SV-Eintracht-Dolberg

Verlierer im Kellerduell

Die Dolberger Eintracht vermochte an die famosen Leistungen ihres ersten Heimsieges in der Vorwoche nicht anzuknüpfen, verlor das Kellerduell gegen den Dauerrivalen SV Stockum mit 7:9 und rutschte auf den letzten Platz im Klassement zurück. Damit sind Chancen auf einen Klassenverbleib auf den Nullpunkt gesunken. Selbst Rang elf, der noch zur Teilnahme an einer Relegation berechtigen würde, scheint angesichts des schweren Restprogramms mit drei Auswärtspartien nunmehr utopisch.

Dabei verlief der Start erneut verheißungsvoll, als Jochen Sieber nach einer knappen Führung im Doppelspiel mühelos auf 3:1 erhöhte. Während sich Robert Steinke erwartungsgemäß dem bärenstarken Stockumer Spitzenspieler beugen musste, war die fehlende Punkteausbeute am mittleren Paarkreuz schon überraschend und mithin spielentscheidend. Denn Peter Greve und Jörg Grewe konnten sich in keinem ihrer vier Einzel behaupten. Zwar sorgten Ronny Schenk und Gaston Kruse mit glatten Dreisatzerfolgen für ein 5:4 zur Halbzeit, doch die Führung wechselte im zweiten Spielabschnitt an die hoch motivierten Gäste, als nur noch Robert Steinke mit knallharten Attacken und abermals Neuzugang Gaston Kruse punkteten. Zu wenig, zumal auch Jochen Sieber und Ronny Schenk im Abschlussdoppel ein mögliches Remis in vier Durchgängen passieren lassen mussten.

Ein völliges Desaster erlitt derweil die Reserve in ihrer vorletzten Partie beim SC Blau-Weiß Ottmarsbocholt III, die mit 0:9 in die Höchststrafe gipfelte. „Ohne Spesen, nichts gewesen“, kommentierte Andreas Weber den Spielverlauf treffend, in dem sich schon das Doppelspiel mit zwei Fünfsatzniederlagen als suboptimal erwies. Als dann noch Axel Rolf und Sergej Menzetov in ihren Einzeln am oberen Paarkreuz jeweils im Entscheidungssatz mit 11:13 scheiterten, ließen die Spieler die Köpfe spürbar hängen. Nur noch einen Satzgewinn durch Andreas Weber gab es zu notieren, der Rest des Teams ging gänzlich leer aus