SV-Eintracht-Dolberg

Erster Heimsieg in der Kreisliga

Nach neun vergeblichen Anläufen glückte der Dolberger Eintracht am Freitagabend gegen den TTC Südkirchen der erste Heimsieg der Saison. Zu spät mit Blick auf den direkten Klassenerhalt, doch mit dem 9:4-Erfolg belohnte sich der Aufsteiger für einen couragierten Auftritt samt genialem Matchplan. Während die eingespielten Stammdoppel gesetzt waren und das Angreifer-Duo mit Robert Steinke und Peter Greve taktisch an Position eins rückte, bot man am unteren Paarkreuz die Neuerwerbung Gaston Kruse für Kapitän Axel Rolf auf, der sich nur auf sein Doppel mit Jörg Grewe konzentrierte.


Bei nur zwei Satzverlusten lagen die Hausherren so mit 3:0 in Front, ehe ein doppelter Spielverlust am oberen Paarkreuz den TTC wieder herankommen ließ. Enorm wichtig entpuppte sich in dieser Phase der Punktgewinn Peter Greves, der einen 0:2-Satzrückstand aufholte. Zwar unterlag parallel Jörg Grewe im fünften Satz, doch Ronny Schenk und Gaston Kruse bauten den Vorsprung in jeweils vier Durchgängen zum 6:3 aus. Als in Durchgang zwei dann noch Jochen Sieber mit einem famosen Viersatzsieg und Robert Steinke mit knallharten Attacken nachsetzten, waren die Gäste endgültig angezählt. Auch wenn Peter Greve in seinem zweiten Duell passen musste, der Erfolg geriet nicht mehr in Gefahr, zumal auch Jörg Grewe den Südkirchener Kapitän in Schach hielt. „Heute hat die Mannschaft gewonnen, die mit dem Plastikball besser spielen kann“, ereiferte sich dieser über den Einsatz der neuen weißen Kugel anstelle des nur noch übergangsweise geduldeten Zelluloidballs und lieferte damit eine mehr als klägliche Spielanalyse.

Die Reserve musste auch im Derby bei der Drittvertretung der DJK Vorwärts Ahlen über die volle Distanz und unterlag wie schon vor Wochenfrist knapp mit 7:9. Dabei lief der Auftakt nach einer 2:1-Führung im Doppelspiel und einer Punkteteilung am oberen Paarkreuz planmäßig, ehe die Hausherren mit einem Doppelschlag gegen Ralf Steinke und Andreas Faust in der Mitte das Kommando übernahmen. Die Eintracht blieb zwar mit Erfolgen von Uwe Förster, der im Vorfeld für sein 100. Spiel im Dress der Eintracht geehrt wurde, und Andreas Weber bis zum 6:5 auf Schlagdistanz, doch das mittlere Paarkreuz durchkreuzte mit zwei weiteren Fehltritten die Rechnung. So wirkten sich die Punkte an den Brettern fünf und sechs nicht mehr zum Vorteil aus, zumal Andreas Faust und Markus Giersich im Schlussdoppel kein Mittel fanden.