahlreichen technischen Fehler und Fehlversuche der Dolberger auf.

Auch wenn sich der SVE bis zum 27:25 noch einmal aufrappelte, die Gesamtleistung der Mannschaft entsprach nicht den eigenen Ansprüchen. Schon am Dienstag soll die Partie noch einmal klar analysiert werden: „Wir müssen einige Dinge klären und uns so schnell wie möglich auf unser nächstes Heimspiel gegen Oberaden konzentrieren“, gibt Schäper die Marschrichtung vor. Soll wohl heißen, dass die noch fehlenden Punkte zum Klassenerhalt in den noch ausstehenden fünf Heimspielen geholt werden müssen.

 

Vorbericht:

SVE Dolberg will die Gunst der Stunde nutzen
Auch Heessen auf dem Sprung ins Mittelfeld

Dolberg (sis). Wenn am Sonntag Aufsteiger Eintracht Heessen um 18 Uhr zum Lokalderby in der Sachsenhalle den Namensvetter Eintracht Dolberg zum zweiten Spiel der Rückrunde erwartet, dann treffen zwei Mannschaften aufeinander, die sich eine gute Ausgangsbasis für den Klassenerhalt geschaffen haben. Während sich die Heessener zuletzt in Hille mit einem 32:34 gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Ligaerhalt durchsetzen konnten, gewannen die Dolberger das Derby gegen die verstärkte Reserve der Ahlener SG. Mit einem Sieg könnte der SCE mit dem SVE gleichziehen und würde sich damit auch für die Hinspielniederlage revanchieren. Dolberg könnte sich bei einem Punktgewinn weiter im Tabellenmittelfeld etablieren.

„Wir fahren nach Heessen, um zu gewinnen“, meinte Dolbergs Torjäger Roland Berief vor dem Anpfiff. Mit zuletzt zwei Siegen in Folge dürfte dass Selbstbewusstsein der Schützlinge von Trainer Bernd Schäper, der selbst sieben Jahre Trainer in Heessen war, kräftig gewachsen sein. Doch bereits nach dem glücklichen Erfolg gegen Ahlen trat der Übungsleiter schon wieder auf die Euphoriebremse: „Wir werden den Ball flach halten und müssen noch bis zum Saisonende hart arbeiten“, weiß Schäper, dass man die Punkte auch in Heessen nicht mal ebenso im Vorbeigehen mitnehmen wird. „Die Eintrachtler sind auf einem guten Weg und dürften aus eigener Kraft heraus mit dem Abstieg nichts zu tun haben.“

Ein Fragezeichen steht auf Dolberger Seite hinter dem Einsatz von Marius Glaubitz, der wegen anstehender Klausurtermine Verein und Trainer um eine Freistellung von diesem Spieltermin gebeten hat, Mit Adduktorenproblemen fällt beim SVE Thomas Steinhoff voraussichtlich aus und außerdem bleibt abzuwarten, inwiefern sich Armin Kutscha von seiner Grippe erholt hat, die ihn zu einer Trainingspause zwang. Ebenfalls ist Michael Griese nach Knie-Operation nicht einsatzfähig.

Bei den Gastgebern überragte in den letzten beiden Spielen Linkshänder Randolf Mertmann, der gegen Hille sogar 15 (!) Treffer in einem Spiel erzielte. Aber auch die „jungen Wilden“ der Heessener um Dudek, Stanke und Borgmann setzen sich von Spiel zu Spiel besser in Szene. Auch auf sie werden die Dolberger besonders achten müssen Beim Neujahrsturnier mussten sich die Dolberger gegen den SCE, der wie zuletzt gegen Oberaden und Loxten erneut auf seinen Heimvorteil pocht, geschlagen geben.

 

 

Das 14. Meisterschaftsspiel:

SV Eintracht Dolberg gegen Ahlener SG 2    27:25 (15:13)

Samstag, 22.01.05, 19.15 Uhr in in der Dolberger Mehrzweckhalle

 

Nachbetrachtung:

Dolberger freuen sich über verdienten  Derbysieg
Bernd Schäper: „Wir werden den Ball flach halten“

Dolberg (sis). Am Ende lagen sich einmal wieder alle in den Armen und freuten sich wie die Schneekönige. Denn endlich nach anderthalb Jahren war der Knoten geplatzt und die Handballer aus dem idyllischen Lambertidorf Dolberg hatten den großen Ortsnachbarn aus Ahlen, der sich mit drei Spielern aus dem Bundesligakader kurzfristig verstärkt hatte, beim verdienten 27:25 Derbysieg ein Bein gestellt.

Eintracht Trainer Bernd Schäper zeigte sich in der Pressekonferenz sehr zufrieden, als er von einer „tollen Mannschaftsleistung“ und einem „großen Abend für die Eintracht-Familie“ sprach. Gleichzeitig mahnte er jedoch bei aller Euphorie, „den Ball flach zu halten und weiter hart am gesteckten Saisonziel – Klassenerhalt – zu arbeiten.“

Bis dahin ist der Weg noch weit, denn nach diesem ersten Rückrundenspiel stehen noch zwölf weitere Begegnungen auf dem Spielplan. Weit dürfte der Weg allerdings auch für die Reserve der Ahlener SG sein, die trotz personeller Aufrüstung ihre sportliche Talfahrt in Dolberg nicht stoppen konnte. „Wir haben uns mit den Verantwortlichen zusammengesetzt und unsere Lage beraten. Es wird und es muss bei uns etwas passieren“, kündigte ASG-Trainer Martin Nelling Veränderungen an. Schauen wir mal.....

Spielbericht:

Big Points für die Handballer des SV Eintracht Dolberg
Verstärkte Ahlener SG bleibt in akuter Abstiegsgefahr

Dolberg (sis). Die Handballer des SV Eintracht Dolberg dürfen sich erneut über „Big Points“ freuen. Denn im Ortsderby gegen die mit Jürgen Weber, Patrick Schröder und Jens Gawer aus dem Kader des Zweitbundesligisten verstärkte Reserve der Ahlener SG setzten sich die Schützlinge von Bernd Schäper verdient durch. Mit dem zweiten Sieg in Folge im zweiten Heimspiel gelang den Mannen um Kapitän Norbert Penger damit eine optimale Ausbeute und ein gelungener Start in die Rückrunde. Während Dolberg sein Punktverhältnis mit dem 27:25 Erfolg auf 14:14 ausgleichen konnte, bleibt Ahlen mit nur sechs Pluspunkten weiter in akuter Abstiegsgefahr.

Anderthalb Jahre mussten die Eintrachtler auf diesen Derbyerfolg, bei dem sie phantastisch von ihren Fans angefeuert und am Ende auch gefeiert wurden, warten. Und auch vor dem Spiel sah es zunächst danach aus, als sollte sich an der ASG-Serie – drei Siege gegen die Eintracht in den letzten drei Spielen – nichts ändern.:“ So viele Spieler hatten wir schon lange nicht mehr zur Verfügung“, staunte selbst ASG-Trainer Martin Nelling, der davon profitierte, dass das Spiel der 1.Mannschaft der ASG kurzfristig abgesagt wurde.

„Wir halten mit der besseren Mannschaftsleistung dagegen“ lautete die Marschroute von Eintracht Coach Bernd Schäper, der Tobias Kremser Ahlens Torjäger Schröder an die kurze Leine nehmen ließ, was dem jungen Dolberger glänzend gelang.

Beide Mannschaften hatten in der Anfangsphase des Spiels deutlich Ladehemmung. Während die Dolberger wiederholt an ASG-Torwart Gerrit Hegemann scheiterten und gleich drei Strafwürfe in Folge „versiebten“, erlaubten sich die Gäste viele technische Fehler im Angriff. Auch Jürgen Weber kam nach seiner Verletzung nicht richtig zum Zug.

Bis zur Pause hatten sich die  Hallenherren einen knappen Vorsprung von 15:13 erarbeitet  und bauten diesen  ab der 44. Minute auf 20:17 und 21:17 aus. Die ASGer gaben sich jedoch noch nicht geschlagen und kämpften sich noch einmal auf 25:24 heran. Dolbergs Sieg hing jetzt am seidenen Faden. Doch zwei gute Paraden von Kolja Koyro, ein verwandelter Gegenstoß von Tim Rezun und ein erneuter „Kracher“ von  Dolbergs Roland Berief sicherten dem SVE am Ende die Punkte. „Auf diese Leistung meiner Mannschaft bin ich richtig stolz“,freute sich  SVE -Coach Bernd Schäper zu Recht.

SVE  Dolberg: Koyro, Richter, Berief, Kremser, Glaubitz, Kutscha, Rezun, Meusel, Penger, Richter, Rohac, Steinhoff

 

Vorbericht:

SVE Dolberg möchte zu gern die Revanche
ASG-Reserve steht mit dem Rücken zur Wand

Dolberg (sis). Handball ist kein Wunschkonzert. Doch wenn sich die Handballer des SV Eintracht Dolberg am Samstag um 19.15 Uhr in der Mehrzweckhalle etwas wünschen dürfen, dann einen Sieg gegen die Bundesligareserve der Ahlener SG. Dieser liegt nämlich schon anderthalb Jahre zurück, was bedeutet, dass die Schützlinge von Trainer Bernd Schäper in den letzten drei Spielen gegen den Ortsnachbarn stets den Kürzeren zogen. Diese positive Bilanz ist aber auch zurzeit der einzige Lichtblick, auf den die Ahlener verweisen können. Denn nach der letzten Auswärtsniederlage in Hille und dem Sieg des TV Beckum befinden sich die ASGer zu Beginn der Rückrunde in akuter Abstiegsgefahr. Ahlen und Beckum teilen sich im Augenblick die rote Laterne mit jeweils sechs Pluspunkten, während sich die Dolberger mit 12 Punkten nach der Hinrunde auf Platz 9 in der Tabelle eingependelt haben.

 „Wir müssen versuchen, diesen Tabellenplatz unbedingt zu behaupten. Denn in der zweiten Serie haben wir nur noch sechs Heimspiele und sieben Auswärtsspiele“, gibt es für SVE-Coach Bernd Schäper nichts zu verschenken. Nach seiner Einschätzung können die Ahlener im weiteren Saisonverlauf immer noch Personal „von oben“ locker machen und er sei fest davon überzeugt, dass die ASG-Verantwortlichen alles tun werden, damit die Zweite nicht absteigt.

Man darf daher sehr gespannt sein, mit welchem Kader die Truppe von Martin Nelling am Samstag in der Mehrzweckhalle aufläuft. Mit 10 Toren machte zuletzt Patrick Schröder, Ex-Regionalligaspieler vom ASV Hamm, der in dieser Saison den Durchbruch ins Team von Zweitligatrainer Holger Kaiser nicht geschafft hat, auf sich aufmerksam. Im Hinspiel bereiteten die erfahrenen ASGer Philipp Lütkehaus und Frank Wahle der Dolberger Deckung mehr Probleme als eingeplant.

SVE-Kapitän Norbert Penger und die beiden Routiniers Roland Berief sowie Thomas Steinhoff mussten auf Grund leichterer Blessuren in dieser Woche mit dem Training kürzer treten. Nach seiner Meniskusoperation fällt Michael Griese für das Derby aus. Ein Fragezeichen steht noch hinter Sebastian Juchmann-Fikus, der im Tor zuletzt überzeugende Leistungen geboten hat.

Sollten sich die Dolberger in diesem zweiten Heimspiel in Folge erneut durchsetzen, dann rückt der geplante Klassenerhalt in greifbare Nähe. „Ganz klar, dass ist für beide Mannschaften ein Vier-Punkte-Spiel“, meinte Dolbergs Youngster  Tobias Kremser vor dem Anpfiff.

 

Das 13. Meisterschaftsspiel:

SV Eintracht Dolberg gegen TSV Hahlen  26:21 (13:13)

Samstag, 15.01.05, 19.15 Uhr in in der Dolberger Mehrzweckhalle

 

Nachbetrachtung:

Ein ganzes Dutzend Punkte in der Hinrunde
Der Weg ist noch weit, die Richtung stimmt.

Dolberg (sis). Die Handballer des SV Eintracht Dolberg dürfen sich am Ende der Hinrunde über ein ganzes Dutzend Punkte auf ihrem Konto freuen. Dieses Dutzend sicherte sich die Mannschaft von Trainer Bernd Schäper mit einer aufopferungsvollen kämpferischen Leistung beim 26:21 in der heimischen Mehrzweckhalle gegen den aktuellen Ligazweiten TSV Hahlen.

Die Gäste aus der Handballhochburg Minden unterstrichen mit ihrem schnellen Konterspiel, dass sie zu Recht auf einem Spitzenplatz in der Tabelle stehen. Allerdings haderten sie in Dolberg mit ihrem Verletzungspech. Doch davon konnten auch die Gastgeber ein Lied singen. Während der frisch am Meniskus operierte Michael Griese auf Gehhilfen am Spielfeldrand seiner Mannschaft die Daumen drückte, ging Kapitän Norbert Penger (Sprunggelenk) angeschlagen ins Spiel. Dafür signalisierten kurz vor dem Anpfiff Sebastian Juchmann-Fikus und Thomas Steinhoff Einsatzbereitschaft. Das war sicherlich etwas überraschend.

Mit dem Derby gegen die Reserve der Ahlener SG beginnt für den SVE am kommenden Samstag nicht nur der Start in die Rückrunde , sondern auch der Start für die zweite Etappe im Kampf um den Klassenerhalt. „Wir müssen weiter hart arbeiten und unsere Hausaufgaben machen. Abgerechnet wird im Mai“, weiß SVE-Coach Bernd Schäper, dass der Weg bis zum Ziel noch weit ist, die eingeschlagene Richtung im Moment jedoch stimmt.

 

Spielbericht:

SVE Dolberg schlägt den Tabellenzweiten TSV Hahlen
Ganz wertvolle Punkte im Kampf um den Klassenerhalt

Wenn  es stimmt, dass auf eine schlechte Generalprobe häufig eine gute Premiere folgt, dann lieferten die Handballer des heimischen Verbandsligisten SV Eintracht Dolberg dafür am Samstag im letzten Hinrundenspiel wieder einmal einen zutreffenden Beweis. Denn der aktuelle Tabellenzweite TSV Hahlen musste sich nach einer kampfbetonten Partie am Ende klar geschlagen geben. Mit einer einsatzfreudigen  Leistung zwangen die Schützlinge von SVE-Trainer Bernd Schäper die hoch gehandelten Gäste vor allem in der Schlussviertelstunde in die Knie. „Dolberg hat in dieser Phase reifer und abgeklärter gespielt“, lautete das Fazit von Hahlens regionalligaerfahrenen Torwart Kai Bierbaum  „Wir haben über den Kampf und eine gesunde Härte im Zweikampf gepunktet“ , meinte Dolbergs bester Torschütze Marius Glaubitz nach dem Spiel.

Für beide Mannschaften hatte der Ausgang der Partie vorentscheidende Bedeutung. Dolberg wollte die zuletzt nicht so prickelnden Eindrücke nach der Winterpause wegwischen, was der Mannschaft am Samstag überzeugend gelang. Denn mit diesem Erfolg festigte der SVE seinen Platz im unteren Mittelfeld und fuhr mit dem 26:21 zwei ganz wertvolle Punkte im Kampf um den Klassenerbleib ein. Hahlen, das ohne Dertmeier und Jahn antrat, vergrößerte mit dieser Niederlage den Rückstand zum  Spitzenreiter Bielefeld-Jöllenbeck auf drei Punkte.

Entsprechend gingen beide Teams von Beginn an konsequent zur Sache und die jungen Schiedsrichter aus Lage hatten alle Hände voll zu tun. Bis zum 4:4 verlief das Spiel ausgeglichen, dann schaffte Hahlen beim 4:6 zunächst einen Vorsprung mit zwei Toren. Dolberg setzte nach und schaffte durch Armin Kutscha und Tobias Kremser den Ausgleich. Als Marius Glaubitz und Norbert Penger im Anschluss auf 8:6 erhöhten, hatten die Hallenherren kurzfristig die Nase vorn.

Nach dem Wechsel (13:13) verlief die Partie bis zur 45.Minute weiter ausgeglichen. In dieser Phase verletzte sich beim TSV Spielmacher Tim Quisbrock, der fortan nicht mehr mitspielen kontte. Die Eintrachtler witterten Morgenluft und setzten sich nach dem 18:17 durch Marius Glaubitz und  mit zwei Treffern des gut aufgelegten Jan Rohac auf 20:17 ab, Noch einmal kamen die Mindener Vorstädter auf 20:19 heran. Doch dann machten Kutscha, Glaubitz, Berief und Rohac mit ihren Toren zum 24:19 den Sack zu.

„Dieses Mal hatten wir am Ende die größeren personellen Alternativen“ freute sich Trainer Bernd Schäper über den Sieg. „Dolberg hat verdient gewonnen, doch mit der Schiedsrichterleistung in der zweiten Halbzeit und unseren eigenen Fehlern bin ich nicht einverstanden“ kritisierte Hahlens Mannschaftsbetreuer Ottto Wenig die gebotene Leistung.

SV Eintracht Dolberg: Juchmann-Fikus, Koyro, Penger (1), Meusel (2),Glaubitz (7), Richter, Kremser (2),Berief (3), Kutscha (5),Rezun (1), Rohac (5), Steinhoff.

 

Vorbericht:

Die gute Ausgangsbasis nicht verspielen
Klare Zielvorgabe für Eintracht Dolberg

Dolberg (sis). Mit dem aktuellen Tabellendritten TSV Hahlen bestreiten die Handballer des SV Eintracht Dolberg am Samstag um 19.15 Uhr in der heimischen Mehrzweckhalle das letzte Hinrundenspiel in der Verbandsligasaison 2004/2005. Und mit einem weiteren Heimspiel geht es dann für die Eintrachtler schon eine Woche später im Derby gegen die Reserve der Ahlener SG darum, die klare Zielvorgabe ihres Trainers Bernd Schäper zu erfüllen:“Wir dürfen unsere zurzeit noch gute Ausgangsposition im Kampf um den Klassenerhalt nicht leichtfertig verspielen“ sagte der Coach mit Blick auf die Tabellensituation und verband diese Aussage mit der Aufforderung an seine Mannschaft „jetzt weiter zu punkten“.

Inwiefern dabei der Wunsch des Coaches Vater seiner Gedanken sind, bleibt abzuwarten. Die gezeigten Leistungen der Dolberger im letzten Meisterschaftsspiel gegen Havixbeck, beim Neujahrsturnier in Heessen und beim Test gegen Berge gaben eher Anlass zur Sorge. Wie so oft in solchen Phasen blieben die Schäper-Schützlinge vom Verletzungspechauch nicht  verschont. Während sich Norbert Penger und Thomas Steinhoff nach dem Heessener Turnier aus dem Trainingsbetrieb ausklinken mussten, erwischte es jetzt auch Michael Griese mit einer Meniskusverletzung. Er wird mit Sicherheit gegen Hahlen ausfallen.

Fraglich auf Dolberger Seite ist außerdem Marius Glaubitz, der durch einen Grippevirus geschwächt ist. Auch hinter Torwart Sebastian Juchmann-Fikus steht aus beruflichen Gründen noch ein Fragezeichen. „Personelle Ausfälle können wir in dieser Siatuation wohl nicht verkraften“, hofft Schäper, darauf, dass gegen Hahlen der personelle Substanzverlust noch einigermaßen in Grenzen gehalten werden kann.

Die konterstarken Gäste aus der Handballhochburg Minden mussten zuletzt im Spitzenspiel gegen Bielefeld-Jäöllenbeck klar die Segel streichen. Sie brauchen einen Sieg, um im Kampf um die Titelvergabe mitzuhalten. Seit Jahren zählt die linke Hahlener Angriffsseite mit Henner Thielking und Dominik Walther zum Prunktsück des TSV-Angriffs. In der Abwehr sorgen der erfahrene Dertmeier und Torwart-Routinier Kai Bierbaum dafür, dass selten etwas Spielentscheidendes anbrennt. Die Zuschauer dürfen sich auf ein spannendes Spiel freuen, bei dem beide Teams eigentlich zum Siegen verdammt sind.

 

Das 12. Meisterschaftsspiel:

SV SW Havixbeck gegen SV Eintracht Dolberg  43:26 (17:15)

Sontag, 19.12.04, 17.30 Uhr in Havixbeck

 

Nachbetrachtung:

Pause bis zum 02. Januar
Spielpartner gesucht

Mit zwei Siegen und einer Niederlage  aus den letzten drei Spielen verabschieden sich die Handballer des SV Eintracht Dolberg in die Winterpause. Mit 10:14 Punkten und einem 9. Platz in der Tabelle hat sich die Mannschaft trotz der Pleite in Havixbeck eine gute Ausgangsbasis für das neue Jahr verschafft. Die Hinrunde wird mit dem letzten Heimspiel des SVE am 15. Januar 2005 in der Mehrzweckhalle gegen den TSV Hahlen abgeschlossen. Mit der Teilnahme am Heessener Neujahrsturnier beginnt für die Eintracht Handballer die Vorbereitung auf die Rückrunde. Da das Turnier in Heessen in diesem Jahr wegen einer anderen sportlichen Großveranstaltung nur an einem Tag stattfindet, suchen die Dolberger noch Spielpartner für Anfang Januar. Interessenten können sich beim Verein oder direkt bei Trainer Bernd Schäper unter 02382/60451 melden.


Spielbericht:

Klare Schlappe für  Dolberg
In Havixbeck war die Luft raus

Dolberg(sis). Die Handballer des  SV Eintracht Dolberg haben sich mit einer klaren Schlappe in die Winterpause verabschiedete. Nur eine Halbzeit  (17:15) waren die Schützlinge von SVE-Traienr Bernd Schäper in der Lage, die Partie gegen die schnellen Gastgeber von Schwarz Weiß Havixbeck ausgeglichen zu gestalten. Nach der Pause schienen die Dolberger jedoch von allen guten Geistern verlasen zu sein. Zahlreiche technische Fehler im Spielaufbau und eine Abwehrleistung, die eigentlich keine war, führten zur bisher höchsten Eintracht-Niederlage in der Hinrunde:“ Man kann zwar verlieren, aber es kommt immer darauf an, wie man verliert“, gab es für Dolbergs Abteilungsleiter Ernst Kremser nach dem Spiel nichts zu beschönigen.

Die ohne Armin Kutscha angetretenen Eintrachtler mussten kurzfristig auch auf ihren erkrankten Torwart Sebastina Juchmann-Fikus verzichten. Hinzu kam, dass Tim Rezun und Marius Glaubitz grippegeschwächt ins Spiel gingen. Bis zum 4:4 verlief die Partie ausgeglichen, dann ging Dolberg durch Berief und Meusel zum ersten Mal in Führung. Es sollte jedoch die einzige Führung bleiben.

Die Gastgeber legten einen Zahn zu und zogen auf 14:10 davon. Noch einmal kämpfte sich Dolbrg heran und verkürzte durch den wieder einmal zuverlässigen Andreas Meusel kurz vor dem Seitenwechsel auf 16:15..“ Wir sind zur zweiten Hälfte völlig schlaftrunken und ohne Aggressivität aus der Kabine gekommen“, berichtete Bernd Schäper, der vor dem starken Konterspiel der Havixbecker gewarnt hatte und die drehten nun kräftig auf.

Innerhalb von knapp zehn Minuten zogen die Schwarzweißen  auf 25:16 davon. Damit war die Partie entschieden, zumal man bei der Eintracht jegliche Gegenwehr vermisste. Havixbecks Haupttorschützen Julius Waltermann (11) und Linkshänder Peuker (9) schossen Dolberg dabei fast im Alleingang ab.

 SV Eintracht Dolberg: Koyro, Rezun, Kremser (4), Meusel (4), berief (7), penger (3), Steinhoff (1), Griese (3), Rohac (1), Richter (1), Glaubitz (2).

 

Vorbericht:

 

Dolberg in den Baumbergen krasser Aussenseiter
Havixbeck profitiert bisher von großer Heimstärke

Dolberg (sis). Der SV Eintracht Dolberg tritt die Reise zum letzten Spiel des Jahres nicht in kompletter Besetzung an und gilt in der Baumberg-Sportalle in Havixbeck als krasser Aussenseiter. Die schwarzweissen Gastgeber  profitieren in dieser Saison bisher von ihrer großen Heimstärke. Davon konnte sich SVE-Trainer Bernd Schäper vor zwei Wochen ein Bild machen, als er den Havixbecker Heimerfolg gegen den damaligen Spitzenreiter Bielefeld-Jöllenbeck beobachtete.“ Havixbeck steht hinter sehr kompakt und ist im Angriff sehr durchschlagskräftig: Uns erwartet ein heißer Tanz“.

Dolberg muss in diesem vorletzten Spiel der Hinrunde auf Armin Kutscha verzichten, der wegen einer Familienfeier unabkömmlich ist. Damit fehlt den Dolbergern eine wichtige Leitfigur. Der zuletzt pausierende Thomas Steinhoff rückt deshalb wieder in den Kader. Hinter dem Einsatz von Tobias Kremser steht noch ein Fragezeichen. Er konnte wegen einer Magen- und Darmgrippe in dieser Woche nicht trainieren.

Mit 12 Punkten weisen die Havixbecker zwei Zäher mehr auf ihrem Konto auf. Zuletzt holten sie ersatzgeschwächt einen Punkt beim 31:31 in Hille. Die Eintracht ist seit zwei Spieltagen ungeschlagen und will ihren guten Lauf fortsetzen. Nach dem Derbysieg gegen Beckum und der einen Tag später folgenden mannschaftsinternen Weihnachtsfeier ist die Stimmung im Kader sehr gelöst:. „Wenn wir in Havixbeck noch einmal nachlegen, wäre das ein wunderschönes „Sixpack“ zum Jahresausklang“, meinte Dolbergs Abwehrchef Andreas Meusel vor dem Spiel.

Zu dieser Partie können die Eintrachtler leider keinen Reisebus einsetzen. Treffpunkt für Spieler und Fans ist am Sonntag um 15.15 Uhr am Gasthof „Zur Post“.

 

Das 11. Meisterschaftsspiel:

 

SV Eintracht Dolberg gegen TV Beckum 30:29 (16:14)

Samstag, 11.12.04, 19.15 Uhr in der Mehrzweckhalle in Beckum

Nachbetrachtung:

Eintracht Dolberg macht großen Schritt nach vorn
Trainer Krax verlässt verärgert die Pressekonferenz

 Dolberg (sis). Der SV Eintracht Dolberg hat mit dem 30:29 Erfolg gegen den TV Beckum einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht. Die erhofften 10 Punkte liegen bereits zwei Spieltage vor Ende der Hinrunde auf dem Gabentisch. „Wir wollten nach unserem Erfolg in Holzhausen unbedingt nachlegen. Das ist uns gelungen, auch wenn wir uns in diesem Ortsderby  mehr kämpferisch als spielerisch hervorgetan haben“, meinte SVE-Trainer Bernd Schäper.

Sein Kollege Horst Udo Krax, der in der  Pressekonferenz seiner Mannschaft in den entscheidenden Spielphasen eine schlechte Chancenverwertung ankreidete und Dolbergs Leistung für nicht so stark hielt, musste sich darauf hin einige  kritische Anmerkungen des emotionsgeladenen Eintracht-Coaches anhören, die den verärgerten Krax veranlassten, den Saal vorzeitig zu verlassen.

Vor der Winterpause müssen die Dolberger am kommenden Sonntag noch beim heimstarken SW Havixbeck antreten, während Schlusslicht Beckum noch auf das Spitzenteam von Bergkamen wartet. „Wir können im Moment etwas besser durchatmen, aber einen Anlass sich zurückzulehnen sehe ich im Moment noch nicht“, erwartet Bernd Schäper von seiner Mannschaft, dass sie weiter Gas gibt und noch mehr Punkte sammelt.

 

Spielbericht:

SV Eintracht Dolberg behält im Derby die Oberhand
TV Beckum muss auf einem Abstiegsplatz überwintern

Dolberg (sis). Es war das erwartet enge Ortsderby, in dem sich die Handball-Verbandsligisten SV Eintracht Dolberg und der TV Beckum einen offenen Schlagabtausch lieferten. Mit 30:29 behielt am Ende das Team von SVE-Trainer Bernd Schäper zwar knapp, aber verdient die Oberhand. Während den Dolbergern mit diesem Sieg der Sprung auf einen zunächst sicheren Mittelfeldplatz in der Tabelle gelang, müssen die Krax-Schützlinge vom TV Beckum weiter auf einem Abstiegsplatz überwintern, auch wenn bis zur Weihnachtspause noch ein weiterer Spieltag zu absolvieren ist.

Wie eng es in der Liga zugeht und wie gleichgewichtig die Favoritenrollen oft verteilt sind, davon konnten sich die rund 200 Zuschauer dieses Lokalderbies ein Bild machen. Denn der Tabellenletzte aus der Zementstadt zeigte wenig Respekt vor den Gastgebern und ging zu Spielbeginn über 2:4 überraschend schnell auf 5:10 in Front.

Dolberg leistete sich gegen die gut eingestellte Beckumer Deckung, in der allerdings Abwehrchef Alexander Sanio schon nach 20 Minuten zu Recht  zwei Zeitstrafen aufgebrummt bekam, zu viele Abspielfehler. Es bedurfte daher wohl erst einmal wieder einer Auszeit des Eintracht-Trainers, um seine Mannen wach zu rütteln.

„Wir haben im zweiten Teil der ersten Hälfte ordentlich gespielt, den Rückstand wett gemacht und die Basis für eine erfolgreiche zweite Hälfte gelegt“, meinte Bernd Schäper. Im zweiten Spielabschnitt habe es seine Mannschaft dann beim 24:21 und 28:24 versäumt, den Sack frühzeitig zuzumachen.

TVB-Trainer Horst Udo Krax und Spielführer Andre Lauhoff  beklagten die mangelnde Effektiviät und hohe Fehlerquote im Spiel des TVB, der nach dem Wiederanpfiff nur noch einmal zum 18:18 ausgleichen konnte, im weiteren Spielverlauf aber ständig einem Rückstand hinterher laufen musste. „Ein Unentschieden wäre gerechter gewesen. Wir haben zu viele eigene Fehler gemacht und das Spiel deshalb verloren, nicht weil Dolberg so stark war“, lautete das Fazit des Gäste-Trainers.

Insgesamt sahen die Zuschauer eine spannende, aber auch von viel Hektik und Verkrampftheit geprägte Begegnung, bei der Dolberg in  Armin Kutscha und Roland Berief die besten Torschützen sowie in den letzten 20 Minuten mit Torwart Sebastian Juchmann-Fikus einen starken Rückhalt hatte, während sich beim TV Beckum Roland Sanio als wieder einmal bester Werfer auszeichnete.

Eintracht Dolberg: Koyro, Juchmann-Fikus, Steinhoff (n.e.), Richter, Kremser, Griese (5), Penger (2/1), Rohac (2), Kutscha (5), Glaubitz (3). Meusel (3) Berief (8), Rezun (2).

Vorbericht:

 

Derbyfieber in Dolberg und Beckum
Weihnachtsmarkt und Budenzauber

Dolberg (sis). Das mit großer Spannung in der Handball-Verbandsliga erwartete Derby zwischen der Dolberger Eintracht und dem TV Beckum wird in diesem Jahr von einem vorweihnachtlichen Rahmen umsäumt. Denn passend zum Dolberger Weihnachtsmarkt am kommenden Wochenende erwarten die Handballer aus dem Lamertusdorf um 19.15 Uhr in der Mehrzweckhalle den TV Beckum. Die Parkplätze vor der Kirche fallen wegen des Budenzaubers aus. Ob es aber auch zu einem echten Budenzauber in der Sporthalle kommt, bleibt abzuwarten. Denn wie soft in den letzten Jahren dürfte auch dieser Lokalschlager nicht zu den Spielen zählen, wo spielerischer Glanz gefragt ist, sondern es den Akteuren eher um das Eingemachte gehen dürfte. Dolberg will sich mit weiteren Punkten  im Mittelfeld etablieren. Schlusslicht Beckum muss gewinnen, um das drohende Abstiegsgespenst zu bannen und braucht deshalb ebenfalls jeden Punkt.

Wenig Spielraum dürfte es für taktische Winkelzüge geben. Dolbergs Trainer Bernd Schäper rechnet damit, dass die Beckumer mit Dirk Nordberg einen zusätzlichen Routinier reaktivieren, für den es wie für Mike Kutscha und Christian Fischer (alle Beckum) sowie mit Tim Rezun und Sebastian Fikus (beide Dolberg) zu einem Wiedersehen mit ehemaligen Mannschaftskollegen kommt. Wer am Ende die besseren Karten hat, dürfte die Tagesform entscheiden.

Beide Mannschaften präsentierten sich am vergangenen Wochenende in guter Verfassung und punkteten doppelt. Während Beckum Hille sicher mit fünf Toren Unterschied schlug, entführten die Eintrachtler überraschend beide Punkte aus Holzhausen: “Angesichts der Konkurrenzergebnisse war das enorm wichtig für uns. Ebenso wichtig wird es aber auch sein, gegen Beckum in eigener Halle nachzulegen“, fordert Schäper seine Mannschaft zur vollsten Konzentration auf.“ In einem Ortsderby musss man immer hellwach sein und überdurchschnittlich viel kämpfen.“

Bis auf Martin Radomski (Urlaub) können die Dolberger auf ihren kompletten Kader zurückgreifen. Zwar konnten Roland Berief, Norbert Penger und Thomas Steinhoff in dieser Woche nur eingeschränkt trainieren, ihr Einsatz gegen den TVB ist jedoch nicht fraglich.

 

Das 10. Meisterschaftsspiel:

 

HSG Holzhausen-Hartum gegen SV Eintracht Dolberg  29:30 (15:15)

Samstag, 04.12.04, 19.45 Uhr in Holzhausen

Nachbetrachtung:

 

SVE Dolberg überrascht in Holzhausen

Dolberg (sis). Mit Teamgeist zum Erfolg kamen die Handballer des SV Eintracht Dolberg bei ihrem Auftritt im „Blauen Salon“ in Holzhausen. Beim glücklichen 29:30 Sieg zeigte sich einmal mehr, wie ausschlaggebend eine geschlossene Mannschaftsleistung, bei der jeder einzelne Spieler einen wichtigen Beitrag leistet, für den Gesamterfolg sein kann. Manchmal muss man sich das Glück aber auch erzwingen, was SVE-Kreisläufer Sebastian Richter tat, der mit dem Schlusspfiff den goldenen Treffer für die Dolberger erzielte.

Eine Woche vor dem Derby gegen den TV Beckum, Samstag 19.,15 Uhr in der Mehrzweckhalle , präsentierte sich Dolbergs Rückraum in guter  Form. Am bisher mit 30 Toren höchsten Sieg hatten Marius Glaubitz und Armin Kutscha als Haupttorschützen großen Anteil. „Wir müssen gegen Beckum jetzt noch einmal nachlegen und dürfen uns auch im letzten Spiel vor der Weihnachtspause in Havixbeck nicht zurücklehnen“ hofft Eintracht-Trainer Bernd Schäper darauf, dass seine Mannschaft die gute Ausgangposition nicht leichtfertig verspielen wird.

 

Spielbericht:

Goldener Treffer von Sebastian Richter beschert Dolberg zweiten Auswärtssieg

Dolberg (sis).  „Big points“ für die Handballer des SV Eintracht Dolberg ! Mit einem glücklichen 29:30 Erfolg gewannen die Schützlinge von SVE-Trainer Bernd Schäper den Kräftevergleich gegen einen direkten Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt und verbesserten sich damit auf den neunten Tabellenplatz. Den goldenen Treffer zum zweiten  Dolberger Auswärtssieg in dieser Saison erzielte Kreisläufer Sebastian Richter, der sich nach schönem Anspiel von Armin Kutscha geschickt am Kreis durchsetzte und kurz vor dem Abpfiff eiskalt verwandelte. Zuvor hatten die Dolberger beim Stande von 29:29 acht  Sekundem vor Spielende  eine Auszeit genommen, sich noch einmal konzentriert und schließlich auch das erforderliche Quäntchen Glück auf ihrer Seite. Mannschaft und die mitgereisten Fans umjubelten den überraschenden Erfolg, während die Holzhausener Spieler mit hängenden Köpfen das Parkett verließen.

Zwar konnten die Gastgeber nicht in Bestbesetzung antreten, doch Trainer Willi Möhle, der selbst wegen einer Sperre nur von der Zuschauertribüne aus coachen konnte, hatte mit Raphael Riechmann Holzhausens ehemaligen Torjäger reaktiviert. Doch weniger Riechman als vielmehr die beiden polnischen Zwillinge T. und R. Brodzanski bereiteten der Dolberger Abwehr nach der ersten Viertelstunde mehr Mühe als erwartet worden war. Bis dahin hatten die Eintrachtler allerdings einen Blitzstart hingelegt und waren nach Treffern von Glaubitz, Meusel, Rezun, Rohac und Berief schnell mit 1:5 in Führung gegangen.

Holzhausen versuchte mit Manndeckung gegen Berief, Dolberg unter Druck zu setzen. Doch vor allem Marius Glaubitz und Tobias Kremser sowie anfangs Jan Rohac nutzten die Lücken, um sich gegen die offene Deckung der Gastgeber durchzusetzen. Bis zur Halbzeit (15:15) hatte die HSG jedoch wieder ins Spiel zurückgefunden, weil Dolberg in der Abwehr zu lasch agierte und sich auch drei überflüssige Zeitstrafen leistete.

Der zweite Durchgang verlief völlig ausgeglichen. Während bei Dolberg jetzt Armin Kutscha immer stärker auftrumpfte, setzten bei Holzhausen Riechmann, Tiemann und Rechtsaußen Brodzanski die Akzente. Zweimal lagen die HSGer knapp mit einem Tor vorn, doch Dolberg hielt jeweils dagegen. Als Armin Kutscha nach zwei erfolgreichen Versuchen beim Stande von 27:27 seinen dritten Strafwurf vergab,, weil ihm der Ball aus der Hand rutschte und Thorsten Tiemann für Holzhausen auf 28:27 erhöhte, drohte der Eintracht eine Niederlage.

Mit guter Moral, Disziplin und tollem kämpferischen Einsatz machten die Gäste aber auch diesen Rückstand wett.  Zunächst glich Michael Griese zum 28:28 aus. Dann erhöhte sogar Marius Glaubitz auf 28:29 und nach dem erneuten Ausgleich war Sebastian Richter mit dem spielentscheidenden Siegtreffer zur Stelle.

SVE Dolberg: Koyro, Glaubitz (8), Rezun (2), Rohac (3), Meusel (1), Berief (2), Kremser (2), Kutscha (7), Penger (1), Richter (2) und Griese (2).

 

Vorbericht:

 

Schlüsselspiel für SVE im „Blauen Salon“
Dolberg kämpft um den Anschluss ans Mittelfeld

Dolberg (sis). Zu einem echten Schlüsselspiel kommt es am Samstag in der Handball-Verbandsliga, wenn in der Holzhausener Bürgerhalle mit der HSG Holzhausen-Hartum und dem SV Eintracht Dolberg zwei Mannschaften aufeinander treffen, die vor der Weihnachtspause den Anschluss ans gesicherte Mittelfeld suchen und auf keinen Fall auf einen Abstiegsplatz abrutschen wollen. Dabei haben die Gastgeber die bessere Ausgangsposition. Denn sie weisen in der Tabelle mit 7 Punkten nicht nur einen Zähler mehr auf als die Schützlinge von SVE-Traienr Bernd Schäper, sondern sie können auch noch auf ihr Heimrecht pochen. Das Team von Willi Möhle setzt dabei im „Blauen Salon“ auf die Heimstärke und die Künste von inzwischen drei spielberechtigten, ehemaligen polnischen Zweitligaspielern, die dem Kader der HSG in diesen Tagen doch einen etwas anderen Stempel aufgedrückt haben.

„In diesem Spiel geht es für uns um lebenswichtige Punkte“, besitzt für Schäper die Partie gegen Holzhausen einen für den weiteren Saisonverlauf mitentscheidenden Stellenwert. „Wir müssen in Holzhausen punkten, um den freien Fall nach unten zu stoppen“. Das dürfte den Eintrachtlern allerdings nur gelingen, wenn sie besser gegen die offensiv-aggressive 3:2:1 Deckung der HSG reagieren als im letzten Jahr.“Damals haben wir uns sehr schwer getan und sind am Ende eingebrochen“, erinnert sich der Dolberger Übungsleiter.

Die Eintracht hat zwar kämpferisch zuletzt gegen den Mit-Tabellenführer Bergkamen überzeugt, doch dieses Spiel hat doch einige Blessuren hinterlassen. Armin Kutscha musste noch unmittelbar nach dem Spiel an der Unterlippe genäht werden und Norbert Penger unterzog sich zu Wochenanfang einem Eingriff am Auge. Beide Spieler wollen jedoch auf die Zähne beißen und in Holzhausen mithelfen, mindestens einen Punkt zu entführen.

Vor dem Abschlusstraining der Dolberger war zusätzlich noch ungewiss, ob Marius Glaubitz die Reise nach Ostwestfalen mitmachen kann. Der Student muss am Samstag noch an einer Universitätsveranstaltung in Marburg teilnehmen. Ausgeschieden aus dem Kader der ersten Mannschaft ist kurzfristig Martin Radomski, der aus persönlichen Gründen mit dem Leistungssport etwas kürzer treten, sich aber in der zweiten Mannschaft fit halten will.

Wie immer zu den Auswärtsspielen setzt der SV Eintracht Dolberg auch für diese Fahrt einen Reisebus ein, Abfahrt ist am Samstag um 17 Uhr vom Gasthof „Zur Post“.

Das 9. Meisterschaftsspiel:

 

SV Eintracht Dolberg gegen HC TuRa Bergkamen 25:31 (11:14)

Sonntag, 28.11.04, 17.0 Uhr in der Mehrzweckhalle in Dolberg

 

Nachbetrachtung:

Handball ist kein Wunschkonzert
10 Punkte sollen es aber schon sein

 

Dolberg (sis). Eintracht Dolbergs Trainer Bernd Schäper weiß, dass Handball kein Wunschkonzert ist. Doch nach der Niederlage seines Teams (31:25 gegen Bergkamen) ließ er sich ein Geheimnis entlocken.“ Ich habe mir von meiner Mannschaft gewünscht, dass wir zur Weihnachtspause 10 Punkte auf dem Konto haben und ich hoffe, dass dieser Wunsch in Erfüllung geht.“

Schaut man sich allerdings das Restprogramm für den SVE in den nächsten drei Wochen an, dann können Zweifel auftreten, ob der Wunsch des Trainers realisiert werden kann. Zunächst müssen die Dolberger zum direkten Tabellennachbarn und Konkurrenten im Kampf um einen Nichtabstiegsplatz nach Holzhausen-Hartum. Dann steht das schwere Heimderby gegen den  TV Beckum auf dem Programm, dem selbst das Wasser bis zum Halse steht. Im letzten Spiel dieses Jahres müssen die Eintrachtler dann noch in Havixbeck antreten, wo man in der Vergangenheit immer große Probleme hatte.

Wie dem es auch sei, Dolberg hat auch gegen Bergkamen kämpferisch überzeugt und Siegeswillen gezeigt. Diese Einstellung ist eine gute Basis, um in die Erfolgsspur zurückzukehren, auch wenn in beiden Auswärtsspielen die Trauben sehr hoch hängen dürften. Die Mannen um Kapitän Norbert Penger & Co sind gefordert, Flagge zu zeigen. Angesichts der sehr engen Tabellensituation könnte es sonst passieren, dass der SV Eintracht mit der Roten Laterne unterm Weihnachtsbaum sitzt.

 

Spielbericht:

Favorit Bergkamen gibt sich keine Blößen
Dolberg spielt im Angriff viel zu überhastet

 Dolberg (sis) . Trotz einer guten kämpferischen Leistung musste Handball-Verbandsligist SV Eintracht Dolberg gegen den HC TuRa Bergkamen am Ende die Segel streichen und verlor insgesamt verdient mit 25:31. Der Favorit setzte sich durch, weil er die besseren Einzelspieler hatte, von denen der Ex-Ahlener Jörg Rösener herausragte sowie Spielertrainer Holger Krimphove alle seine sieben Strafwürfe eiskalt verwandelte. Dolberg versagte dagegen insgesamt drei mal vom Punkt und spielte im Angriff in den entscheidenden Phasen zu überhastet. Beim 19:21 und 23:25 hätten die Eintrachtler  den Spieß umdrehen können, doch auf Grund von Fehlwürfen sowie Abspielfehlern gelang der mögliche Anschlusstreffer bzw. ein Unentschieden nicht.

„Wir hatten Respekt vor dem SVE, weil wir wussten, wie stark Dolberg in der Abwehr stehen kann und stets glänzend auf den Gegner eingestellt ist“, zollte Krimphove den Gastgebern Anerkennung in der Pressekonferenz, sah aber auch in seiner Mannschaft den verdienten Sieger:“ Wir haben intensiv trainiert, wie wir Dolbergs Deckung knacken können. Das ist uns phasenweise ganz gut gelungen.“

Für Eintracht-Coach Bernd Schäper war die Fehlerquote seines Teams zu hoch. „Da wir auch Mitte der zweiten Halbzeit die spielerische Linie verloren haben, hat uns heute die Qualität gefehlt, um TuRa ernsthaft zu gefährden“.

Und von einer Gefahr , die Partie zu verlieren, konnten die Bergkamener eigentlich nicht wirklich ausgehen. Konter über die zweite Welle oder Einzelaktionen von Mühlbrath , Wunsch und Rösener brachten eine ständige Gäste-Führung im gesamten Spielverlauf.

Dolberg lag beim 2:7, 8:13 und 23 :28 jeweils klar zurück, kämpfte sich aber immer wieder heran, um sich gegen die Niederlage zu wehren. Der Erfolg blieb jedoch aus.

Während Bergkamen mit diesem Sieg punktgleich mit Hahlen und Bielefeld-Jöllenbeck auf den ersten Platz vorrückte, bleibt Dolberg mitten im Abstiegskampf. Diese Niederlage muss schnell verdaut werden. Schon am nächsten Samstag trifft man auf Holzhausen-Hartum, einem direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt.

SV Eintracht Dolberg: Koyro, Fikus, Berief (5/2),Glaubitz (7), Meusel (1), Kremser (2), Rezun (1), Steinhoff, Kutscha (6), Griese (1), Penger, Richter (2), Rohac (n.e.)  

 

Vorbericht:

TuRa Bergkamen vor Sprung an die Spitze
Eintracht Dolberg will sich nicht verstecken

Dolberg (sis). Auch wenn der Saisonstart für den HC Tura Bergkamen nicht nach Wunsch verlaufen ist, der kommende Gegner für den SV Eintracht Dolberg wird mit Sicherheit bei der Vergabe der Meisterschaft ein entscheidendes Wort mitreden. Der aktuelle Tabellenzweite gibt nicht wie ursprünglich geplant am Samstag, sondern erst am Sonntag um 17 Uhr in der Mehrzweckhalle seine Visitenkarte ab. Durch die sachliche und kontinuierliche Arbeit von Spielertrainer Holger Krimphove haben sich die Bergkamener eine gute Ausgangsposition verschafft und stehen vor dem Sprung an die Tabellenspitze. Die Eintrachtler wollen sich aber nicht verstecken und werden versuchen, dem Favoriten das Siegen so schwer wie möglich zu machen.

Mit dem Ex-Ahlener Jörg Rösener, Kapitän Michael Mosch, Neuzugang Robin Wunsch von der HSE Hamm und Torwart-Routinier Klaus Schankowski verfügt Holger Krimphove über einen Kader von Spielern, die sich alle schon in höheren Spielklassen ihre Verdienste erworben haben. Allein schon auf Grund der individuellen Überlegenheit dürfte es keinen Zweifel an der Favoritenrolle der Gäste geben.

„Wir müssen dort anknüpfen, wo wir gegen Stemmer in unserem letzten Heimspiel aufgehört haben“, hofft Eintracht-Trainer Bernd Schäper, dass seine Mannschaft die einwöchige Spielpause gut verkraftet hat. Gutes Zweikampfverhalten, eine  geringe Fehlerquote und Tempo im Spiel nach vorn zeichneten die Dolberger zuletzt aus, die eigentlich nichts zu verlieren haben.

Mit Armin Kutscha steht den Gastgebern eine weitere personelle Alternative zur Verfügung, um dem HCT Paroli zu bieten. Nur zu gern würden sie ihren Überraschungserfolg vom vorletzten Spieltag wiederholen, als man Bergkamen mit einem Sieg den Relegationsplatz zum Oberligaaufstieg verdarb. Diese offene Rechnung werden Krimphove & Co jedoch begleichen wollen.

 

Das 8. Meisterschaftsspiel:

SV Eintracht Dolberg gegen HSG Stemmer/Friedewalde 28:24 (9:12)

Samstag, 13.11.04, 19.15 Uhr in der Mehrzweckhalle in Dolberg

Nachbetrachtung:

SVE: Ein Schritt in die richtige Richtung

Dolberg (sis). Die Erleichterung war allen anzumerken: Vorstand, Trainer und Mannschaft konnten nach dem 28:24 Heimerfolg gegen die HSG Stemmer/Friedewalde erst einmal kräftig durchatmen. Auch nach diesem Spieltag verteidigten die Schützlinge von SVE-Trainer Bernd Schäper den angestrebten Nicht-Abstiegsplatz.

Es war wohl insgesamt ein Schritt in die richtige Richtung. Denn Moral und Einstellung stimmten, zumal  mit Martin Radomski, Sebastian Richter sowie Armin Kutscha immerhin drei Stammspieler ersetzt werden mussten. Die Lage in der Liga bleibt jedoch eng. Nur ein Punkt Vorsprung vor einem bedrohlichen Abstiegsrang bedeutet, jetzt weiter durch kontinuierliche und fleißige Arbeit den Anschluss zu halten.

Nach dem spielfreien kommenden Wochenende erwarten die Dolberger am Sonntag, den 28. November, in der Mehrzweckhalle das Spitzenteam von HC Tura Bergkamen. Das dürfte ein ganz harter Brocken für die Mannen um Norbert Penger & Co werden. Mit einem Überraschungssieg verdarben die Eintrachtler  den Bergkamenern kurz vor Saisonende im letzten Jahr die Meisterschaft.

 

Spielbericht:

 

SV Eintracht Dolbrg mit sehr guter Moral
Verdienter Pflichtsieg gegen HSG Stemmer

Dolberg (sis).  Mit einer sehr guten Moral und ausgezeichneten kämpferischen Einstellung kamen die Handballer des SV Eintracht Dolberg im Heimspiel gegen den Aufsteiger HSG Stemmer/Friedewalde zu einem verdienten 28:24 Pflichtsieg. Dabei zeigte sich die Mannschaft nach der hohen Niederlage vom Vorsonntag in Hille gut erholt und bot besonders in der  zweiten Spielhälfte eine überzeugende Vorstellung. „Dolberg hat mit der Einstellung gespielt, die erforderlich ist, wenn man gewinnen will. Das ist uns heute überhaupt nicht gelungen. Deshalb geht der Sieg für die Gastgeber voll in Ordnung“, fand Stemmers Trainer , Ex-Nationalspieler Detlev Meier, anerkennende Worte in der Pressekonferenz nach dem Spiel.

Dolbergs Coach Bernd Schäper meinte:“ Unsere Mannschaft hat ihr Versprechen gehalten und auf dem Hallenparkett die richtige Antwort gegeben. Ich habe mich über die Gesamtleistung der Mannschaft sehr gefreut“. Auch Marius Glaubitz, der im linken Rückraum mit fünf Toren eine starke Leistung hinlegte sah eine vollkommene andere Eintracht als in der Vorwoche: „Es war ein Unterschied wie Tag und Nacht. Die Fans haben uns gepuscht. Heute hat alles geklappt.“

Dennoch war es ein hartes Stück Arbeit für die Handballer aus dem Lambertidorf. Die ersten 20 Spielminuten verliefen völlig ausgeglichen. Über 3:3, 4:4, 6:6 bis zum 8:8 konnte sich keine der beiden Teams entscheidend absetzen. Kurz vor der Pause unterliefen den Dolbergern jedoch einige unnötige Fehler. Stemmer ging mit einer 12:9 Führung in die Halbzeitpause.

Hoch motiviert kehrten die Eintrachtler jedoch aus den Kabinen zurück. Zunächst verkürzte der achtfache Torschütze Roland Berief auf 10:12. Dann schaffte der schnelle Tim Rezun den Anschlusstreffer und den Ausgleich zum 12:12.Als Kapitän Norbert Penger die Dolberger zum ersten Mal beim 14:13 in Führung warf, kippte das Spiel.

Jetzt nahm Stemmers Fehlerquote zu. Dolbergs Abwehr vor einem glänzend reagierenden Sebastian Fikus steigerte sich immer mehr und nach dem 19:16 durch Andreas Meusel bzw. dem 20:16 durch Roland Berief war eine Vorentscheidung gefallen.

Die Gäste steckten zwar nicht auf, kamen noch einmal auf 23:20 heran, hatten dann aber ihr Pulver verschossen. Dolbergs Spielmacher Tobias Kremser hatte in der Schlussphase mit drei Treffern erheblichen Anteil daran, dass die Punkte – wie erhofft – in der Mehrzweckhalle blieben.

SV Eintracht Dolberg: Koyro, Fikus, Rezun (2), Steinhoff, Kremser (5), Griese (2), Penger (3), Glaubitz (5), Berief (8), Meusel (3), Rohac.

 

Vorbericht:

 

SV Eintracht Dolberg steht wieder einmal am Scheideweg
Stemmer/Friedewalde spielt Rolle vom Wolf im Schafspelz

Dolberg (sis).  Für die Eingeweihten kommt es nicht überraschend. Denn trotz der guten Eindrücke zum Saisonauftakt stehen die Handballer des SV Eintracht Dolberg schon zur Mitte der Hinrunde wieder einmal am Scheideweg. Am Samstag um 19.15 Uhr ist ein Sieg in der Mehrzweckhalle gegen den Liganeuling HSG Stemmer/Friedewalde für den SVE daher nahezu Pflicht, um nach zuletzt 1:7 Punkten nicht noch tiefer in Abstiegsgefahr zu geraten. Offenbar hat die Moral des Teams nach der klaren 31:18 Niederlage einen Knacks bekommen. Es droht die Übernahme der Roten Laterne und angesichts des schweren Restprogramms in diesem Jahr ein längeres Verweilen im Tabellenkeller.

Der internen Aussprache vor dem Dienstagtraining müssen jetzt Taten folgen. „Mit Reden allein gewinnen wir keine Spiele, sondern nur durch harte und kontinuierliche Arbeit“, kennt SVE-Trainer Bernd Schäper seine begrenzten Eingriffsmöglichkeiten. „Ich bin auf jeden einzelnen Spieler in unserem Kader dringend angewiesen. Ausfälle beim Training oder beim Spiel können wir zurzeit einfach  nicht kompensieren.“

Dolbergs Gegner – der Aufsteiger aus dem Mindener Norden - zehrt immer noch von der Aufstiegseuphorie. Mit dem Sprung in die Verbandsliga erreichte Erfolgstrainer „Pickel“ Meyer mit der HSG Stemmer/Friedewalde den größten Erfolg in der Seniorenabteilung des Vereins. In Bestbesetzung traut er seinem Team die Rolle des Wolfs im Schafspelz zu. Saisonziel ist ein Platz zwischen eins und zehn. Die bisherigen Leistungen, zuletzt bezwang man in eigener Halle die Ahlener SG II  und den TSV Hahlen, verdienen Respekt.

Dolberg verzichtete in Hille auf den Einsatz von Sebastian Richter und Martin Radomski. Man darf gespannt sein, ob Bernd Schäper sein Team umbaut oder ihm eine Chance zur Wiedergutmachung einräumt. Auffallend waren zuletzt die hohen technischen Fehler sowie die geringe Durchschlagskraft im Rückraum. „In diesen Bereichen müssen wir erheblich zulegen, sonst machen wir es unseren Gegnern zu einfach“, glaubt der Coach Ansätze für Verbesserungen zu erkennen.

 

Das 7. Meisterschaftsspiel:

TV Sachsenroß Hille gegen SV Eintracht Dolberg     31:18 (10:7)

Samstag, 06.11.04, 19.45 Uhr
in Hille

Nachbetrachtung:

Rückschlag für den SVE Dolberg

Dolberg (sis). „Verlieren und Fehler machen kann man, doch es kommt immer darauf an wie und warum “, will Eintracht Dolbergs Trainer Bernd Schäper in dieser Woche mit seiner Mannschaft Tacheles reden. Über die  Leistung beim 31:18 in Hille war der Coach erzürnt. Er habe lauthals versucht, die Truppe in der Halbzeit wachzurütteln, offenbar aber mit seinen Worten niemanden erreicht.

Sportlich wertete der Trainer das Auftreten seiner Eintrachtler als klaren Rückschritt. Denn im direkten Vergleich gegen einen punktgleichen Tabellenkonkurrenten habe man sich nicht so aufgebäumt, wie das notwendig und Verbandsligaansprüchen angemessen gewesen wäre.

 

Spielbericht:

SV Eintracht Dolberg enttäuscht in Hille
Klare Klatsche nach zahlreichen Fehlern

 Dolberg (sis). Wenn man aus dem Rathaus herauskommt, ist man oft schlauer als vorher, heißt es im Volksmund. Mit dieser Erkenntnis mussten die Handballer des SV Eintracht Dolberg auch am Samstag nach ihrer bitteren Niederlage beim bis dahin punktgleichen Tabellennachbarn TV Sachsenroß Hille die Heimreise antreten.. Hatte man sich nach den  guten Ansätzen in den letzten Spielen auf Dolberger Seite bei den Ostwestfalen noch mindestens einen Punktgewinn erhofft, so gab es am Ende mit 31:18 eine verdiente Klatsche. Dabei sahen die Zuchauer ein Eintracht-Team, das insgesamt zahlreiche Fehler produzierte, kämpferisch enttäuschte und die bis zu diesem Zeitpunkt schwächste Saisonleistung ablieferte.

Was die Mannschaft sich  an völlig überflüssigen Fehlern sowohl im Zweikampfverhalten, beim Torwurf als auch  im Zusammenspiel erlaubte, dafür fehlten Eintracht-Coach Bernd Schäper die Worte. Schon zur Pause hatte er moniert, dass die Einstellung und der Siegeswillen fehlten. Denn bis zur 20. Minute stand es lediglich 4:4 nach einem zerfahrenen hin und her. Dann ging der SVE durch Tobias Kremser sogar mit 5:6 in Führung, verfiel jedoch ab jetzt schon in einen kollektiven Tiefschlaf und geriet mit 7:10 in Rückstand

„Wir mussten zur Pause eigentlich die Nase vorn haben und hätten dann viel ruhiger agieren können“, sah Schäper die Felle seiner Truppe gleich  nach Wiederanpfiff davonschwimmen.

Die kampfstarken und geschlossener spielenden Gastgeber erhöhten den Druck und  zogen unbarmherzig auf 16:8 davon. Bezeichnend für die Dolberger Angriffsschwäche war, dass Marius Glaubitz erst in der 39.Minute wieder einen Treffer für die Gäste zum 15:8 markierte.

In den letzten 20 Minuten gelang den Hallenherren trotz offener Deckung der Dolberger einfach alles. Wie unkonzentriert die Eintrachtler waren, belegt die Tatsache, dass sie viermal in Folge bei einer schnellen Mitte einen Fehlpass zu einem gegnerischen Spieler produziertem, der von der Auswechselbank aus gelauert hatte und diese Geschenke dankend annahm. Beim 25:15 waren alle Dämme längst gebrochen und die Niederlage besiegelt.

SV Eintracht Dolberg: Koyro, Fikus Richter (n.e.), Berief (6), Rezun (3), Griese (1), Penger (1), Glaubitz (3), Meusel (1), Kremser (3),Steinhoff, Rohac und Kutscha

 

Vorbericht:

Gelegenheit zum Luft holen für Dolberg im harten Kampf um den Klassenerhalt ?

Dolberg (sis). Kann der SV Eintracht Dolberg im weitesten Auswärtsspiel der Saisonn die Gelegenheit nutzen, um im harten und noch langen Kampf um den Klassenerhalt etwas Luft holen ? Diese Frage stellt sich für die Schützlinge von SVE-Trainer Bernd Schäper, wenn sie am Samstag um 19.45 Uhr in der Hiller Hauptschule auf den Gastgeber TV Sachsenroß treffen. Es ist das Treffen der punktgleichen Tabellenelften und Tabellezwölften mit jeweils 4:8 Punkten und jeweils einem bisher mehr durchwachsenen Saisonverlauf. „Es ist in dieser Liga erneut ein Tanz auf der Rasierklinge. Wir dürfen uns jetzt keine weiteren Ausrutscher mehr erlauben“, soll für die bis auf Sebastian Richter wieder kompletten Eintrachtler bei den Ostwestfalen nach Ansicht ihres Coaches etwas Zählbares herausspringen.

Im schlimmsten Fall droht den Handballern aus dem Lambertidorf kurzfristig ein Abrutschen auf einen Abstiegsplatz, von dem aus man sich wohl für eine länegre Zeit lang die Tabelle von unten her betrachten muss: „Das gilt es in dieser Phase der Saison zu vermeiden, aber leider scheint auch Hille diese Gefahr erkannt zu haben und ist zum richtigen Zeitpunkt wohl wieder aufgewacht“, meinte Schäper.

Denn die Ostwestfalen überraschten am letzten Spieltag mit einem glatten Heimsieg im Derby gegen die HSG Stemmer/Friedewalde (30:25), die zuvor immerhin den starken Tabellenzweiten TSV Hahlen bezwungen hatte.Mit Christoph Gerling verpflichteten die Sachsenrösser nach langer Zeit wieder einmal einen auswärtigen Coach, der die Nachfolge von Urgestein Ötte Reimler antrat.

Die routinierten Dolberger Gastgeber verstärkten sich vor Saisonbeginn durch Linksaußen Dennis Pohlmann (TuS Lahde/Quetzen) sowie durch Torwart Jan-Christoph Niermeyer, der vom Oberligisten Nordhemmern zurückkehrte. Ergänzt wurde die Hiller Mannschaft darüber hinaus durch eigene Jugendspieler sowie zwei Routiniers aus der Landesligareserve.

Bei Eintracht Dolberg kehrt Armin Kutscha ins Team zurück. Ob Thomas Steinhoff für ihn ins zweite Glieder rückt, will Trainer Bernd Schäper erst nach den letzten Trainingseindrücken endgültig entscheiden. „Wir müssen unser stärkstes Team aufbieten, wenn wir nicht mit leeren Händen zurückkommen wollen“, freut sich der Coach über die Qual der Wahl.

 

 

Das 6. Meisterschaftsspiel:

SV Eintracht Dolberg gegen TuS Bielefeld Jöllenbeck 22:27 (12:12)

Samstag, 30.10.04, 19.15 Uhr
in der Mehrzweckhalle in Dolberg

Nachbetrachtung:

Bescheidene Oktoberbilanz

Dolberg (sis). Mit 1:5 Punkten aus den letzten drei Spielen fällt die Oktoberbilanz für die Handballer des SV Eintracht Dolberg bescheiden aus. Trainer und Mannschaft waren sich darüber im Klaren, dass dieser Monat mit den beiden schweren Heimspielen gegen Gütersloh und Bielefeld sowie dem Auswärtsspiel in Loxten nicht zum Honigschlecken einladen würde.

Folgerichtig müssen sich die Eintrachtler zurzeit auch wieder in Richtung Abstiegsplatz orientieren.

„Meine Mannschaft hat jedoch gute Ansätze gezeigt. Es wird jedoch Zeit, dass wir so schnell wie möglich wieder die Kurve kriegen und Punkte einfahren“, hofft SVE-Coach Bernd Schäper auf eine Kehrtwende in den Novemberspielen. Zunächst gastiert der SVE am kommenden Wochenende in Hille, wo man nicht chancenlos hinfährt. Danach kommt Aufsteiger Stemmer-Mindenerwalde in die Mehrzweckhalle und am 28.November erwarten die Eintrachtler zu einem weiteren Derby den HC TuRa Bergkamen. Die Dolberger weisen darauf hin, dass dieses Spiel von Samstag auf Sonntag verlegt wurde.

 

Spielbericht:

Spielstarker Spitzenreiter bezwingt Eintracht Dolberg
Rote Karte für Roland Berief war die Schlüsselszene

Dolberg (sis). Eine Halbzeit lang leistete Handball-Verbandsligist SV Eintracht Dolberg dem nach wie vor ungeschlagenen Tabellenführer TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck (6 Spiele,6 Siege, 12:0 Punkte) erbitterten Widerstand, bot nach Ansicht von SVE-Trainer Bernd Schäper dabei sogar die bisher stärkste Halbzeit der Saison, am Ende mussten sich die Eintrachtler aber verdient geschlagen geben. Als die wenig überzeugenden Schiedsrichter in der 38. Minute Dolbergs Roland Berief wegen Haftmittelbenutzung mit der dritten Zeitstrafe belegten und ihn  mit der Roten Karte des Feldes verwiesen, kippte die Partie. „Das war eine Schlüsselszene, die uns auf die Siegerstraße gebracht hat“, kommentierte Bielfelds Coach Frank Brennecke diese Entscheidung.

Seine Mannschaft hatte verstanden, fortan den zu schwachen Dolberger Rückraum in Schach zu halten und konnte auch den Ausfall von Torjäger Bruelheide verkraften, der ab der 46. Minute wegen einer Schulterverletzung passen musste. Mit spielerischen Mitteln , besonders über den Kreis und der rechten Angriffsseite, hebelten die Ostwestfalen nach dem 14:15 in der 36. Minute die Eintracht-Abwehr immer wieder aus.

Über 15:20 und 17:23 erzielte der Spitzenreiter einen beruhigenden Vorsprung. Dolberg kämpfte aufopferungsvoll und verkürzte durch zwei Tore von Kapitän Norbert Penger und und einen Treffer von Michael Griese noch einmal auf 20:23. Doch als dann auch noch Eintracht-Abwehrchef Andreas Meusel nach Foulspiel disqualifiziert wurde, war das Spiel endgültig entschieden, TuS 97 machte beim 21:27 den Sack zu.

„Wir haben in der zweiten Halbzeit hinten nicht mehr so kompakt gestanden wie am Anfang und waren physisch dem Gegner unterlegen. Unsere Moral hat jedoch gestimmt und darauf können wir aufbauen“, sah auch Bernd Schäper am Ende in Bielefeld-Jölllenbeck den verdienten Sieger.

SV Eintracht Dolberg: Fikus, Koyro, Radomski, Glaubitz (4), Meusel (1), T.Kremser (2), Griese (1), Penger (7/4), Rezun (2), Steinhoff und Rohac

 

Vorbericht:

SV Eintracht Dolberg zum dritten Mal Außenseiter
Tabellenführer Bielefeld-Jöllenbeck bisher unbesiegt

Dolberg (sis). Mit dem bisher ungeschlagenen Tabellenführer und Spitzenreiter der Verbanbdsliga TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck stehen die Handballer des SV Eintracht Dolberg am Samstag um 19.15 Uhr in der Mehrzweckhalle erneut vor einer sehr schweren Aufgabe, bei der sie auch im dritten Oktoberspiel – wie schon zuvor gegen Gütersloh und Loxten – ganz klar als Aussenseiter gelten. Fünfmal trat die Brennecke-Truppe aus Ostwestfalen bisher an, alle fünf Spieler konnten die Mannen um Ex-Bundesligaspieler Ralph Bruelheide gewinnen. Viermal siegten die Bielefelder allerdings nur knapp mit einem Tor Vorsprung.

 Die Dolberger Gäste konnten sich vor Saisonbeginn auf zwei spielentscheidenden Positionen verstärken. Aus Gütersloh schloss sich der regionalligaerfahrene Torwart Thorsten Lehmeier dem TuS 97 an. Vom TV Werther kam Rückraumspieler Christian Brendker, der zurzeit jedoch wegen eines Handbruchs nicht spielen kann.

 „Im Normalfall steigt Bielefeld im Schlaf auf“, meinte Loxtens Trainer Max Ritetrsberger im Plausch mit Dolbergs Coach Bernd Schäper vor dem letzten Auswärtsspiel der Eintracht, bei dem der SVE immerhin einen Rückstand von 20:13 aufholte und einen verdienten Punkt entführte. Das zeigte, dass die Moral im Eintracht-Team stimmt.

„Wir dürfen nicht viele Fehler machen und müssen in beiden Spielhälften hellwach sein“, forderte Schäper  von seinen Schützlingen  Disziplin und äußerste Konzentration in beiden Spielhälften. “Sonst werden wir ein blaues Wunder erleben und aus der Halle geschossen“.

Die Dolberger kämpfen in dieser Partie um den Anschluss ans Mittelfeld. Leider fallen Armin Kutscha (privat verhindert) und Sebastian Richter (Aufbautraining) für die Auseinandersetzung gegen den unbesiegten Spitzenreiter aus .

 

Das 5. Meisterschaftsspiel:

 

Spfr. Loxten gegen SV Eintracht Dolberg  21:21 (9:9)

Samstag, 16.10.04, 18.00 Uhr
in Loxten

 

Nachbetrachtung:

Weder Baldrian noch Schlaftabletten

Dolberg (sis). Er habe seinen Spielern weder  Baldriantropfen verabreicht noch Schlaftabletten verteilt, berichtete Eintracht Dolbergs Trainer Bernd Schäper nach dem erfreulichen 21:21 Unentschieden in Loxten von einer ganz normalen Halbzeitansprache. Doch was seine Spieler nach dem 9:9 zur Pause  auf dem Hallenparkett ablieferten, sah dann doch eher schlaftrunken aus. Loxten nutze die aufgetretenen Unaufmerksamkeiten der Gäste sowohl im Angriffsverhalten (überhastete Würfe und Fehlabgaben) als auch in der Abwehr (schlechte Zweikampfbilanz), um sich vorentscheidend auf 20:13 abzusetzen.

Die Schützlinge von Max Rittersberger hatten jedoch die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Nach einer Auszeit hatten die Dolberger dann wohl gerade noch rechtzeitig mit doppelter Manndeckung auf das richtige Pferd gesetzt. Die Mannen um Kapitän Norbert Penger & Co legten eine tolle Aufholjagd hin und drehten den Spieß noch einmal um.

Am Ende freuten sie sich mit ihren Fans deutlich mehr als die niedergeschlagenen Gäste. Vielleicht müssen auch sie nach dem Spiel darüber nachdenken, ob sie den schon sicher geglaubten Sieg in den letzten 10 Minuten vielleicht doch verschlafen haben.

Wegen der Herbstferien legt die Verbandsliga am kommenden Wochenende eine Spielpause ein. Danach erwarten die Dolberger in der Mehrzweckhalle den Tabellenführer TuS Bielefeld Jöllenbeck.

 

Spielbericht:

 

Toller Endspurt sichert Dolberg einen Punkt
Loxten verspielt  klare  Führung von 20:13

Dolberg (sis.) Wie zur Halbzeit (9:9) so stand es auch am Ende (21:21) unentschieden. Wer sich über dieses Unentschieden allerdings  mehr freuen durfte, da waren sich die rund 250 Zuschauer in der Versmolder Hauptschul-Sporthalle schnell einig: die Gäste aus Dolberg. Denn der heimstarke Aufsteiger Loxten verspielte in fahrlässiger Manier einen klaren Vorsprung von 20:13 Toren Mitte der zweiten Halbzeit. Die Eintrachtler, die nach dem Pausentee völlig schlaftrunken aus der Kabine gekommen waren, legten nach einem Weckruf von Kapitän Norbert Penger und einer taktischen Umstellung von Trainer Bernd Schäper einen tollen Endspurt hin und sicherten sich letztlich verdient einen wichtigen Punkt.

Ab der 50. Minute gingen die Dolberger zu doppelter Manndeckung gegen Thomas Elstner und Olaf Pohlmeier über und brachten die Sportfreunde damit völlig aus dem Konzept. Knapp 10 Minuten hatten die Schäper-Schützlinge noch Zeit, um die drohende Niederlage abzuwenden. Das gelang ihnen mit Bravour, weil sich auch SVE-Torwart Kolja Koyro als sicherer Rückhalt erwies.

Loxten zeigte Nerven, ließ sich wiederholt überlaufen und produzierte erneut eine Vielzahl von Zeitstrafen. Norbert Penger besorgte in der 57.Minute das 20:18 und damit waren die Handballer aus dem Lambertidorf wieder ins Match zurückgekehrt. Mit einer Energieleistung von Marius Glaubitz verkürzte der SVE auf 20:19. Dann konterte Loxten zum 21:19, doch die Dolberger waren jetzt hellwach.

Sie wechselten in der Schlussphase mit Martin Radomski den siebten Feldspieler für ihren Torwart ein und hatten damit Erfolg. Nach dem 21:20 durch Berief parierte der an diesem Tag zuverlässige Koyro einen Siebenmeter von Loxtens Kapitän Elstner und im Gegenzug besorgte erneut Roland Berief den viel umjubelten Ausgleich. Ein Freiwurf für die Hallenherren in letzter Sekunde brachte nichts mehr ein.

„Bis auf die Schwächephase nach dem Seitenwechsel bin ich mit der kämpferischen Leistung meiner Mannschaft sehr zufrieden. Sie hat einen Rückstand von sieben Toren aufgeholt und sich nach einer völlig ebenbürtigen ersten Spielhälfte am Ende den einen Punkt sehr verdient“, bilanzierte SVE-Coach Schäper. 

SV Eintracht Dolberg: Koyro, Juchmann-Fikus, Rezun, Berief, Kremser, Kutscha, Rohac, Meusel, Penger, Radomski, Glaubitz und Griese.

 

Vorbericht:

Deutlicher Appell an die Adresse der Spieler vor schwerem Auswärtsspiel des SVE in Loxten

 Dolberg (sis). Mit einem deutlichen Appell an die Adresse seiner Spieler will Eintracht Dolbergs Trainer Bernd Schäper seine Schützlinge so schnell wie möglich wieder in die Erfolgsspur zurückführen. Dazu seien vor allem nach dem verlorenen Heimspiel gegen die HSG Gütersloh (23:27) einige kritische Worte erforderlich gewesen, mit denen der Coach besonders das Wurfverhalten, die Disziplin und die Verbesserung des Mannschaftsspiels anmahnte.“ Wir können diese Defizite abbauen und müssen diese Fehler nicht wiederholen, hofft Schäper auf eine Wende zum Guten schon am Samstag in der Hauptschule in Versmold, wo Dolberg zum dritten Auswärtsspiel in dieser Saison gegen den starken Aufsteiger Sportfreunde Loxten antritt. Anpfiff 18 Uhr.

Von der Papierform her dürfte Loxten Favorit sein, empfahl sich zuletzt mit einem glatten 20:25 Erfolg in Hille und verlor davor nur äußerst knapp gegen den Spitzenreiter Bielefeld-Jöllenbeck (31:32) in eigener Halle vor rund 400 Zuschauern.

Mit den Brüdern Elstner verfügen die Versmolder Vorstädter über ein eingespieltes Team und sicherten sich nach dem Aufstieg die Dienste von Oberligatorjäger Olaf  Pohlmeier, der vor seinem Wechsel zur HSE Hamm jahrelang bei der Ahlener SG spielte.

 Die Dolbergr Eintracht wird in den nächsten drei Wochen auf Sebastian  Richter verzichten müssen, da sich der Kreisläufer einer Operation unterziehen musste. Dafür kehrt Norbert Penger ins Team zurück. Ob auch Student Marius Glaubitz, der sich in Marburg immatrikuliert hat, zur Verfügung steht, bleibt abzuwarten. Für ihn könnte Sebastian Kremser aus der zweiten Mannschaft nachnominiert werden.

 Schäper rechnet gegen Loxten mit einem Hexenkessel. Um in diesem zu bestehen, müsse seine Mannschaft von der ersten Minute an hellwach sein sowie diszipliniert und engagiert dagegen halten.

 

Das 4. Meisterschaftsspiel:

 

SV Eintracht Dolberg gegen HSG Gütersloh  23:27 (7:10)

Sonntag, 10.10.04, 17.00 Uhr
in der Dolberger Mehrzweckhalle

Spielbericht:

Routinierte Gütersloher nutzen Dolberg Fehler eiskalt aus

Dolberg (sis) Nicht wirklich eine Chance auf den Sieg hatten die Handballer des SV Eintracht Dolberg im zweiten Saison-Heimspiel gegen die HSG Gütersloh. Die routinierten Gäste bestraften die unzähligen Fehlversuche der Schützlinge von Trainer Bernd Schäper eiskalt, ließen sich durch einen 2:0 Rückstand nicht abschrecken und bauten ihre Führung zur Pause nach dem Seitenwechsel vorentscheidend auf 19:11 sowie 21:13 aus. Da half auch die offene Deckung des SVE nicht mehr. Es reichte nur noch zur Ergebniskosmetik.

Die ohne Marius Glaubitz und Norbert Penger angetretenen Dolberger scheiterten zu oft am starken Mittelblock der HSG mit einem sicheren Torhüter im Kasten. Zwar hatten die Hallenherren Torjäger Gerfen einigermaßen im Griff, gegen die langen Rückraumschützen des Meisterschaftsfavoriten ,Griese und Krampe, waren die Eintrachtler jedoch körperlich klar unterlegen.

Für  Bernd Schäper lag eine Ursache der Niederlage daher folgerichtig in der individuellen Überlegenheit der Gäste, eine andere sah er in der schlechten Vorbereitung seiner Truppe auf dieses Spiel. Dolbergs Vorsitzender Frank Penger, der die Pressekonferenz leitete meinte : “Gegen diesen starken Gegner hätte man auch noch eine Stunde länger spielen können und wahrscheinlich nicht gewonnen“.

Gütrslohs Coach Frank Wahl, mit 346 Länderspielen Deutschlands Rekord-Nationalspieler, sprach von einem verdienten Erfolg. Seine Mannschaft habe aus den Erfahrungen des vergangenen Jahres, als man überraschend in Dolberg verlor, die Lehren gezogen. Saisonziel sei es, möglichst lange oben mitzuspielen.

 

Vorbericht:

Meisterschaftsfavorit gastiert bei SV Eintracht Dolberg
Trainer Bernd Schäper :“ Gütersloh arbeitet profihaft“

Dolberg (sis). Kaum ist der Start in die neue Saison mit 3:3 Punkten einigermaßen gelungen und schon plagen SV Eintracht Dolbergs Coach Bernd Schäper große Personalprobleme. „In dieser Woche haben wir aus verschiedenen Gründen nur 50% Trainingsleistung bringen können. Schlechter könnte die Vorbereitung auf ein Spitzenteam nicht sein“, wetterte Dolbergs Handball-Lehrer. Aus beruflichen Gründen mussten Armin Kutscha , Norbert Penger und Marius Glaubitz kürzer treten, Roland Berief und Tobias Kremser fehlten aus privaten Anlässen, Martin Radomski liegt mit Grippe im Bett und Thomas Steinhoff ist noch lange nicht fit. Wer am Sonntag – nicht wie ursprünglich vorgesehen Samstag – um 17 Uhr in der Mehrzweckhalle zur Verfügung steht, wird sich wohl erst kurz vor Anpfiff entscheiden.

Ausgerechnet in dieser Phase kommt das Spielprogramm knüppeldick für die Handballer aus dem Lambertidorf. Mit der HSG Gütersloh erwartet man den ersten, Ende des Monats mit Bielefeld Jöllenbeck den zweiten Meisterschaftsanwärter. Dazwischen steht das schwere Auswärtsspiel beim starken Aufsteiger Loxten auf dem Kalender.

Gütersloh verfüge ganz klar über eine „Profi-Truppe“, schätzt Schäper die Gäste ganz hoch ein. Nach der überraschenden Trennung von Frank Ziegler verpflichteten die Gütersloher Ex-Nationalspieler Frank Wahl, der über 250 Länderspiele für die ehemalige DDR-Auswahl bestritt und die HSG in die Oberliga führen soll.

Sein Sohn Gordon zieht im linken Rückraum die Fäden, wo aber auch der Ex-Soester und frühere Bielefelder Torjäger Lars Krampe für Gefahr sorgt. Besonders achten müssen die Dolberger allerdings auf den früheren Bundesligatorschützen Peter Gerfen, der wie Daniel Wiemann durch schnelle Gegenstöße und viele Wurfvarianten ein Spiel ganz allein entscheiden kann.

Dolbergs Trainer beobachtete die HSG zuletzt im Heimspiel gegen Hille, das die gastgeber nach einem 14:10 Rückstand souverän mit 31:25 gewannen. „Nach der Halbzeit konnte man sehen, dass bei unserem kommenden Gegner profihaft gearbeitet wird. Die haben jeden Fehler eiskalt ausgenützt und Hille in die Falle gelockt“.

 

Das 3. Meisterschaftsspiel:

 

SUS Oberaden gegen SV Eintracht Dolberg   23:23 (10:12)

Donnerstag, 30.09.04, 20.30 Uhr
in Oberaden, Sporthalle am Römerberg

 

Spielbericht:

Dolberger verpassen nur ganz knapp ersten Auswärtssieg
Torwart Koyro sichert mit Glanzparaden verdientes Remis

Dolberg (sis). Die Handballer des SV Eintracht Dolberg haben im vorgezogenen Meisterschaftsspiel in der Verbandsliga nur ganz knapp ihren ersten Auswärtssieg verpasst. Beim alten Rivalen SuS Oberaden mussten sich die Eintrachtler am Ende mit einem hoch verdienten 23:23 Unentschieden zufrieden geben. Nachdem sie über weite Strecken des Spiels ständig geführt hatten, schafften es die Schützlinge von Trainer Bernd Schäper nicht, ihren 23.20 Vorsprung über die Zeit zu retten. Am Ende stand ihnen allerdings auch das Glück des Tüchtigen zur Seite, als vor allem SVE-Torwart Kolja Joyro mit mehreren Glanzparaden dafür sorgte, dass die Dolberger nicht mit leeren Händen nach Hause fahren mussten.

Die wenigen Zuschauer sahen am späten Abend in der Römerberg-Sporthalle ein zerfahrenes Spiel, das von zahlreichen technischen Fehlern geprägt war und wie beide Traienr nach der Partie meinten wenig Verbandsliganiveau hatte. Dabei führten die Gastgeber bis zur 10. Minute mit 3:2, ehe Dolberg den Spieß umdrehte. Von nun an bis zum Abpfiff diktierten die Handballer aus dem Lambertidorf das Spielgeschehen.

Über 3:6 und 6:9 bauten die Gäste ihren Vorsprung auf 6:11 aus. Nach einer Auszeit von Oberadens Coach Ralph Weinberger kamen die Hallenherren noch einmal ins Spiel zurück und verkürzten zum Pausenstand von 10:12. „Wir haben in der Kabine gespürt, dass wir heute in Oberaden am Zuge waren“, berichtete Eintracht-Coach Bernd Schäper.

Im zweiten Durchgang verlief das Spiel jedoch zunächst ausgeglichen. Über 13:13, 17:17 und 18:18 konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen. Dann zogen die Dolberger auf 19:22 davon, kassierten in der Folgezeit allerdings zwei Zeitstrafen, die Oberaden nutzen konnte, um noch einmal auf 20:22 heran zu kommen.

Mit seinem fünften Treffer sorgte Roland Berief auf Dolberger Seite in der 53. Minute für das 20:23. Der erste Auswärtssieg war zum Greifen nahe. Kolja Koyro parierte zwei Gegenstöße, doch die Kraft und die Kondition reichten nicht, um den Sack endgültig zu zumachen.

Vom Spielverlauf her gesehen hätten wir beide Punkte mitnehmen können, meinte Bernd Schäper. Im Vergleich zu den vergangenen Jahren sei es noch nie so einfach gewesen, in Oberaden doppelt zu punkten.

SV Eintracht Dolberg: Koyro, Dierkes (n.e.), Berief (5), Kremser (4), Penger (4/4), Kutscha (3), Meusel (2), Richter (1), Rezun (2), Griese (1), Radomski, Glaubitz (1), Rohac (n.e.)

 

Vorbericht:

Nur eine kurze Verschnaufpause für Dolbergs Handballer
Drittes Meisterschaftsspiel findet schon Donnerstag statt

Dolberg (sis). Nur kurz verschnaufen können die Handballer des SV Eintracht Dolberg. Vier Tage nach ihrem ersten Heimsieg gegen den SC Eintracht Heessen treffen die Schützlinge von Trainer Bernd Schäper bereits an diesem Donnerstag im vorgezogenen Meisterschaftsspiel der dritten Runde auf den SuS Oberaden. Anwurf gegen den Mitaufsteiger in die Verbandsliga aus der Saison 1996/97 ist um 20.30 Uhr in der Römerberg-Sporthalle in Oberaden, wo sich die Dolberger bisher immer schwer taten.

Beide Mannschaften konnten sich in den vergangenen Jahren in der Verbandsliga etablieren. Dabei schnitten die Oberadener um Trainerfuchs Ralph Weinberger häufiger mit einem Platz im oberen Tabellendrittel ab, während sich die Dolberger doch überwiegend um die Sicherung des Klassenerhalts bemühen mussten. Das scheint auch in dieser Serie der Fall zu sein, so dass Gastgeber Oberaden erneut als Favorit gilt.

Zuletzt unterstrichen die Susler ihre gute Form mit einem verdienten Auswärtssieg (26:31) beim TV Hille. Davor verlor man knapp in eigener Halle gegen den Meisterschaftsfavoriten TuS Bielefeld-Jöllenbeck. Auf Quader am Kreis, den beiden Rückraumtorjägern Salzmann und Eickmann sowie auf die schnellen Oberadener Außenspieler müssen die Eintrachtler besonders achten.“Wir haben nur eine Chance, wenn wir hinten gut stehen und im Angriff diszipliniert spielen“, fordert SVE-Coach Bernd Schäper auch angesichts der ungewohnt späten Anwurfzeit von seiner Mannschaft, von Beginn an hellwach zu sein.

 

Das 2. Meisterschaftsspiel:

 

SV Eintracht Dolberg gegen SCE Heessen    23:21 (10:10)
 

Samstag, 25.09.04, 19.15 Uhr
in der Mehrzweckhalle in Dolberg

 

Spielbericht:

SV Eintracht Dolberg mit erfolgreicher Heimpremiere
Verdienter Derby-Sieg gegen SC Eintracht Heessen

Dolberg (sis). Die Handballer des SV Eintracht Dolberg haben eine erfolgreiche Heimpremiere hingelegt und sich im zweiten Saisonspiel nach einer großartigen kämpferischen Leistung gegen den Ortsnachbarn SC Eintracht Heessen mit 23:21 verdient durchgesetzt. Dass die Entscheidung erst in der Schlussphase fiel lag, an dem ausgeglichenen Spiel beider Mannschaften, aber auch an der Undiszipliniertheit der beiden Heessener Spieler Andy Sperlich und Andre Materna, die beide in der 52. und 54. Minute die Rote Karte sahen und ihrem Team damit einen Bärendienst erwiesen. Dolberg nutze das Überzahspiel, um nach dem 17:18 Rückstand den Spieß umzudrehen.

Zunächst sorgte Armin Kutscha zum 18:18 Ausgleich. Per Siebenmeter brachte Norbert Penger die Gastgeber in Führung. Borgmann schaffte noch einmal das Remis für den Aufsteiger, der dann jedoch das Nachsehen hatte. Marius Glaubitz und Tobias Kremser erhöhten auf 21:19 und mit dem 22:19 erneut durch Armin Kutscha war der „Drops gelutscht“.

Zwar scheiterte Kapitän Norbert Penger in der 58. Minuite mit einem Strafwurf, doch postwendend machte er seinen Fehlversuch wieder wett und sicherte gegen die offene Heessener Manndeckung mit dem 23:20 den ersten Heimsieg des SVE im zweiten Saisonspiel.

Einse starke Leistung im Tor der Handballer aus dem Lambertidorf liefert Sebastian Juchmann-Fikus, der zwei Siebenmeter parierte und auch einige „todsichere“ Chance der Gäste vereitelte. Beide Trainer sprachen nach dem Spiel von starken Abwehrleistungen und einem insgesamt engen Derby. Während Heessens Coach Olaf Jeorminski die fatalen Roten Karten für seine Spieler monierte, kritisierte SVE-Coach Bernd Schäper die teilweise viel zu überhasteten Würfe aus dem Rückraum seiner Truppe. Insgesamt lobte er jedoch die Willenskraft und den Kampfgeist: “Wir wollten unbedingt die ersten Punkte einfahren. Das ist der Mannschaft mit großem Einsatz gelungen.“

SV Eintracht Dolberg: Fikus, Koyro, Rezun (2), radomski(1), Richter, Kremser (1), Griese (1), Penger (4/2), Kutscha (4), Glaubitz (3), Meuse (3) und Berief (3) 

 

Vorbericht:

Dolberg startet Heimpremiere mit zweitem Derby
Aufsteiger SCE Heessen gibt seine Visitenkarte ab

Dolberg (sis). Zu einer Neuauflage des Lokalklassikers zwischen den Namensvettern SV Eintracht Dolberg und SC Eintracht Heessen kommt es am Samstag um 19.15 Uhr in der Dolberger Mehrzweckhalle. Bei ihrer Heimpremiere stehen die Dolberger vor einer schweren Bewährungsprobe, denn nach dem Derby vor einer Woche in Ahlen steht für die Schützlinge von SVE-Trainer Bernd Schäper, der einst selbst 7 Jahre selbst die Heessener betreute, erneut ein Nachbarschaftsduell auf dem Programm. Fünf Tage später treten die Dolberger dann bereits zum vorgezogenen Meisterschaftsspiel (Donnerstag, 30.09.,20.30 Uhr) in Oberaden an. „Der Druck für uns ist groß. Deshalb müssen wir in eigener Halle punkten“, hofft Schäper, dass er mit seiner Eintracht den Saisonstart nicht völlig verpatzt.

Die Heessener zehren zwar noch von der Aufstiegseuphorie, doch auch sie mussten bereits in ihrem ersten Spiel in der Verbandsliga erfahren, dass in der höheren Klasse wohl doch ein anderer Wind weht. Wie die Dolberger verschliefen die Schützlinge von Erfolgstrainer Olaf Jerominski, die Anfangsphase im Heimspiel gegen Hille (32:33) und erwachten erst zu spät.

Die Aufholjagd zeigte jedoch, welch gute Moral in der Mannschaft von der Sachsenhalle steckt, die zuletzt auf Axel Müller verzichten musste, der aber gegen Dolberg wieder zur Verfügung steht.

Das Derby in Ahlen hat bei den Dolbergern einige Blessuren hinterlassen. Während Roland Berief sich bereits in Ahlen mit Rückenproblemen plagte und Armin Kutscha  mit einer Verletzung an der Wurfhand spielte, klagten Dienstag gleich mehrere Spieler des SVE über muskuläre Probleme. Der Einsatz von Jan Rohac kommt nach einer kurzfristigen Operation noch zu früh und auch Thomas Steinhoff steht vorerst nicht zur Verfügung.

Es ist davon auszugehen, dass sich die Handballer aus dem Lambertidorf in ihrem ersten Heimspiel mit der gleichen Aufstellung präsentieren wie zum Saisonauftakt in Ahlen.

 

Das 1. Meisterschaftsspiel:

 

Ahlener SG II gegen SV Eintracht Dolberg         25:23 (14:12)
Samstag, 19.09.04 in der Friedrich-Ebert-Halle in Ahlen

 

Spielbericht:

 

Glückliche ASG-Reserve gewinnt das Derby
Dolberg fehlte insgesamt die Durchschlagskraft

Dolberg (sis). Im ersten Spiel der neuen Handballsaison behielt die durch Torwart Björn Schmidt und Patrick Schröder aus dem Kader der zweiten Bundesligamannschaft verstärkte Reserve der Ahlener SG im Ortsderby gegen den SV Eintracht Dolberg glücklich, aber insgesamt verdient die Oberhand. Die Gastgeber erwischten den besseren Start (9:3) und hatten insgesamt im Rückraum mit Philipp Lütkehaus und Frank Wahle am Kreis die größere Durchschlagskraft. Bei Dolberg stimmten Einstellung und Moral, doch am Ende fehlte das entscheidende Quäntchen Glück, um nach dem Anschlusstreffer zum 24:23 das Blatt noch einmal wenden zu können. Wie in den vorausgegangenen Jahren blieben die Punkte in der Friedrich-Ebert-Halle.

Zu unentschlossen und glücklos im Tor begannen die Dolberger dieses mit Spannung erwartete Lokalderby. Denn über 4:1 und 6:3 warfen Schröder, Lütkehaus und Co. einen sicheren Vorsprung für die Hallenherren bis zur 16. Minute heraus. Erst jetzt erwachte die Eintracht, bäumte sich auf und konnte den Rückstand noch vor der Pause (14:12) auf zwei Tore verkürzen.

Die Partie war wieder offen, als den Gästen unmittelbar nach dem Wiederanpfiff das 14:13 gelang. Im zweiten Spielabschnitt waren beide Teams völlig gleichwertig. Dolberg hatte die Deckung umgestellt und nahm Lütkehaus in Manndeckung.  Trotz einiger Abstimmungsfehler, die Schröder nutzte, um seine Farben auf Siegerkurs zu halten, konnte das Spiel zu jedem Zeitpunkt kippen.

Mit sehr viel Routine hielten die Ahlener jedoch ihren knappen Vorsprung bis zum Schluss und profitierten letztlich auch davon, dass die Unparteiischen nicht den Mut hatten, häufiger auf Zeitspiel gegen die ASG zu entscheiden. In doppelter Unterzahl musste Dolberg dann kurz vor dem Abpfiff den entscheidenden Gegentreffer durch Ahlens Linksaußen Benedikt Suntrup hinnehmen.

SV Eintracht Dolberg: Koyro, Fikus, Penger, Griese, Rezun, Radomski, Meusel, Richter, Kutscha, Glaubitz, Kremser, Berief 

 

Vorbericht:

SV Eintracht Dolberg will zum Saisonauftakt einen Punkt im Derby gegen Ahlen entführen

Dolberg(sis). Im Lokalderby zum Auftakt der Handballsaison 2004/2005 will der SV Eintracht Dolberg am Samstag bei der Reserve des Zweitligisten Ahlener SG mindestens einen Punkt entführen.“ Wir fahren in die Höhle des Löwen, haben eigentlich nichts zu verlieren und noch aus der vergangenen Saison etwas gut zu machen“, hofft SVE-Trainer Bernd Schäper auf die sportliche Rehabilitation seines Teams. In der letzten Spielrunde verloren die Eintrachtler beide Spiele gegen die ASG, die für den Eintracht-Coach auf Grund der größeren personellen Alternativen als Favorit gilt. „Wir müssen damit rechnen, dass die Ahlener aus dem erweiterten Bundesligakader einige Spieler einsetzen, um uns das Leben schwer zu machen“.

 Welche Spieler ASG-Neutrainer Martin Nelling letztlich zur Verfügung stehen, wird sich wohl erst kurz vor Anpfiff entscheiden. Interessant aus Ahlener Sicht dürfte sein, wie man den Vereinswechsel von Spielmacher und Extrainer Nenad Goisovic nach Süddeutschland und den Wechsel von Torwart Christian Podorf zur HSE Hamm verkraftet. Beide Spieler zählten zu den absoluten Leistungsträgern bei der ASG-Reserve.

Auch bei den Handballern aus dem Dolberger Lambertidorf hat es personell einige Veränderungen gegeben. Während hinter dem Einsatz von Marius Glaubitz (Studium in Hessen) ein Fragezeichen steht, sind Torwart Christoph Dierkes und Andre Greiß , wie angekündigt, zunächst wieder ins zweite Glied zurückgetreten. Verletzungsbedingt fallen beim SVE Thomas Steinhoff und Jan Rohac aus. Dafür steht Martin Radomski bereit, der die komplette Vorbereitung allerdings nicht mitmachen konnte. Anwurf ist um 19.30 Uhr

Im Vorspiel stehen sich am frühen Samstagnachmittag in der Friedrich Ebert Halle die zweite Mannschaft des SV Eintracht Dolberg und die dritte Mannschaft der ASG gegenüber.


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Fragen und Anregungen bitte per E_Mail an: [info@sv-eintracht-dolberg].
Stand: 09. Oktober 2011